Winterdreh für „Ein ganzes Leben“ abgeschlossen

Robert Seethalers Roman wird unter anderem an Drehorten in Osttirol verfilmt.

„Ein ganzes Leben“ ist der fünfte Roman des österreichischen Schriftstellers Robert Seethaler. Im Jahr 2014 erschienen, wurde er allein im deutschsprachigen Raum mehr als 1,6 Millionen Mal verkauft, in 40 Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet.

Die Wiener epo-film und die Münchner TOBIS Filmproduktion realisieren die Verfilmung des Bestsellers als internationale Koproduktion. Ulrich Limmer schrieb das Drehbuch zum Roman, Regie führt Hans Steinbichler und für die Kamera zeichnet sich Armin Franzen verantwortlich.

Der erste Teil der Dreharbeiten konnte vor kurzem abgeschlossen werden: Nach zehn Drehtagen in Matrei in Osttirol, wo man spektakuläre Winteraufnahmen vor die Linse bekam, folgen im Sommer und Herbst voraussichtlich 40 Aufnahmetage, welche wiederum in Osttirol, Südtirol und Bayern stattfinden werden.

Das Team von links nach rechts: Skady Lis (Produzentin TOBIS Film), Hans Steinbichler (Regisseur), Tobias Alexander Seiffert (Produzent TOBIS Film), Stefan Gorski (Andreas Egger, jung), Timm Oberwelland (Produzent TOBIS Film), August Zirner (Andreas Egger, alt), Dieter und Jakob Pochlatko (Produzenten epo-film). Foto: Nicole Giesa/TOBIS Film

„Ein ganzes Leben“ erzählt die Lebensgeschichte des Andreas Egger über acht Jahrzehnte. Er erlebt Gewalt, Krieg und Armut. Und doch gibt es immer auch kurze Glücksmomente und eine große Liebe, die ausreichen, um aus Egger einen Menschen zu machen, der mit seinem Leben und den wenigen Dingen, die er hat, zufrieden ist. Drehbuchautor Ulrich Limmer sagt über die Geschichte:  „Es ist ein Buch, das seinem Leser eine einfache, aber entscheidende Überlegung mit auf den Weg gibt. Man überdenkt den eigenen Lebensentwurf und stellt sich die Frage, ob man, wenn es einmal so weit ist, ebenfalls zurückblickend sagen kann, dass es ein gutes Leben war.“

Die Hauptrolle des Andreas Egger wird von insgesamt vier Darstellern verkörpert. Dabei übernimmt die Neuentdeckung Stefan Gorski die Rolle im Alter von siebzehn bis Mitte vierzig. „Es war klar, dass der Jahrhundertcharakter Andreas Egger von jemandem verkörpert werden muss, den man bisher noch nicht „gesehen“ hat und der Egger im Alter von siebzehn Jahren genauso wahrhaftig spielen kann wie den zerstörten Russland-Heimkehrer in seinen späten Vierzigern,“ erläutert Regisseur Hans Steinbichler. „Mit Stefan Gorski haben wir einen Hauptdarsteller gefunden, der das Gesicht dieses Films sein wird und damit für einen Charakter und die Besonderheit einer filmischen Figur steht, die für mein Gefühl so noch nicht erzählt worden ist.“

In den Kinos wird die Verfilmung des Romans „Ein ganzes Leben“ im Jahr 2023 zu sehen sein.

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