Kärntner Jugendherbergen für ukrainische Flüchtlinge

Notquartiere für vorerst hundert Menschen in Klagenfurt und Velden. Villach folgt.

In Kärnten wurden vom Land übers Wochenende zwei neue Notquartiere für Flüchtlinge aus der Ukraine organisiert. Vorerst und vorübergehend können hundert Menschen in Jugendgästehäusern in Klagenfurt und Velden (Bezirk Villach-Land) unterkommen. In Villach dürfte noch eines dazukommen. Aus diesen Unterkünften sollen Flüchtlinge dann weiterverteilt und in die Grundversorgung gebracht werden, sagte Gerd Kurath vom Landespressedienst Montagvormittag der APA.

Das Land Kärnten hat eine Kooperation mit dem Österreichischen Jugendherbergsverband abgeschlossen, berichtete zuvor Katastrophenschutzreferent Daniel Fellner (SPÖ). „Die Verpflegung kann direkt in den Gästehäusern erfolgen“, so Fellner. „Für die notwendige Registrierung und Betreuung der Menschen werden wir von der Polizei und dem Österreichischen Roten Kreuz unterstützt.“

„Die Zeit der Pandemie war auch für die österreichische Jugend und die Familiengästehäuser eine sehr schwere. Und dennoch, oder gerade deshalb, ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir jetzt dort helfen, wo das Leid ein noch viel größeres ist“, wurde Michael Raunig, Präsident des Jugendherbergsverbandes Kärnten, in der LPD-Aussendung zitiert.

Wer in Kärnten eine Unterkunft zur Verfügung stellen möchte, kann sich unter der Telefonnummer 050 536 33030 informieren und Angebote per E-Mail an quartiere@ktn.gv.at richten. Was Geld- und Sachspenden betrifft, verweist das Land auf professionelle Hilfsorganisationen. Einen Überblick über die Möglichkeiten gibt es auf der Info-Seite des Landes.

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