„Zruck hoam“ mit der Osttiroler Jobmesse?

Am kommenden Wochenende gehen in Nußdorf-Debant 20 Firmen auf „Pendlerfang“.

„Zruck hoam“ ist am kommenden Wochenende das Gebot der Stunde, wenn die Osttiroler Jobmesse nach zweijähriger Corona-Pause aus dem virtuellen Raum in den Debanter Kultursaal wechselt. Am Freitag und Samstag (29. und 30. April) stellen sich dort Klein-, Mittel- und Großbetriebe aus der Region vor. Auf der Jobmesse wollen die Firmenvertreter vor allem auf Pendler und „Heimkehrwillige“ treffen und diese vom (Arbeits-)Leben zwischen Tauern und Dolomiten überzeugen.

„Wir freuen uns, dass die Jobmesse heuer in dieser Form stattfinden kann. So wird der wertvolle Austausch auf persönlicher Ebene wieder möglich“, betonte Innos-Geschäftsführerin Karin Ibovnik bei der Präsentation der Eckdaten zur heurigen Messe. Flankiert wurde sie dabei von Stefan Garbislander (Wirtschaftskammer) und dem Leiter der Lienzer Arbeiterkammer, Wilfried Kollreider.

V.l. Stefan Garbislander (WK Tirol), Karin Ibovnik (INNOS) und Wilfried Kollreider (AK Lienz). Foto: Dolomitenstadt/Wagner

2019 wurde die Jobmesse erstmals durchgeführt. 13 Firmen trafen damals auf rund 450 Besucher:innen. „Das Feedback war sehr gut“, berichtet Ibovnik. Am kommenden Wochenende werden 20 Unternehmen in Nußdorf-Debant ihre Tätigkeitsfelder präsentieren. Die Veranstalter werten das als Indiz für den „massiven Bedarf an Arbeitskräften“. Mit dabei sind Firmen aus den unterschiedlichsten Branchen. Am Vormittag des ersten Messetages werden rund 130 Schüler:innen erwartet.

Garbislander und Kollreider sehen die Jobmesse als wichtiges Instrument, um die positive Entwicklung am Osttiroler Arbeitsmarkt fortzusetzen. „Es gibt hunderte Menschen die auspendeln und Osttirol offensichtlich als Wohnort schätzen. Unser Ziel muss es sein, ihnen auch den passenden Arbeitsplatz anzubieten“, so Kollreider.

Garbislander sieht im Bezirk Handlungsbedarf bei der Erwerbsbeteiligung, der Aus- und Weiterbildung sowie in der Standortpolitik. Man müsse in Automatisierung und Digitalisierung investieren, um die Produktivität zu erhöhen. Große Hoffnung setzen die Verantwortlichen in die Neupositionierung der „Uni Lienz“.


„Zruck hoam 2022“:

Freitag, 29. April, von 14.00 bis 20.00 Uhr
Samstag, 30. April, von 10.00 bis 16.30 Uhr

Dolomitenstadt-Redakteur Roman Wagner studierte an der FH Joanneum in Graz Journalismus und Public Relations. Er ist Reporter mit Leib und Seele, am liebsten mit Mikrophon und Kamera unterwegs und leitet das Sportressort bei Dolomitenstadt.

4 Postings

blubla

Ganz einfach, ansprechende Löhne zahlen dann wäre es nicht so schwer. Solange man ab Mittersill mindestenst 300 Euro mehr verdient, wird sich auch nichts ändern 😉

 
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    gerimesser

    ganz schön viel "blubla blubla blubla" was du da von dir gibst🙈

     
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      Guru

      @gerimesser, Ganz so unrecht hat blubla nicht. Ich hab letztes Jahr ein Angebot einer Pinzgauer Firma bekommen da kann man sogar drüber nachdenken die Selbständigkeit aufzugeben.

       
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      blubla

      die Realität ist halt leider so!

       
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