Mutige Matreier verpassten Landskron einen Dämpfer im Titelkampf. Fotos: EXPA/Huter

Mutige Matreier verpassten Landskron einen Dämpfer im Titelkampf. Fotos: EXPA/Huter

Matrei stellt den Favoriten ein Bein

Die Iseltaler sammeln gegen Landskron wertvolle Punkte. Auch Assling und Dölsach schreiben an.

Ein kräftiges Lebenszeichen gab die Union Matrei im Abstiegskampf der Unterliga West von sich. Am Samstagabend, 30. April, gastierte mit Landskron ein Titelanwärter im Tauernstadion. Gegen den vermeintlichen Favoriten konnten die Iseltaler mit einem 2:0-Heimsieg ihren jüngsten Aufwärtstrend bestätigen.

Dominik Hanser tut Matrei gut, der neue Mann an der Seitenlinie bringt das Schiff wieder auf Kurs.

In der Anfangsphase hatten die Matreier Glück, als Landskron ein Tor wegen einer Abseitsstellung aberkannt wurde. Danach wurde es skurril: In der 16. Minute verlängerte Moritz Mair einen weiten Ball von Alexander Wibmer per Kopf. Ein Verteidiger der Gäste schnappte sich das Spielgerät, doch sein Rückpass zum Torwart missglückte. Das Leder prallte gegen den Pfosten, den zurückspringenden Ball schob Stürmer Oliver Steiner zur 1:0-Führung ins leere Tor.

Goalie Martin Koller patzt, Oliver Steiner sagt „danke“ und trifft.

In der zweiten Halbzeit wurde zwar das Wetter schlechter, doch die Laune des Matreier Anhangs konnten die dunklen Wolken nicht trüben. Auf dem Rasen patzte Landskron erneut. Torwart Martin Koller konnte den Ball weit vor seinem Kasten nicht kontrollieren. Erneut war Oliver Steiner in der Nähe. Er reagierte blitzschnell und traf erneut. Nach dem verdienten 2:0-Heimerfolg war die Freude in der Kabine groß:


Matrei sammelte gegen den Favoriten enorm wichtige Punkte. Zwar stehen die Iseltaler immer noch auf einem Abstiegsplatz, das rettende Ufer ist aber in Sichtweite. Nur noch ein Punkt fehlt Matrei auf den zwölftplatzierten SV Seeboden. Die Kärntner hatten am Wochenende gegen Thal/Assling das Nachsehen. Die Elf von Ibel Alempic siegte auswärts dank der Tore von Oliver Gomig und Florian Huber mit 2:1.

Auch der FC Dölsach schrieb voll an. Die „Wenger-Boys“ lagen gegen Greifenburg lange Zeit zurück, ehe Philipp Hochegger das Spiel mit zwei Toren in der Schlussphase drehte. Endstand: 3:2. Als einziges Osttiroler Team musste am 21. Spieltag Rapid Lienz eine Niederlage hinnehmen. Die Grünweißen waren im Auswärtsspiel gegen Tabellenführer Villach chancenlos und wurden von den Darmstädtern mit 5:0 abgefertigt.

Die aktuelle Tabelle der Unterliga West:

Dolomitenstadt-Redakteur Roman Wagner studierte an der FH Joanneum in Graz Journalismus und Public Relations. Er ist Reporter mit Leib und Seele, am liebsten mit Mikrophon und Kamera unterwegs und leitet das Sportressort bei Dolomitenstadt.

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