Die 1,8 Kilometer lange Luegbrücke zwischen Gries am Brenner und dem Brennersee ist desolat. Ihre Sanierung heikel. Es werden Megastaus befürchtet. Foto: Expa/Spiess

Die 1,8 Kilometer lange Luegbrücke zwischen Gries am Brenner und dem Brennersee ist desolat. Ihre Sanierung heikel. Es werden Megastaus befürchtet. Foto: Expa/Spiess

Luegbrücke wegen Sanierung einige Tage einspurig

Verkehrsbehinderung am Brenner als Vorgeschmack auf die geplante zweijährige Fahrbahnsperre.

Die Luegbrücke auf der Tiroler Brennerautobahn (A13) wird im Oktober für einige Tage pro Fahrtrichtung nur einspurig befahrbar sein. Der Autobahnbetreiber Asfinag begründete dies am Montag in einer Aussendung mit „dringend notwendigen Sanierungen“. Es werde mit „spürbaren Verkehrsbehinderungen“ gerechnet, hieß es. Außerdem darf nicht schneller als 40 km/h gefahren werden.

Konkret wird ab Sonntag, 9. Oktober um 22.00 Uhr bis Freitag, 14. Oktober bis 5.00 Uhr der Belag saniert. Sollten die Arbeiten in dieser Zeit nicht fertiggestellt werden können, wird dasselbe noch einmal von Sonntag, 16. Oktober um 22.00 Uhr bis Freitag, 21. Oktober, 5.00 Uhr fortgeführt. Die Geschwindigkeitsbeschränkung sei nötig, weil die beiden Spuren nur „mit verminderter Breite“ zur Verfügung stünden, teilte die Asfinag mit.

Laut Autobahnbetreiber seien die Arbeiten „unaufschiebbar“. Man müsse die Schäden vor Beginn der Wintersaison beseitigen, ansonsten würden „noch massivere Belegsausbrüche drohen“.

Um die Zukunft der in den 1960er-Jahren erbauten Luegbrücke gibt es seit geraumer Zeit eine Auseinandersetzung zwischen der Wipptaler Bevölkerung und der Tiroler Landespolitik auf der einen und der Asfinag bzw. dem Verkehrsministerium auf der anderen Seite. Während die Wipptaler sowie die ÖVP eine Tunnellösung fordern, will die Bundesebene an einem Neubau der längsten Autobahnbrücke der A13 festhalten. Zuletzt hatte die Asfinag angekündigt, dass die Brücke während der Bauarbeiten im Jahr 2025 für bis zu zwei Jahre pro Fahrtrichtung nur einspurig befahrbar sein werde. Massive Staus und ein Verkehrschaos wurden dadurch befürchtet.

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wolf_c

... wird lustig mit dem Umweg- und Ausweichverkehr hier; und die vielen LKW Transits sind ja voll willkommen, weil gscheite Bürgermeister talauftalab basteln fest an den neuen LKW-freundlichen Straßen; und der Klimawandel findet bekanntlich nach wie vor wo anders statt ...

 
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