„Wir können eine Osttirolerin im Landtag garantieren“

Große Worte von NEOS-Spitzenkandidat Dominik Oberhofer bei der Präsentation der pinken Bezirksliste in Lienz.

840 Stimmen sammelten die NEOS bei der Landtagswahl 2018 in Osttirol, das waren gerade einmal 3,67 Prozent. So gesehen dürfen die Pinken bei der Landtagswahl im September 2022 wohl auch in Osttirol mit einem Plus rechnen. Für ein Mandat im Bezirk wird es aber nicht reichen, auch wenn Spitzenkandidat Dominik Oberhofer bei der Präsentation seines Osttirol-Teams das suggerierte: „Wir können eine Osttirolerin im Landtag quasi garantieren und arbeiten fest daran, mit Jasmin eine zweite Osttirolerin in den Landtag zu bringen.“

Die erwähnte NEOS-Fixstarterin im Landtag ist Birgit Obermüller, Gemeinderätin in Kufstein, eine gebürtige Oberlienzerin. Sie ist auf der Landesliste auf Platz zwei hinter Oberhofer gereiht. In Osttirol sitzt auf dem ersten Bezirks-Listenplatz der NEOS eine Frau, nämlich die 31-jährige Business Analystin Jasmin Simoner. Wir haben sie bereits porträtiert. Simoner ist für Quality Assurance in der Software-Entwicklung bei der Durst-Tochter PPD verantwortlich und zudem Übersetzerin für Chinesisch und Japanisch.

Das gut gelaunte Neos-Team von links: Jasmin Simoner, Domenik Ebner, Michael Krautgasser und Landesparteiobmann Dominik Oberhofer. Foto: Dolomitenstadt/Tagger

Nachdem sie in Wien ihr Studium abschloss, fand die Lienzerin 2021 wortwörtlich „zruck hoam“, als sie sich auf der gleichnamigen Osttiroler Jobmesse der INNOS nach ihren beruflichen Möglichkeiten vor Ort umsah: „Solche Angebote sind wesentlich, um Menschen und ihr Potenzial wieder zurück in die Region zu holen und Osttirol weiterzubringen,“ erklärt die politische Quereinsteigerin, die sich vor allem für das Neos-Paradethema Bildung und in der Frauenpolitik engagieren möchte.

Oberhofer, der Tags zuvor mit einer Breitseite gegen die Tiroler Liftlobby aufhorchen ließ und in den Raum stellte, ob man in Zeiten wie diesen Strom für Schneekanonen nicht hinterfragen müsste, sieht die Neos schon in der nächsten Landesregierung. „Wir werden so stark sein, dass an uns kein Weg vorbeiführt.“ Hinter Simoner reihen sich in Osttirol Namen und Gesichter ein, die man großteils von der letzten Gemeinderatswahl kennt. Auf Platz zwei Michael Krautgasser, gefolgt von Domenik Ebner und Gerhard Schullin. Fünfter ist Simon Brunner und auf Platz sechs kehrt ein alter Bekannter in den Schoß der Pinken zurück: Johannes Schwarzer.

2 Postings

rony

Diese NEOS haben sich bei der Gemeinderatswahlen in Lienz schon massiv Überschätzt und werden mit ihrem Großstädtischen Programm in Osttirol wohl wieder eine Bruchlandung erleben.

 
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Der Graukofler

Herr Oberhofer hat da wohl die Rechnung ohne den Wirt, ich meine den Wähler, gemacht.

 
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