Aufsitzen und losradeln: Mit einem Interreg-Projekt bewerben Osttirol, Friaul, Belluno und Veneto ihre schönsten Radtouren. Foto: Azett/tofilms

Aufsitzen und losradeln: Mit einem Interreg-Projekt bewerben Osttirol, Friaul, Belluno und Veneto ihre schönsten Radtouren. Foto: Azett/tofilms

Neue App soll E-Biker nach Osttirol locken

Mit dem Projekt „Parkade“ will der TVBO E-Bike-Strecken in und um den Bezirk bewerben.

Lienz als Drehscheibe für ein attraktives Radangebot zwischen Großglockner, Dolomiten und Adria zu entwickeln – dieses Ziel verfolgt der Osttiroler Tourismusverband seit Jahren. Der Grundstein für dieses Vorhaben wurde mit einem gemeinsamen Interreg-Projekt der Regionen Osttirol, Friaul, Belluno und Veneto gelegt. In den Partnerorten Moggio Udinese und Paularo wurde die Radinfrastruktur aufgebessert und gemeinsam ein Plan ausgetüftelt, um die schönsten Radtouren der Regionen zu bewerben.

Was dabei herausgekommen ist, haben die Verantwortlichen am Mittwoch, 23. März, in Lienz präsentiert. Die E-Biker werden künftig von der App „Parkade“ begleitet, die sie von Lienz über wenig frequentierte Nebenstraßen bis an die Adria führt. Mit im Programm: Eine Liste von Hotels, Restaurants, Sehenswürdigkeiten und Kulturplätzen. Der TVBO übernahm in dieser Interreg-Partnerschaft die Werbung und feilte an einer Broschüre für Tagesradtouren in Osttirol sowie mehrtägigen Touren nach Triest, Grado oder Venedig. „Ziel dieses Wochenangebotes ist es, Gäste für einige Tage an Lienz als zentralen Ausgangsort aller Touren zu binden und damit Nächtigungen zu lukrieren“, erklärt TVBO-Obmann Franz Theurl.

Über 155.000 Broschüren wurden diversen Bike- und E-Bike- Magazinen in Deutschland beigelegt. Die Print-Kampagne wurde von Werbung im Internet flankiert. Auch am heimischen Markt will der TVBO sein neues Produkt „kräftig bewerben“. Mit diversen Anbietern wird bereits verhandelt, die ersten Radlerinnen und Radler sollen schon im Mai von Osttirol an die Adria rollen. Das Volumen des EU-geförderten Projektes lag bei rund 970.000 Euro mit einem Fördersatz von 85 Prozent.

12 Postings

Ceterum censeo

@Migrantenkind: Schreiben Sie ihre Kritik wegen der anscheinend fehlenden Klingeln an den Fahrradverleiher Papin-Sport. Wenn es stimmt, muss sofort Abhilfe her. Ob sich dadurch das Verhalten der Cyclisti ändert, bezweifle ich. Sie haben sich sempre molto viel zu erzählen und vergessen dabei, dass auch Andere den Radweg benützen. Was das Einkaufen betrift, gebe ich Ihnen nicht recht. Ich sehe viele ospiti italiani - nicht nur Radlfahrer*innen - mit Einkaufssackerln in der Innenstadt flanieren.

 
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gemeiner Waldkauz

Wie hoch waren die Herstellungskosten der App? Aufstellung der Interreg Förderungszuschüsse? Wird das irgendwo transparent dargestellt?

 
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genaugenommen

hab mir das app runtergeladen und einmal Lienz-Triest getestet. Lienz Oberdrauburg wird auf der B100 geführt, oder Zugli-Tolmezo gibt auf der rechten Talseite eine wunderbare verkehrsarme strasse, auch hier wird man auf die normale Staatdstrasse geleitet. also alles in allem ein aufgelegter blödsinn!!

 
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    MitInteresse

    Das hat mich jetzt verleitet, ebenfalls die App & die Webseite auf diese Routen hin zu checken. Lustig, bei mir führen die Route Lienz-Oberdrauburg über den Drauradweg und in Italien über die Landstrassen.

     
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Migranten Kind

Es fehlt immer noch gewaltig an Infrastruktur, Verkehrssystem ... Jeder Spazierweg für Fußgänger ist inzwischen eine e-bike Rennstrecke, Hundefreilauzone werd es mal krachen , Schilder Freilaufzone werden regelmäßig rausgerissen , viele Radfahrer halten sich an nichts und Schrittgeschwindigkeit ist Freiheitsberaubung . Es fehlt in der Stadt überall an vernünftige Fahrrad Abstellplätze, sogar grosse Supermarkt Ketten wie Hofer sind nicht in der Lage was vernüftiges hinzustellen mit ausreichend Platz .

Erstmal das alles aufbauen , dann kann man über internationale Werbung für e-bike touristen reden .

Es fehlen auch Service Stationen mit bewachten Bike Parkplatz , Villach hat sowas . e-bike was zur Zeit verkauft werd kostet 5000€ .

Fahre selber Fahrrad , kein Auto und Bahnkunde.

 
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    wolf_c

    naja, die -app- bezieht sich auf die Agenden des Tourismus(deren Obmann seit neuestem auch Politiker ist)und kann nix für die Versäumnisse der Verantwortlichen. Verantwortlich für die Infrastruktur, und darin eingebettet die moderne Mobilität, ist eindeutig der Gemeinderat samt Bürgermeister: Und denen ist eine maßstabsgerechte menschenwürdige Verkehrs- und damit auch Radinfrastruktur komplett schnuppe; da zählen auch die paar Alibi-meter rund um das neue ''Mobilitäts-'' zentrum nur als Minimalkonsens; die Wahrheit der Geisteshaltung offenbart sich für jeden sehenden hinter dem ehemals idyllischen Heizwerk: Eine kolossale Monsterbrücke, hässlich!, für Panzer und SchwerLKW samt KlimaParkplatz für Auto! Die Radler(und Menschen)müssen da weiter um ihr Leben fürchten und kämpfen, von moderner Mobilität keine Spur, und dieses unwürdige Schauspiel wird angesichts der Besetzung des 'neuen' Gemeinderat mit Sicherheit so weitergeführt. Leider!

     
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      Migranten Kind

      In einen anderen Bericht wurde ausdrücklich Lienz als Mittelpunkt erwähnt . Natürlich muss ich als Tourismus Verband dafür auch mit allen möglichen Partnern a gutes Konzept zusammenstellen.

      Dann muss der Tourismus Obmann zuvor die Bevölkerung für das Thema sensibelisieren .

      Sommer mit die russischen, türkischen ... Profi Fussball Teams nichts anderes , haben nichtmal die Infrastruktur dafür und der heimische Breitensport muss darunter leiden .

      Sicher hat die Gemeinde da etwas versäumt , zu ihrer Verteidigung muss man sagen das Corona an brutalen Schub beim Verkauf von e-bikes gebracht hat . Die Modele für dieses Jahr sind schon ausverkauft und jeder Laden bekommt eine Zuteilung.

      Ich finde es super wenn Radverkehr gesteigert werd , aber es muss auch in den Köpfen ankommen . Der Kopf ist das Hauptproblem, deswegen läuft es in Radnationen besser weil Bevökerung sensibilisiert und vieles möglich ist .

      Möchte da nicht alles auf die Gemeinde abwälzen . Vielleicht auch da die Bevölkerung mitwirken lassen . Das Radfahrer als Touristen , Schulweg , Freizeit und Arbeitsweg mit Fussgänger , Hundehalter ubd zu guter letzt PKW und LKW eine Gemeinschaft bilden . Zur Zeit muss ich eher die Faust ballen .

       
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      unholdenbank

      "ehemals idyllisches Heizwerk" ???? Wo ischn eppa sell?

       
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    genaugenommen

    von wegen hundefreilaufzone. in wien werden kinder in spielkäfige gesperrt und hunde durfen frei laufen - so weit sind wir!

     
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      Migranten Kind

      Ich rede von Lienz in Osttirol und nicht von der Balkan Metropole Bec/Wien . Hauptsächlich geht es aber immer noch um Spazierwege die inzwischen als Radweg dienen und Hunde Freilaufzonen wo auch Kinder mit dabei sind, die aber nicht mit ihren Hund spielen können da Radfahrer keine Rücksicht nehmen obwohl dort verpflichtend.

       
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    MitInteresse

    Bitte beschäftige dich vor dem Posten mit dem Sachverhalt. Hier haben sich drei Regionen zur Zusammenarbeit mit EU Unterstützung entschlossen, länderübergreifend. Du schreibst vom Hoferparkplatz Lienz. Nicht immer nur drauf los schimpfen. Empfehle dir für deine sachbezogene Recherche die Website dieses Projekts und Suchwörter wie E-Bike Infrastruktur Osttirol, E-Bike Trend, etc.

     
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      Migranten Kind

      Liege da schon richtig , was meinst wo die Radfahrer mal an Snack und Getränke kaufen . Jeder Fahrradständer ist zugestellt , nicht vorhanden , nicht geeignet . Isel Trail und Isel Radweg teilen sich beide zum grössten Teil . Musste letztes Jahr Radfahrern ausweichen , wo ich mir eine schwere Knieverletzung zugezogen habe . Viele haben nichtmal a Klingel , bremsen zu spät und auch nicht richtig . Genau deswegen beschäftige ich mich damit und meckere . Positive Beispiele findet man in Slowenien , Italien und natürlich Holland und Skandinavien . Hier in Tirol kaufen sich die Leute a 5000€ Bike nach 40 jahren Pause und Hurra die Gams . Ich sehe eine Eskalation und will es verhindern . Ich bin ja Radfahrer und benütze kein Auto .

      Letztes Jahr wurde die 80 jährige Mutter von an Freund übern haufen gefahren , aufn Fussweg .

       
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