Lienzer HAK-Schüler:innen mit flinken Fingern

Die Osttiroler Schnellschreiber überzeugten beim Intersteno-Tastaturbewerb und beim „Digi-Check“.

Beim internationalen Tastaturbewerb „Intersteno“ sind flinke Finger gefragt. Die Schüler:innen der HAK Lienz stellten sich dieser Herausforderung. Eine besondere Challenge war das schnelle Schreiben in mehreren Fremdsprachen. Adamo Valtiner und Verena Resinger hatten in dieser Wertung rund 570 Konkurrenten. Unter den 137 gewerteten Teilnehmer:innen landeten sie auf den Plätzen 55 (Resinger) und 59 (Valtiner). Die multilingualen Schnellschreiber hauten in mehreren Sprachen in die Tasten: Deutsch, Englisch, Italienisch, Niederländisch, Finnisch und sogar Japanisch.

Das erfolgreiche Intersteno-Team der HAK. V.l.: Prof. Gabi Weiler, Theresa Schneider, Lea Hanser, Ilina-Livia Pucher und Prof. Daniela Wurzer. Fotos: HAK Lienz

Ilina-Livia Pucher war beim Schnellschreiben beste Österreicherin und belegte in ihrer Klasse mit 3.408 Anschlägen den hervorragenden 24. Platz im internationalen Vergleich. Marcel Vinatzer war in der Gruppe der 17- bis 20-Jährigen mit 4.905 Anschlägen als bester Österreicher. Im Ländervergleich reichte seine Leistung für den starken 19. Rang – bei 567 Teilnehmer:innen.

Die begleitenden Lehrerinnen Gabi Weiler und Daniela Wurzer waren von den starken Leistungen ihrer Schützlinge beeindruckt. Für diesen Bewerb gab es kein spezielles Training. Auch der bundesweite „Digi-Check“ stand für die HAK-Schüler:innen auf dem Programm. Hier waren Skills im Bereich IT-Grundlagen, MS Word, Excel, Access und Powerpoint gefragt.

Sie meisterten den Digi-Check. V.l.: Fabian Bergmann, Niklas Feldner, Hannah Bergmann, Jonas Engl und Carina Oberwasserlechner.

Die HAK Lienz stellte 74 der 1.783 Teilnehmer:innen. Mehr als die Hälfte der Osttiroler Schüler:innen belohnte sich mit einer Auszeichnung. Die erfreuliche Bilanz: 24 C-Zertifikate, 21 B-Zertifikate und fünf Träger:innen des anspruchsvollen A-Zertifikates. Für Johanna aus der vierten Klasse war der Digi-Check „sehr herausfordernd und anspruchsvoll. Das Zertifikat freut mich sehr, ich kann es ja einer Bewerbung beilegen.“ Für Direktor Josef Pretis sind die Ergebnisse „ein toller Beweis für die digitalen Kompetenzen unserer heimischen Jugend.“

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