Der Matreier Finanzverwalter Michael Rainer (rechts hinten) erhält professionellen Beistand. Ein externer Wirtschaftsprüfer packt bei der Sanierung der Gemeindefinanzen mit an. Foto: Dolomitenstadt/Wagner

Der Matreier Finanzverwalter Michael Rainer (rechts hinten) erhält professionellen Beistand. Ein externer Wirtschaftsprüfer packt bei der Sanierung der Gemeindefinanzen mit an. Foto: Dolomitenstadt/Wagner

Matrei engagiert einen externen Wirtschaftsprüfer

Experte soll Finanzen prüfen und Konsolidierungskonzept für den Gemeindehaushalt erarbeiten.

In seiner Sitzung vom 23. Juni beschloss der Matreier Gemeinderat einstimmig, einen externen Wirtschaftsprüfer mit der Analyse der Gemeindefinanzen und der Erstellung eines Konsolidierungskonzepts für den Matreier Gemeindehaushalt zu beauftragen. Der Impuls dazu kam von Bezirkshauptfrau Olga Reisner, die ein solches Sanierungskonzept einfordert und der Gemeinde „nahelegte“, es von einem externen Experten erarbeiten zu lassen. Reisner wird drei unabhängige Kanzleien zur Auswahl vorschlagen. „In unserem Fall ist das zur Absicherung aller der einzig richtige Weg“, ist Bürgermeister Raimund Steiner sicher. Die Sitzung sei konstruktiv gewesen, auch die Opposition trage diese Entscheidung mit.

Gerhard Pirkner ist Herausgeber und Chefredakteur von „Dolomitenstadt“. Der promovierte Politologe und Kommunikationswissenschafter arbeitete Jahrzehnte als Kommunikationsberater in Salzburg, Wien und München, bevor er mit seiner Familie im Jahr 2000 nach Lienz zurückkehrte und dort 2010 „Dolomitenstadt“ ins Leben rief.

10 Postings

so ist es vielleicht

Vernünftiger Gemeinderat, toller Bgm.! Alles ans Licht, dann einen Neubeginn starten, auch wenns weh tut. Aber dieses Zedecken und Herumtaktieren muss aufhören!!!!

Zur Verantwortung werden solche "Taktiker" wohl eher nie herangezogen, leider. Ansonsten würdens wohl vorsichtiger agieren!

Herr Steiner, weiter so, Sie taugen mir!!!

Bin nur froh, dass wir diesen "Taktiker" nicht in unserer Gemeinde hatten, der hätte sogar die Stadt Lienz in den Bankrott geführt.... Durch seinen langen Arm hatte man dies eh schon gemerkt, als vor Fr. Blanik sein "Juristen-Kumpel" die Stadtgeschäfte führte und auch am besten Weg war, die Finanzgebarung völlig zu überziehen.

 
3
16
Sie müssen angemeldet sein, um ihre Stimme für dieses Posting abzugeben.
    rebuh

    da hätte ich jetzt aber gerne beispiele!

     
    2
    0
    Sie müssen angemeldet sein, um ihre Stimme für dieses Posting abzugeben.
trans.lorenzoni@hotmail.de

das heisst jeder Matreier hat einen Kontorahmen bei seiner Hausbank von ca.€ 6400,00 . Genau wären es € 6363,12

 
0
4
Sie müssen angemeldet sein, um ihre Stimme für dieses Posting abzugeben.
rony

Mich würde interessieren ob es auch Strafrechtliche Konsequenzen geben kann gegen politisch Verantwortliche oder die Finanzverwaltung oder warum die Aufsichtsbehörden derart versagt hat. Wurde sie getäuscht?

 
0
21
Sie müssen angemeldet sein, um ihre Stimme für dieses Posting abzugeben.
    tauernwind

    Das wird es wohl nie geben, wenn man es auf Gemeindeebene exerzieren würde müsste es ja auch auf Landes- und Bundesebende gleich machen. Die Folge hunderte, jahrelange, sauteure Verfahren bei denen nichts rauskommt. Und selbst wenn man jemanden direkt was vorwerfen könnte wäre eine unbedingte Strafe wieder mit hohen Kosten verbunden,........ Ich bin für mehr direkte Demokratie (z.B. wie in der Schweiz) und komplette Offenlegung aller Konten wo unser Steuergeld liegt - es ist unser Geld und jeder der davon lebt arbeitet für uns !!!

     
    1
    12
    Sie müssen angemeldet sein, um ihre Stimme für dieses Posting abzugeben.
    Chronos

    @rony, nein! AK kann (leider) strafrechtlich nicht zur Verantwortung gezogen werden. Im Strafrecht ist der Vorsatz zwingendes Tatbestandsmerkmal (§ 15 StGB) der Verwirklichung einer Straftat (außer bei explizit im StGB genannten Fahrlässigkeitsdelikten). Und einen Vorsatz kann man einem Politiker in der Ausübung seiner politischen Funktion/Arbeit – natürlich auch AK – in der Praxis nie nachweisen.

    AK ist/war einfach nicht fähig zu wirtschaften! Das zeigt die völlige Überschuldung der Marktgemeinde Matrei. Mit anderen Worten: Unfähigkeit kann nicht bestraft werden. Immerhin müssen sich nun einige Matreier BürgerInnen selbst bei der Nase nehmen, nämlich die, welche AK immer wieder gewählt haben. Und die Aufsichtsbehörde BH Lienz und das Land Tirol haben z.T. einiges "verschlafen". Auch gut möglich, dass AK von den hohen ÖVP-Landesfunktionären "geschützt" wurde. So gesehen wird das Unvermögen von AK bei den Steuerzahlern hängen bleiben…

    Und was @tauernwind im letzten Absatz anspricht (direkte Demokratie) in bestimmten Bereichen, würde die Parteien etwas in den Hintergrund rücken und die Reife des Bürgers/Bürgerin wären gefragt! Da stimme ich vollinhaltlich zu.

     
    1
    12
    Sie müssen angemeldet sein, um ihre Stimme für dieses Posting abzugeben.
Chronos

Ratespiel: Wer ist der jahrelange Hauptverursacher für das wirtschaftliche Desaster in der Gemeinde Matrei?

 
0
23
Sie müssen angemeldet sein, um ihre Stimme für dieses Posting abzugeben.
    steuerzahler

    Wir kennen ihn alle. Die Frage ist, wie zieht man ihn zur Verantwortung?

     
    0
    22
    Sie müssen angemeldet sein, um ihre Stimme für dieses Posting abzugeben.
bergfex

Was hat Bezirkshauptfrau Olga Reisner bis jetzt in Sachen A.K. gemacht?? Wohl geschlafen.

 
3
21
Sie müssen angemeldet sein, um ihre Stimme für dieses Posting abzugeben.
    Opfoierin

    Die wurde wahrscheinlich vom Duweißtschonwer genauso unterbuttert wie wir alle.

     
    3
    19
    Sie müssen angemeldet sein, um ihre Stimme für dieses Posting abzugeben.
Ein Posting verfassen

Sie müssen angemeldet sein, um ein Posting zu verfassen.
Anmelden oder Registrieren