Manomore – die Manowar Tributeband aus Ungarn rockt demnächst unter der Linde in Oberlienz. Foto: Manomore/Anima Nigra Photography

Manomore – die Manowar Tributeband aus Ungarn rockt demnächst unter der Linde in Oberlienz. Foto: Manomore/Anima Nigra Photography

Rockoverlienz 2022: Endlich Dampf ablassen!

Line-up: Fourtunez, Rise of Voltage, Hard Excess und die wuchtige Tributeband Manomore.

Werner Lobenwein und die Oberlienzer „Zeltn’otreiber“ haben es geschafft. Nach tristen Sommern der Pandemie wird heuer unter der Linde zum 20-Jahre-Jubiläum endlich wieder kräftig eingeheizt. Rockoverlienz 2022 steigt am Freitag, 1. Juli, ab 18.00 Uhr und verspricht alles andere als „light“ zu werden, obwohl das im Untertitel der diesjährigen Ausgabe des Festivalklassikers steht. Im Gegenteil.

Beim letzten Mal, das war 2018, gab's unter der Linde mit Hannah eine Alpenrock-Headlinerin, heuer dagegen stampft mit „Manomore“ eine exzellente Manowar-Tributeband aus Ungarn als Headliner des Abends kräftig auf, flankiert von den unverwüstlichen heimischen Hardrock-Enthusiasten „Hard Excess“ und der Metaltruppe „Rise of Voltage“ aus dem Südtiroler Ultental. Aufgewärmt wird das Publikum mit einem Heimspiel der Oberlienzer Senkrechtstarter „Fourtunez“, die mit einer Frauenquote von 3:1 zwar aus dem Rahmen fallen, dafür aber umso erfrischender in den Abend starten.

Sie machen den Anfang und erhöhen die Frauenquote beim knallharten „Männerabend“ in Oberlienz: Die Fourtunez haben ein Heimspiel. Foto: Lobenwein
Rise of Voltage aus Südtirol. Einen der Jungs kennt man aus einer ganz anderen Ecke. Foto: Rise of Voltage
Immer wieder gut! Hard Excess mit Patrick Monitzer (Bass), Kaspar Zanon (Vocals, Guitar), Edi Ingruber (Drums) und Patrick Ingruber (Guitar). Foto: Hard Excess
Aus der Muckibude auf die Bühne unter der Linde: Manomore. Die Tributeband aus Ungarn lässt den True Metal von Manowar perfekt auferstehen. Foto: Manomore

Warum also „light“? „Weil es immer noch härter geht“, meint Werner Lobenwein mit Augenzwinkern. Das diesjährige Line-up verzichtet zwar auf einen ganz großen Namen, verspricht aber dennoch einen – von vielen heiß ersehnten! – Open-Air-Metal-Rock-Abend mit hohem Headbanging-Faktor und profunder musikalischer Qualität.

Die fünfköpfige Manomore-Truppe aus Ungarn interpretiert die großen Hymnen ihrer Vorbilder dermaßen perfekt und authentisch, dass Fans des „reinen“ True Metal von Manowar vermutlich in Verzückung geraten werden. „Hard Excess“ passt erstklassig in dieses Schema, auch die Osttiroler Metal- und Hardrock-Urgesteine liefern technisch und musikalisch feinste Hymnen ab und sind Liveperformer mit Leib und Seele. „Rise of Voltage“ erhöht die Spannung schon deshalb, weil ein sehr prominenter Sportler mitspielt, der vorerst nicht genannt werden möchte.


Festival Rockoverlienz
Oberlienz, 1. Juli, ab 18.00 Uhr
Karten gibt es ab Montag, 20. Juni, um 20 Euro bei der Dolomitenbank in Lienz und im Gasthof Mosmeir in Oberlienz.

Gerhard Pirkner ist Herausgeber und Chefredakteur von „Dolomitenstadt“. Der promovierte Politologe und Kommunikationswissenschafter arbeitete Jahrzehnte als Kommunikationsberater in Salzburg, Wien und München, bevor er mit seiner Familie im Jahr 2000 nach Lienz zurückkehrte und dort 2010 „Dolomitenstadt“ ins Leben rief.

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