Stadt-ÖVP im Aufwind: Kröll gewinnt das Eierpecken

Riesenandrang beim Ostermarkt mit neuen Freiheiten und alten Ritualen. 

Wer am Ostersamstag in der „oberen“ Lienzer Altstadt unterwegs war, erlebte ein buntes Gedränge wie in alten, vorpandemischen Zeiten, das sich in der Messinggasse rund um einen großen Tisch verdichtete. Dort maß sich die Bezirksprominenz in einem traditionellen österlichen Wettstreit: dem Eierpecken.

Eineinhalb Stunden riskierten vorwiegend Lokalpolitiker:innen im Zweikampf einen Sprung in der Schale. Letztlich revanchierte sich ÖVP-Vizebürgermeister Alexander Kröll für den desaströsen Ausgang der Gemeinderatswahl mit einem subtilen Gegenschlag: er setzte im Finale gegen SPÖ-Gemeinderat Herbert Niederbacher auf ein rotes Ei, dessen erstaunliche Härte ihm den Sieg brachte. 

Alexander Kröll (links) hat am Ende als einziger keinen Sprung in der Schale und gewinnt das Eierpeck-Finale gegen SP-Gemeinderat Herbert Niederbacher. Foto: Brunner Images
Gerhard Pirkner ist Herausgeber und Chefredakteur von „Dolomitenstadt“. Der promovierte Politologe und Kommunikationswissenschafter arbeitete Jahrzehnte als Kommunikationsberater in Salzburg, Wien und München, bevor er mit seiner Familie im Jahr 2000 nach Lienz zurückkehrte und dort 2010 „Dolomitenstadt“ ins Leben rief.

2 Postings

sattmann

Hat die Lienzer - ÖVP nicht schon lange die Eier an die SPÖ abgegeben?

 
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senf

zu spät 😕

 
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