TVBO plant Handwerksmarkt in der Schweizergasse

5000 Besucher beim Dreikönigsmarkt beflügeln die TVB-Ortsgruppe zu neuen Taten.

Nachdem der Adventmarkt der Stadt Lienz auf dem Hauptplatz heuer erneut den Covid-Auflagen zum Opfer fiel, blieb den Freunden geselliger Marktstandlerei noch der vom TVB Osttirol organisierte – und bezahlte – Dreikönigsmarkt auf dem Johannesplatz als Einkehradresse. Ein Angebot, das offenbar gut angenommen wurde. „Behördliche Anmeldungen, ein entsprechendes Covid-Konzept, kurzfristige Organisation und laufende Anpassungen an Verordnungen konnten die gemütliche Marktstimmung nicht trüben“, resümieren die Betreiber in einer Aussendung. Sie haben zwischen Weihnachten und Dreikönig mehr als 5000 Besucher:innen gezählt. 

Dieser Erfolg motiviert zu neuen Taten. In Zusammenarbeit mit Vertretern der Schweizergasse plant der TVB Osttirol für die Pfingstferien einen „Osttiroler Handwerks- & Kunstmarkt“ in der Schweizergasse. Dafür stellt der TVB Osttirol das Geld und 15 Verkaufsstände zur Verfügung, „die mit ihrem mittelalterlichen Erscheinungsbild die Blütezeit der Schweizergasse – als älteste Handwerksgasse Tirols – in Erinnerung rufen sollen“, wird per Aussendung kommuniziert. Das Projekt hänge allerdings von den Genehmigungen der Behörden ab, um die sich TVBO-Obmann Franz Theurl bemühen werde.

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9 Postings bisher
Migranten Kind

Wenn ist bei Kunsthandwerk bleibt und 1-2 ansässige Gastronomiebetriebe oder Bäckerei zur Verpflegung der Besucher finde ich es sehr gut ,Going am Wilden Kaiser veranstaltet im Sommer an Kunsthandwerk Markt und der ist sehr beliebt bei Touristen und Einheimische.

senf

Endlich. Wieder einmal eine gute Aktion!

Viele Einheimische und Gäste freuen schon darauf, besonders aber auf die Möglichkeit, nicht in diesen dunklen und finsteren Gastlokalen mit ihren teuren Getränken verweilen zu müssen, denn die schlagen einem glatt die Getränkesteuer, Umsatsteuer, anteilige Betriebskosten, Bedienung, Gewinnspanne und haufenweis andere Abgaben wie z. bsp. die Tourismusabgabe, Kanalgebühren und Darlehensgelder auf den Wareneinsatz drauf. Manchen Bons aus den Registrierkassen geben darüber sogar Aufschluss.

Bei den Marktstandln fallen diese "unnötigen" Aufschläge ja endlich weg und einige Betreiber können bei "angepassten, ortsüblichen" Preisen diese Kostenanteile ins private Tascherl einsacken, sie zahlen nur den Wareneinsatz. Oft auch den aus dem Supermarkt. Und die die "Gastwirtschaftsbuden", die sind - wie es ausschaut - ja gratis.

Danke lieber FT und wenn du wieder mal in die Tourismustäler kommst, biete auch denen die Standerl an, denn vielerorts hat auch dort das Gasthaussterben längst begonnen.

Es heisste ja "Erst stirbt der Wirt, dann der Ort". Gegen dieses Kraut ist nicht mal der Joe Margreiter gewachsen, der ja jetzt als Sonderbeauftragter des Landes wie ein Missionar mit seinen Kammer- und Innungsleuten betend durchs Land zieht und mit großenTransparenten die Gasthausfassaden schmückt.

Hausgemacht, nennt sich das auch!

    MitInteresse

    Ach Senf, wenn alle wirtschaftlich so kurzfristig denken würden wie du, würden wir alle verrotten. Bloss keine Veranstaltung, die mehr Leute anzieht - da könnt ja wer was verdienen. Da haben uns aber einige Städte vorgezeigt, dass das gut funktionieren kann. Dann wohl auch bloss kein Hotel, Gasthaus, Geschäft mehr, da könnte ja auch wer an Geschäft verlieren. Und in Folge auch - bloss keinen Fortschritt, keine Innovation, keine neue Strategie - auch nicht für das eigene Unternehmen? Wenn das einzige Argument für einen Unternehmer (in deinem Fall eventuell Wirt) ist, - dass es keine Konkurrenz oder Belebung geben darf, dass ja grad alles so schlecht ist - kann dir jeder heut schon sagen, dass er die nächsten zweidrei Jahr nicht packt. Das ist traurig, aber wahr.

      senf

      @mitinteresse. Im Gegensatz zu dir denke ich nach dem Gleichheitsgrundsatz.

      Solange es Menschen gibt, die unter dem Titel "Belebung" die Kassen der anderen ausräumen um öffentlich bei einigen wenigen gut dazustehen, werden manche halt verrotten. Wie kommt ein TVB-Beitzragszahler dazu, dass mit seinen Zwangsabgaben und Steuerabgaben unlauterer Wettbewerb gefördert wird.

      Das hat halt Methode, aber darüber nachdenken ist für die Nutznieser halt nicht bequem. Das Prinzip der freien Marktwirtschaft scheint bei dir noch nicht angekommen zu sein. Du scheinst Wirtschaft nicht zu kapieren.

Post_ler

Herzlichen Dank der Redaktion für dieses symbolträchtige Bild. Der mahnende Zaun im Vordergrund spricht Bände, gell ?

    wolf_c

    eine Mehrheit findet die Ausgrenzung eh in Ordnung, so ge sehen stimmt das Bild

    Bergtirol1

    Ach werter Herr Post_ler... geht es Ihnen um Ausgrenzung oder um den schönen Jägerzaun? Bei jedem Event oder bei jeder Party oder bei jedem Zirkuszelt oder sei es auch nur ein Krampusschaulauf gibt es schon ewig eine Abgrenzung - - also bitte!! In meinen Augen ist die Veranstaltung ein gutes Beispiel dafür das auch zu Weihnachten ein Christkindlmarkt locker durchführbar gewesen wäre....

MagdaLe

Tolle Idee, wir haben viele begabte Leute in Osttirol, die ihre Werke da anbieten könnten!

Hot doc

Der Christkindlmarkt ist nicht den Covidauflagen zum Opfer gefallen, nur die Standler ( ich spreche von den Gastrostandlern) haben sowohl 2020 als auch heuer wieder unheimliche Staatshilfen bekommen ( 2020 vom NettoNovemberumsatz 80% , Dezemberumsatz 50%) ohne auch nur irgendwelche Kosten zu haben, denn die Kosten haben wir getragen. Heuer zwar weniger, aber die Kosten des Aufstellens trägt die wieder Allgemeinheit, die Einnahmen aber die Standler. Hier frag ich mich schon- wenn man ohne Arbeiten und ohne Kosten soviel Entschädigung bekommt, warum soll man dann aufsperren wenn man dann eventuell Förderungen verliert. Mein Vorschlag ist die jetzigen Gastrostandler zu kündicgen und neue zu suchen, denn der MArkt am Johannesplatz hat super funktioniert.

Liebe Gastrostandler: Aus Fairness wäre es richtig wenn Ihr von euren Fördeungen einen Teil für die Kosten abgeben würdet.