28 leidenschaftliche Sänger:innen aus der Region fanden sich unter der Leitung von Gernot Kacetl und Alois Wendlinger im Chor "Cantarmonie" zusammen. Ende Oktober geben sie ihr Debüt. Foto: Cantarmonie/Mattersberger

28 leidenschaftliche Sänger:innen aus der Region fanden sich unter der Leitung von Gernot Kacetl und Alois Wendlinger im Chor "Cantarmonie" zusammen. Ende Oktober geben sie ihr Debüt. Foto: Cantarmonie/Mattersberger

Vor den Vorhang: Chor „Cantarmonie“ stellt sich vor

Der Auswahlchor aus Osttirol und Oberkärnten lässt am 30. und 31. Oktober Musik zum Totengedenken erklingen.

Man kennt sie in einer Gemeinde – die leidenschaftlichen Musikantinnen und Musikanten, die begeisterten Sängerinnen und Sänger. Oft sind diese vielseitig im Dorfleben eingebunden, vom Kirchenchor – sofern dieser noch vorhanden ist –  bis hin zu musikalischen Morgen- und Abendunterhaltungen. Diese Talente und diesen Erfahrungsschatz zu nutzen und überregional zusammenzuführen, ist die Idee des Vereins „Cantarmonie“. Der Name des neu gegründeten Chors setzt sich aus den Wörtern „cantare“ (lat. für „singen“) und „Harmonie“ zusammen.

Die Vereinsgründer:innen haben überlegt, wie man die heimischen Gesangstalente am besten fördern kann. Schnell war klar, dass es ein Angebot geben muss, das sowohl junge Talente als auch langdienende Stimmen zusammenführt und durch ausgewählte Literatur fordert und fördert. Die beiden künstlerischen Leiter Gernot Kacetl und Alois Wendlinger haben für die ersten Konzerte des Vokalensembles Werke zum Totengedenken ausgewählt. Diese werden zum Teil durch Kärntner Barockinstrumentalisten bereichert, einige werden aber auch „a capella“ vorgetragen.  Die dargebotene Literatur reicht dabei von Gregorianik bis hin zu Werken aus dem 20. Jahrhundert.

„Lassen wir die Musik – das Schöne in der Welt – allen Widrigkeiten zum Trotz erklingen und dadurch das Gute im Menschen berühren.“

Florian Mattersberger, Obmann Verein „Cantarmonie“

Aus fast allen Teilen Osttirols und Oberkärntens kommen 28 motivierte Sänger:innen zusammen, um sich über gehobene Chorliteratur auszutauschen und diese, angeleitet durch fachkundige Chorleiter, zu studieren. Der Obmann Florian Mattersberger lacht: „Noch nie habe ich mich auf Sterbelieder und Lieder zum Totengedenken so gefreut!“ Weiters meint er: „Das Zusammenwirken so vieler schöner Stimmen, aus so vielen unterschiedlichen Tälern und Dörfern, ist einfach wunderbar.“

In weiterer Folge sollen in Zukunft jährlich ein bis zwei Projekte mit dem neuen Ensemble stattfinden. Die Debütauftritte gibt der Chor „Cantarmonie“ am 30. Oktober um 20 Uhr in der Klosterkirche in Lienz und am 31. Oktober um 19 Uhr in der Stadtpfarrkirche in Spittal. Als Eintritt sind freiwillige Spenden erbeten.

Als Botschaft für die beiden Konzertabende schickt Obmann Florian Mattersberger voraus: „Lassen wir die Musik – das Schöne in der Welt – allen Widrigkeiten zum Trotz erklingen und dadurch das Gute im Menschen berühren.“

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