Mit 8,3 Prozent österreichweit und 10,7 Prozent in der Bundeshauptstadt erzielte Dominik Wlazny ohne großes Budget und etablierte Rückendeckung einen beachtlichen Erfolg bei der Bundespräsidentenwahl 2022. Foto: Philipp Hirtenlehner

Mit 8,3 Prozent österreichweit und 10,7 Prozent in der Bundeshauptstadt erzielte Dominik Wlazny ohne großes Budget und etablierte Rückendeckung einen beachtlichen Erfolg bei der Bundespräsidentenwahl 2022. Foto: Philipp Hirtenlehner

Hofburg-Wahl: Dritter Platz geht an Dominik Wlazny

Der Musiker, Arzt und Chef der Bierpartei punktete überdurchschnittlich bei Briefwähler:innen.

Dominik Wlazny wurde hinter Alexander Van der Bellen und Walter Rosenkranz (FPÖ) Dritter bei der Bundespräsidentenwahl am Sonntag. Dank rund 807.000 am Montag ausgewerteten Briefwahlstimmen konnte der Musiker, Arzt und Chef der Bierpartei den von der Kronenzeitung forcierten Rechtsanwalt Tassilo Wallentin noch überholen. In Wien wurde Wlazny sogar Zweiter hinter Bundespräsident Van der Bellen, der ebenfalls von der Briefwahl profitierte.

Die Wahlbeteiligung ist mit der Briefwahl auf 65,19 Prozent gestiegen; am Sonntag in der Urnenwahl war sie noch mit mageren 52,50 Prozent ausgewiesen. Damit fiel die Beteiligung heuer um 3,31 Prozentpunkte geringer aus als die des ersten Wahlganges 2016 – und ist insgesamt die zweit-schwächste. 4.148.079 der 6.363.389 Wahlberechtigten haben ihr Stimmrecht genutzt, 4.056.731 Stimmen wurden gültig abgegeben.

Van der Bellen wurde von 2.299.592 Österreichern und Österreicherinnen – das macht 56,69 Prozent – für eine zweite sechsjährige Amtsperiode gewählt. Von den 795.101 gültigen Briefwahlstimmen entfielen fast zwei Drittel (genau 65,26 Prozent) auf ihn. Damit konnte er sein Urnenwahlergebnis vom Sonntag (54,60 Prozent) noch verbessern.

Dominik Wlazny erhielt 8,31 Prozent aller gültigen Stimmen (nach 8,23 in der Urnenwahl). Die dem Mitte-Rechts-Spektrum zuzurechnenden Kandidaten haben alle – wie man es von der FPÖ kennt – bei den Briefwählern deutlich schlechter abgeschnitten als bei den Urnenwählern. FPÖ-Kandidat Walter Rosenkranz kommt deshalb am Ende nur auf 17,68 Prozent (nach 19,09 Prozent in der Urnenwahl). Wallentin fiel von 8,39 auf 8,07 Prozent zurück – und musste damit auch den dritten Platz räumen. Auch der Ex-FPÖ/BZÖ-Politiker Gerald Grosz (5,57 Prozent) und MFG-Chef Michael Brunner (2,11 Prozent) büßten noch ein wenig durch die Briefwahl ein.

Mit den Wahlkarten-Auszählungen der bundesweit 109 Bezirkswahlbehörden (für die 116 Stimmbezirke, also 79 Bezirke, 14 Statutarstädte und 23 Wiener Bezirke) liegt nun das vorläufige Endergebnis inkl. Briefwahl vor. Amtlich wird das Ergebnis erst in einer Woche. Am Montag, 17. Oktober, wird das Wahlergebnis von der Bundeswahlbehörde festgestellt und danach an der Amtstafel des Innenministeriums und im Internet verlautbart. Damit beginnt dann die einwöchige Frist für eine Anfechtung beim Verfassungsgerichtshof.

12 Postings

unholdenbank

Na gut: Wie seriös waren Schüssel mit seinen Mascherln und seinen Gesangseinlagen mit Gehrer, Haider mit seinen Bungeejump- und Discoactions, Heiland und Erlöser Kurz mit seinem Geilomobil, Strache mit alkoholgeschwängertem Urlaub auf Ibiza ? Wenn einer in Österreich der konservativen Reichshälfte angehört wird das als pfiffig und volkstümlich gesehen, wehe aber er/sie tut das nicht, dann ists gleich Kasperliade. So schaut's aus in "Felix Austria". Hat ja auch Tradition in Österreich, siehe auch beim Habsburger "LuziWuzi".

 
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arth

wenn parteien oder personen gewählt werden, die das land an die wand fahren...lachen alle ...ups wieder mal passiert..und sie merken es nicht mal..

 
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    indiesemsinne!

    Meinen Sie, mit: .......die das Land an die Wand fahren..... Herrn Wlazny? Wenn ja, stimmt es! Ich gönne ihm die auf demokratischem Weg zugedachten Stimmen. Das ist Demokratie. Nur befürchte ich, dass das Ganze eine Eintagsfliege bleibt, er NULL bewegen kann - außer, vielleicht den Bierkonsum zu steigern. Eine BP-.Wahl darf nicht zu einer "Kasperliade" ausarten. @Warum: woher wissen Sie , dass den Österreichern*innen Bier wichtiger ist, als der BP? Das ist pures Hellsehertum. Scheint ein einträgliches Geschäft zu sein.

     
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      SCHWARZER Hannes

      naja, lb Franz: den zweithöchsten Bierkonsum der Welt, nach Tschechien, können wir nicht abstreiten! Glaubst Du, die Kasperln Kohl und Huntsdorfer waren 2016 besser als Dr. Wlazny? Im Übrigen glaube ich, dass Dr. Wlazny und die Bierpartei den Ängsten und Sorgen der Österreicher viel näher stehen als die sogenannte 'Volkspartei'!!

       
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      Franz Brugger

      Ziemlich unbedachte Beschuldigung. An die Wand fahren - was bedeutet das für Sie?

      Als ein 30-jähriger Maturant als BK Chef der Firma Österreich wurde hatte man keine Bedenken? Er war ja das liebe Bubi. Und, zumindest an der Wand geschrammt hat er heftig!

       
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Herr Lummer jetzt mit Badenixe Babsi

... wenn's Ösilandl wieder die Maskerlpflicht verordnet, DANN würde wohl die ganze Welt lachen ...

oh wait ... Österreich würd sich doch nie und nimmer auslachen lassen 😃

 
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Warum

Wenn wir einen präsidenten aus der bierpartei hätten, wieso sollte die welt über uns lachen, in österreich und deutschland ist bier ein grundnahrungsmittel. meine meinung, der mehrheit in österreich ist bier wichtiger als der bundespräsident...1-2-3

 
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bergfex

Wenn wir einen Präsidenten aus einer Bierpartei hätten, würde wohl die ganze Welt über Österreich lachen.

 
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    vl_danebm

    Ich könnte mir vorstellen das die Welt aufhört zu lachen wen sie sieht wie ein Präsident aus der Bierpartei seinen Regenschirm beim betretten eines Flugzeugs selbst schliest

     
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    DantesInferno

    WENN wir einen Präsidenten aus der Bierpartei hätten, würden uns wohl einige Länder beneiden. Inhaltlich ist und war er den meisten weit voraus - sieht halt leider nur unsere Zukunft (die unter 30 Jährigen) so. Aber macht ja nix, was juckt uns schon die Zukunft nicht? ;)

     
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      isnitwahr

      ja da kann ich Ihnen zustimmen, Dr. Wlazny hat allen anderen nicht gewählten Kandidaten voraus, dass er, so wie der wiedergewählte BP auch, verbindend und ausgleichend ist und nicht trennend und schürend. Vermutlich hätte ihm ein anderer Parteiname noch mehr geholfen, denn der Name Bierpartei hat sicherlich bei einigen Leuten den Eindruck erweckt, dass das Ganze nicht ernst genommen wird, was ich persönlich als sehr schade empfinde, weil, wie uns eindrücklich bewiesen wurde, Seriosität und Vertrauen offensichtlich nicht von lange bekannten Namen oder einer Farbe abhängt . Ich würde mich sehr freuen, wenn sich Dr. Wlazny weiter in der Politik engagieren und vielleicht auch wieder bei der nächsten BP Wahl antreten würde, meine Stimme hätte er, auch wenn ich weit Ü30 bin.

       
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    Franz Brugger

    ich würdenicht lachen, sondern fe(i)xen!

     
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