Emotion pur: Die Lienzer Eislöwen feiern den Meistertitel in der Division 2. Alle Fotos: Dolomitenstadt/Wagner

Emotion pur: Die Lienzer Eislöwen feiern den Meistertitel in der Division 2. Alle Fotos: Dolomitenstadt/Wagner

Meister! Lienzer Eislöwen zwingen Huben in die Knie

Elf Tore und pure Emotionen rundeten einen großen Eishockeyabend in Lienz ab.

Jene 250 Zuschauer, die am Freitagabend in die Lienzer Eisarena strömten, hatten auf ein spannendes Spiel gehofft und wurden nicht enttäuscht. Während vor den Toren der Anlage in der Pustertaler Straße noch dutzende Fans versuchten, einen der begehrten Plätze im Stadion zu ergattern, glühten auf dem Eis bereits die Kufen.

Die Lienzer Eislöwen empfingen das Farmteam des UECR Huben zum dritten und entscheidenden Finalspiel im Playoff der Division 2. Huben hatte das erste Finalspiel in Lienz gewonnen, gab im zweiten Duell aber in der Schlussphase die Führung aus der Hand und musste deshalb nachsitzen.

Jubel bei den Gästen. Die Eisbären aus dem Iseltal erwischten einen guten Start.

Auch das dritte und letzte Duell um die Krone nahm sofort Fahrt auf, nach nur einer Minute brachte Johannes Fuetsch Huben in Führung. Die Freude war rasch verflogen, den Hausherren gelang nur eine Minute später durch Simon Ruggenthaler der Ausgleich. Im ersten Drittel brachten beide Teams ein enorm hohes Tempo aufs Eis. Nach rund zehn Minuten schockten Elias Dallavia und Thomas Unterweger die Eislöwen mit einem Doppelschlag. Die Lienzer schüttelten sich kurz und holten erneut zum Gegenschlag aus: Vor der Pause brachten Matthias Weitlaner und Ruben Schwarzer die Heimischen zurück ins Spiel.

Auch im zweiten Drittel büßte das Spiel kaum an Fahrt ein, Ruben Schwarzer überraschte die schläfrigen Eisbären nach eineinhalb Minuten mit dem 4:3. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich von Johannes Fuetsch ging Lienz vor dem Schlussdrittel abermals in Führung, David Schwarzer ließ Huben-Goalie Lucas Brandstätter zum fünften Mal hinter sich greifen.

Sechs Treffer durften die Spieler des UEC Lienz vor heimischer Kulisse bejubeln.

Mit der Führung im Rücken und dem goldenen Pokal vor Augen zogen die Lienzer im letzten Spielabschnitt entsprechend selbstbewusst ihre Bahnen auf dem Eis. Nach Vorarbeit von Dominik Degenhart gelang Jonas Blaßnig in der 44. Minute das entscheidende Tor, Lienz führte mit 6:4.

KEHV-Präsident Michael Herzog-Löschnig (re.) überreicht Lienz-Kapitän Daniel Marx den Meisterpokal.
Die Eisbären aus Huben feiern den Vizemeistertitel.

Die mitgereisten Fans der Eisbären zündeten Bengalen, der Funke sprang aber nicht auf das Eis über und so tat sich Huben im Finish schwer, die Abwehr der Eislöwen zu knacken und Goalie Florian Brunner zu überwinden.

Auch die kleinsten Eislöwen feierten den Heimsieg.

Zwei Minuten vor Schluss bekamen die Gäste noch einmal Oberluft. Paul Unterlercher musste auf die Strafbank und Huben nutzte die numerische Überlegenheit im Powerplay. Elias Mattersberger ließ die Hausherren mit dem Anschlusstreffer noch einmal zittern. Die Eisbären warfen alles in die Waagschale und tauschten den Goalie gegen einen Feldspieler – vergebens.

So sehen Sieger aus: Partystimmung beim UEC Lienz!

Die Schlusssirene ertönte und bei den Eislöwen brachen alle Dämme. Vom Kärntner Eishockeyverband gab es nach dem 6:5-Sieg die Meistertrophäe, der Anhang aus dem Iseltal „gratulierte“ mit einem gefrorenem Schweinskopf, der aufs Eis flog. Nach dem Spiel war die Freude bei Meistertrainer Michael Marx groß:

Dolomitenstadt-Redakteur Roman Wagner studierte an der FH Joanneum in Graz Journalismus und Public Relations. Er ist Reporter mit Leib und Seele, am liebsten mit Mikrophon und Kamera unterwegs und leitet das Sportressort bei Dolomitenstadt.

10 Postings

Robert86

Es war ein geiles spiel. Von beiden Seiten. Aber eins muss ich sagen. Also wenn jemand um 19:00 gekommen ist und nicht mehr rein konnte wegn ausverkauft. Niergends wo ist gestanden das man Karten in vorhinein kaufen könnte und dann solang ihn der schlange stehn muss. Das is wieder typisch Lienz. Und lienz zwar Meister. Aber Huben Meister der Fans. Zu 98% war das stadion eh nur mit Fans von Huben. Da muss man schon sagen das es wirklich bitter ist für Lienz. Wirklich schwach

 
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    Eisloewe

    @robert86 Sorry, dass du bei den weit über 100 Besuchern warst, die nicht mehr ins Stadion gekommen sind. Du kannst uns glauben, dass es für uns heuer nichts Schlimmeres gab, als bei den diversen Spielen vor den Eingang zu treten und den Wartenden mitzuteilen, dass die Besucherzahl von 250 erreicht ist und sie nicht mehr ins Stadion düfen... Diese Vorschrift gibt es leider, das kann niemand ändern und war für alle Betroffenen schwer oder gar nicht zu verstehen. Wir haben heuer bei keinem Spiel Karten verkauft, sondern jeder, der rechtzeitig da war, bekam ein Eintrittsband gratis. Vor dem Spiel am Freitag wurden wir laufend telefonisch, per Whatsapp und auch per SMS kontaktiert und gebeten, einige Bänder zu reservieren. Diese Anfragen kamen nicht nur aus Lienz sondern auch sehr viele aus dem Iseltal. Das haben wir ausnahmsweise bis zu einer bestimmten Anzahl an Bändern auch gemacht. Spielbeginn war 19:30 und um 17:00 sind dann schon die ersten Besucher vor der Eisarena für den Eintritt angestanden. Alle, die später gekommen sind, hatten dann leider keinen Zutritt mehr. Wir können alle nur hoffen, dass diese Beschränkungen in der nächsten Saison Geschichte sind.

     
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    AkOnO

    also robert86, ich denke du warst nicht mal zuschauen, denn sonst wüsstest du, dass gar keine karten verkauft wurden!

    du schreibst, 98% waren hubner, ja dann tun mir die lienzer leid, die nicht mehr rein durften.

    und den verein für die "ach so tollen" massnahmen der regierung verantwortlich machen, finde ich einfach nur dumm, sorry.

    auch in huben durften leider nicht alle rein, voll beschi...., aber nicht die schuld der iseltaler, gell!

     
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tetris

...und die Anwohner hatten bis 2:00 morgens das Vergnügen, an dem "richtig geilen Match" teilzuhaben. Aber es ist ja nichts Neues, dass sich die Eislöwen in und um die Kantine benehmen, als wären sie allein auf weiter Flur. Wird langsam Zeit, dass det Eislaufplatz verlegt wird...

 
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    AkOnO

    hätten siehalt mit den löwen mitgefeiert, anstatt bis 2.00 uhr tetris zu spielen. ach gott, leute gibts!🤨 einmal in der saison ist es vielleicht etwas lauter vom feiern der eishaggler, aber das ganze jahr den verkehrslärm vor tür. 🤦

     
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AkOnO

war richtig geiles match!💪

lienz geriet durch drei dumme tore, wo goalie brunner zweimal nicht besonders glänzte, zwar rasch ins hintertreffen, konnte aber das ruder nochmals herumreißen, und hatte am ende sogar noch pech nicht höher zu gewinnen (tor-aber tor verschoben, lattenschuss usw.).

huben ein super gegner, laute fans und ebenfalls verdient in den playoffs!

herzliche gratulation dem jungen uec lienz zum titel!

 
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achso

Lienz 1 sind Meister in der Division 2 Turtles sind Meister in der Unterliga, dort ist das Farmteam von Lienz Vizemeister

 
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besserwisser

dachte die turtles sind großer meister??

 
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    Psychosocial

    Andere Liga...

     
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achso

War schon 2 Stunden vor Spielbeginn dort um ein Ticket zu ergattern und das Warten hat sich gelohnt. Viele Eishockeyfans hatten durch die für mich einfach unverständliche 250-Personenregel außerhalb des Eishockeygeländes durch das Zaungitter zusehen müssen. Es war ein tolles Eishockeyfinale. Spannend bis zur letzten Sekunde, aber bei letzten Spiel dieser Finalserie haben sich die Lienzer Eislöwen verdient den Meisterpokal geholt. Bravo👏👏👏und alles Gute, ich und meine Freunde freuen uns schon wieder auf die nächste Saison

 
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