Der „Reparaturbonus“ startet am 26. April

Reparaturkosten für Elektrogeräte werden künftig mit bis zu 50 Prozent gefördert.

Mit 26. April startet der sogenannte „Reparaturbonus“, im Prinzip eine Förderaktion der Bundesregierung, die einerseits einen ökologischen Hintergrund hat – Stichwort reparieren statt wegwerfen – und andererseits als Wirtschaftsförderung für regionale Elektrogeräte-Anbieter konzipiert ist.

Firmen, die an dieser Aktion teilnehmen wollen, können sich ab sofort auf der vom Klimaministerium eingerichteten Website reparaturbonus.at als Partnerbetriebe registrieren. Die Website fungiert als Schnittstelle zwischen den privaten Konsumenten und den Reparatur-Dienstleistern.

Will man ein kaputtes Elektro- oder Elektronikgerät reparieren lassen, beantragt man online den Reparaturbonus und löst ihn nach Genehmigung bei einem der Partnerbetriebe ein. So kann man etwa bei der Reparatur einer Waschmaschine, eines Fernsehers oder Smartphones bis zur Hälfte der Kosten sparen.

Zur Finanzierung der Aktion stellt die Europäische Union über das Finanzierungs- und Aufbauinstrument „Next Generation EU“ in einer ersten Tranche bis Ende 2023 Mittel in Höhe von 60 Millionen Euro zur Verfügung. Insgesamt belaufen sich die für Österreich zur Verfügung gestellten Förderungsmittel bis 2026 auf 130 Millionen Euro.

Gefördert werden allerdings nur Reparaturen von Elektro- und Elektronikgeräten. Ist das E-Bike kaputt, zahlt der Staat bei der Reparatur mit. Streikt das stromlose „Biobike“, muss man die Reparatur weiterhin selbst bezahlen.

Ein Posting

RosemarieB

Eine positive und höchst notwendige Maßnahme!

Wieviele Geräte werden entsorgt, wegen manchmal nur kleiner Reparaturen - Ersparnis von Geld - und - unendlich vielen Ressourcen . . .

Bin neugierig, welche Betriebe bei uns dafür ansprechbar sein werden.

 
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