Stadtwärme Lienz: Welche Rolle spielen die Zulieferer?

Arbeiterkammer nimmt Osttiroler Holzfirmen ins Visier, Bürgermeisterin Blanik die TIWAG und den Energieindex.

Die Stadtwärme Lienz wird die Preise im kommenden Jahr saftig erhöhen – um mindestens 50 Prozent werden die Kosten steigen. Ein Grund für die deftige Erhöhung sind die Zulieferer des Heizwerks in der Peggetz, die die Preise für Biomasse sprunghaft angehoben haben. Nach einem ersten Anstieg im dritten Quartal folgte zum Jahresende hin ein markanter Sprung.

Arbeiterkammerpräsident Erwin Zangerl, der seit Aufkeimen der Thematik nicht mit Kritik spart, spricht in einer Aussendung an die Medien von einer Preiserhöhung der Zulieferer von bis zu 141 Prozent. Auf Nachfrage von dolomitenstadt.at bestätigt der Betriebsleiter des Heizwerks, Thomas Mühlmann, diese Zahlen. Die Zulieferer von Hackgut haben ihre Preise um 100 bis 140 Prozent angehoben, jene von Brennholz um rund 70 Prozent. Beliefert wird die Stadtwärme neben vielen kleineren Spielern von fünf Großhändlern, die allesamt in Osttirol oder Oberkärnten sesshaft sind.

Dem Heizwerk seien als „letztes Glied vor dem Verbraucher“ die Hände gebunden. „Wir können kaufen oder verzichten, wobei letzteres keine Option darstellt. Wir müssen uns an gewisse Vorgaben halten. Eine davon ist es, die Versorgung sicherzustellen“, so Mühlmann. Deshalb täusche auch das Bild, das das Heizareal in der Peggetz nach außen hin abgibt. Auf dem Gelände türmen sich Holzstämme zu meterhohen Wänden. „Damit würden wir jedoch nur ein Jahr auskommen“, betont der Betriebsleiter.

Die Städtwärme verbrauche „relativ viel“ Brennholz und Hackgut. In Zahlen bedeutet das 160.000 Schüttraummeter Hackgut, die jährlich verheizt werden, damit die rund 5.100 Kund:innen nicht in kalten Stuben hocken. AK-Präsident Zangerl nimmt die Zulieferer in die Pflicht: „Einige Unternehmen erpressen mit ihrer Preispolitik Kund:innen und Stadtwärme, hier hat man offensichtlich nur auf kurzfristige Lieferverträge gesetzt.“

Die geplante Preiserhöhung bei der Stadtwärme Lienz sorgt weiterhin für Diskussionen. Foto: Dolomitenstadt/Wagner

Mit Hackgut, Kappholz, Brennholz und teilweise Rinde werde in Osttirol derzeit „das Geschäft des Lebens“ gemacht. Spannend: Auch die Stadtgemeinde Lienz nennt die AK als einen Lieferanten der Stadtwärme. Und die Stadt habe den Brennholzpreis um fast 56 Prozent erhöht. Bürgermeisterin Elisabeth Blanik bestätigt die Erhöhung, der Impuls sei paradoxerweise aber nicht aus der Liebburg gekommen: „Uns wurde das von der Stadtwärme angeboten.“

Blanik sieht das Problem für die Preisexplosion weniger bei den Zulieferern als vielmehr bei der Stadtwärme-Mutter, der TIWAG – Next Energie Solutions. „Bis heute habe ich keine Kalkulation für diese massive Erhöhung gesehen, die gehen einfach nach dem Index“, so die Bürgermeisterin. Dieses Argument lässt wiederum Zangerl nicht gelten.

Er verweist auf die Regionalenergie Osttirol (REO), die die Preise nur um rund 15 Prozent erhöht: „Der Energieindex ist auch in den dortigen Verträgen für die Preisanpassung enthalten.“ Tatsächlich profitiert die Regionalenergie jedoch von anderen Indexfaktoren. Im Gegensatz zur Stadtwärme gilt bei der REO nicht ein reiner Energieindex. Den Preis bestimmen die Hauptkostenfaktoren.

Die Arbeiterkammer fordert von der Politik „umgehend gesetzliche Regelungen am Fernwärmemarkt“, um den Markt und seine Spieler „im Zaum zu halten.“ Bei der Stadtwärme hofft man in der Zwischenzeit auf eine zunehmende Sättigung auf dem lukrativen Pelletsmarkt. Dieser habe zuletzt den Holzmarkt abgesaugt, so Mühlmann: „Nun sollte der Winter für diese Branche aber gelaufen sein. Die Lager sind voll, also müssen sie nicht mehr kaufen.“

Dolomitenstadt-Redakteur Roman Wagner studierte an der FH Joanneum in Graz und ist ein Reporter mit Leib und Seele. 2022 wurde Roman vom Fachmagazin Österreichs Journalist:in unter die Besten „30 unter 30“ gewählt.

23 Postings

Donnerwetter

@steuerzahler: "Zuerst gab es Unterstützung für den geschädigten Wald, dann Unterstützung für die Einbringung des Schadholzes und jetzt wird das Holz lukrativ ins Ausland verkauft. Eine Exportbeschränkung oder -verbot wäre angesagt." ...das meint "Gewinne privatisieren-Verluste sozialisieren"

 
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chiller336

besonders interessant heute in den orf kurznachrichten: die stadtgemeinde lienz ist ebenso zulieferer fürs fernheizwerk und hat ihre preise auch um fast 56 % erhöht. witzig, dass die preissteigerung bei der fernwärme mit ca 55 % ab nächstem jahr prognostiziert wird. weiss blanik denn nichts davon, dass die stadtgemeinde ebenso ihre lieferpreise erhöht hat und heuchelt hier empörung ob der steigerungen gegenüber der stadtwärmekunden? oder spielt sie die entrüstung nur und weiss von der ganzen sache? die sache stinkt, aber schon ganz gewaltig ...

 
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    Enrico Andreas Menozzi

    Steht alles im Beitrag von Herrn Wagner , muss man halt lesen .

     
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      chiller336

      nur weils von der stadtwärme angeboten wurde, heisst das noch lange nicht, dass man dieses angebot auch annehmen muß. soviel zum thema SOZIALdemokratie. oder glaubst du wirklich, dass die stadtwärme den preis für ihre leistung beim alten belässt, wenn sie bereit ist, mehr fürs holz zu zahlen ....warum auch immer. als vorstand der stadtgemeinde wäre es an blanik gelegen, dieses "angebot" auszuschlagen im sinne der bürger, denen gegenüber sie sich so zugetan spielt und empört ist über die erhöhung. rechnen wird sie ja wohl noch können nehm ich an. es geht auch der stadtgemeinde, wie vielen anderen "betrieben", nur um den profit. möglicherweise kam die weisung von der tiwag selbst .... um vielleicht den kraftwerksbau kaunertal zu finanzieren ... wer weiss

       
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      senf

      @chiller, fällt dir nicht auf, dass du in deinem eifer hier die lisl für alles verantwortlich machst und dich grundlegend widersprichst?

      und das mit deinem "möglicherweise ratespiel" lass bitte bleiben, sonst müsst i möglicherweise annehmen, dass die lisl a no dei unterhössl waschn soll 🤔

       
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      senf

      @chiller, noch was: kannst du mir flüstern, warum sich sich die Preise für diverse Heizstoffe (Holzbriketts, Brennholz, Braunkohle-Briketts, Pellets, Scheitholz ...) in den Märkten und Lagerhäuser in Österreich innerhalb von wenigen Monaten fast verdreifacht haben, oder soll ich gleich der Lisl und der Sozialdemokratie die Schuld zuschieben, damit das Problem aus der Welt geschaffen ist?

      Beispiel: Holzbrikett von 2,99 auf 9,20 € für 10 kg ...

       
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      Enrico Andreas Menozzi

      Jetzt braucht mein Hirn erst genug Sauerstoff . Wenn die Preise für Brennholz um 70% gestiegen sind , dann hat die Stadt Lienz nichts zu verschenken , da hat ja die Tiwag a Schnäppchen gemacht mit der Stadt wenn sie nur um 56% erhöht. Würde die Stadtwärme / Heizkraftwerk der Stadt gehören , kann man natürlich anders kalkulieren. Die Bürgermeisterin würde sich in meinen Augen sogar strafbar machen , wenn sie Gemeindeeigentum verscherbelt .

      Wenn die Preise für Brennholz um 70% steigen muss nicht automatisch alles 1 zu 1 übernommen werden , keine Ahnung wie die Preise zusammen kommen , das Kraftwerk werd es nicht umsonst geben, die Wartung , Mitarbeiter , das Netz , Verwaltung …....

      Anderes Beispiel: Der Bauer liefert an Metzger a Rind muss aber um 50% mehr verlangen , der Metzger werd es natürlich Miteinkalkulieren , zu Energiekosten , Anschaffung der teuren Geräte wie Kutter ,Selch, Kessel, Kühltechnik , Ladenmiete , Personal braucht er auch noch. Da werden eher 15% erhöhung fürs Endprodukt rauskommen wie bei der Regional Energie auch.

      Ich habe auch null Ahnung wie viel Wald der Gemeinde gehört , kann mir aber nicht vorstellen das die Gemeinde a großer Zulieferer ist.

      Die Frau Bürgermeisterin ,Landtagsabgeordnete und Vice President of the State Parlament (Österreicher sind ja geil auf Titel) muss ihnen ja schlimmes angetan haben , aber die ganze Zeit anonym bashing zu betreiben ist halt typisch für FPÖ Wähler.

       
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      chiller336

      des sag i dir sogar laut senf: was die privaten machen, kann man nicht beeinflussen. der anstand hätts geboten nach all den förderungen vielleicht auch ein auge auf die allgemeinheit zu werfen. aber das ist halt so. ein landesbetrieb wie die tiwag und die dazugehörende stadtwärme wären da noch viel eher angehalten, fast 50 % der lienzer - stadtwärmenutzer - in zeiten der energiekrise zu unterstützen als ihnen das hackl ins kreuz zu hauen. im fernwärmeheizwerk werden keine pellets und briketts usw verheizt, sondern schad/bruchholz. und dazu zähl ich auch die stadtgemeinde, die skrupellos den schnöden mammon einstreift - weil die dummen fernwärmebezieher müssens halt zahlen, was solls. und senf - das ist kein ratespiel sondern ein ganz normaler denkanstoß ...... und zu dir menozzi: ich prangere genau das wissen der bgmin an, denn sie wusste, dass die stadt mehr kohle durch das angebot einstreift und andererseits spielt sie die entrüstete, die sich darüber aufregt, dass die preise der fernwärme um 55% steigen. das passt nicht zusammen, aber wie bereits erwähnt ..... die dummen müssen halt dafür zahlen, was interessiert mich das ...

       
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      senf

      @chiller: TIWAG AG = Aktiengesellschaft = Körperschaften des Privatrechts mit eigener Rechtspersönlichkeit = ... Die Summe je Aktie, den eine AG an ihre Aktionäre ausschüttet, nennt man Dividende.

      Liegst du da mit deinem Vergleich von "Privaten" und dem "Landesbetrieb wie die Tiwag und die dazugehörende Stadtwärme" nicht ein bisschen daneben?

      Die Tiwag steht zwar zu 100% im Eigentum des Landes und hat als Kapitalgesellschaft Kaufmannseigenschaft und diese zielt darauf ab, Gewinne zu erwirtschaften und nicht Almosen zu verteilen, denn sie würde dann ja nicht lange existieren - so wie eben die von dir erwähnten "Privaten", bei denen es dir anscheinend wurscht ist, mit welchen Wucherpreisen sie handeln (mein Beispiel: Holzbrikett von 2,99 auf 9,20 € für 10 kg)

      Es wird bei der Fernwärme kalkulatorisch enorme Erhöhungen geben. Vielleicht nicht ganz so rückwirkend, dafür aber zukünftig, wenn die Rohstoff- und auch andere Gestehungspreise weiterhin so ansteigen. Das passiert ja auch bei anderen Heizarten wie bei Pellets oder Öl und auch Scheiterholz. Hier ist dann doch auch die bäuerliche Vertretung in der Person Mayerl am Orwaschel zu ziehen, wenn sie die enormen Teuerungen als Vorteil für die Regionsbauern predigt (siehe Bericht).

      Warum du so auf der Lisl herumtrampelst ist zwar deine Sache, aber versuch bitte bei der Wahrheit zu bleiben, anstatt politisches Kleingeld zu erhaschen.

       
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    Enrico Andreas Menozzi

    Habe mir mal die Zahlen angeschaut , kurz rüber geschaut haben die Forstgüter der Stadt Lienz 350-450 Tausend Euro an Einnahmen jährlich und meistens Ausgaben über 400 000 € jährlich. 2018 = ein minus von 49 308 € 2019= ein minus von 72 217 €

    Wie hoch der Anteil an Schadholz für das Heizkraftwerk ist , kann ich nicht finden . Das sind jetzt auch Zahlen die der Leiter von die Stadtforste locker hinbekommt und werd die Preise aushandeln und nicht die Frau Bürgermeisterin . Auch der Job vom Förster ist es , einen angemessen Preis zu verlangen um die Kosten zu decken . Dafür hat er ja die Leitung

    Wie es ausschaut machen die Händler an Gewinn und nicht der Wald-Bauer oder die Stadt Lienz

    Bei ihnen geht’s nur um bashing der Frau Blanik und nichts anderes .

     
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Bergkristall

Ist bei bei den Pellets das gleiche. Man wird schon fast dazu genötigt zum Umstieg von Öl auf Pellets und dann steigen die Preise aufs Dreifache.

 
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Stadtner

Warum nennt man die Unternehmen nicht beim Namen die da ein Körberlgeld machen. Wäre ja auch für die Bauern als Lieferanten dieser interessant wer sie unter Preis bezahlt und auf ihre Kosten goldene Nase verdien. Auch denke ich würde dann die eine oder andere Werbung dieser Unternehmen in ein anderes Licht rücken wie Regionalität, Nachhaltigkeit usw... Es trifft sicher auch den einen oder anderen Mitarbeiter dieser Zulieferer. Ist man dann noch stolz für einen solchen zu arbeiten und will man da arbeiten?

 
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    kommentar123

    Stimme zu hundert Prozent zu. Wer sind diese Unternehmen und wer verdient sonst noch mit? 😡 Vielleicht kann Dolomitenstadt das recherchieren?

     
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    Pand

    ...die werden sich hüten die Namen preiszugeben, zu verlockend ist doch das Geschmatze am Futtertrog ;)

     
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kommentar123

Das haben wir nun vin der ach so ,,tollen" Stadtwärme. Zuerst wird fest Werbung gemacht, um die Leute zu ködern und wenn sich genug angeschlossen haben, wird der Spieß umgedreht. Immer wieder dasselbe. Danke jedenfalls der AK für alle bisherigen Interventionen. Vielleicht lässt sich ja bzgl. der geplanten Erhöhungen doch noch was machen. Und zur Fernwärme: Schämt euch!!!

 
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    indiesemsinne!

    Viele Abnehmer haben von der "ach so tollen Stadtwärme" jahrelang profitiert, viel günstiger geheizt - und die Umwelt geschont - als mit Heizöl. Das darf man bei der Diskussion um die exorbitante - für mich und viele nicht nachvollziehbare - Ankündigung der Tarifsteigerung nicht vergessen. Es soll sich was tun, wurde heute verkündet. Ich lass mich überraschen und hoffe auf Fairness. Wenn man hört, dass einige wenige den heimischen Holzmarkt beherrschen, ist meine Hoffnung, dass früher oder später ein Zweitanbieter dem Monopolisten Paroli bietet, verflogen. Das Ganze ist ein Teufelskreis ohne Notausgang.

     
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      chiller336

      profitiert?? die stadtwärmenutzer waren die ersten die vielleicht dem umweltgedanken rechnung getragen haben um mit der fernwärme den hausbrand und damit die schlechte luft im talboden zu vermindern. das hätten auch alle ölbrennerbesitzer tun können, seit 20 jahren oder mehr. und jeder einzelne musste auch dafür bezahlen. du tust ja grad so, als ob die die fernwärme all die jahre umsonst bekommen haben

       
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Donnerwetter

in der freien Marktwirtschaft würden sich die Märkte selber regulieren, aber durch das ständige Eingreifen des Staates/der Staaten/EU (erst wird subventioniert, dann wieder preisgedeckelt, Gewinne privatisiert, Verluste sozialisiert, politische Entscheidungen bei den "unabhängigen" Notenbanken usw.) sind die Märkte l ä n g s t n i c h t m e h r f r e i .

 
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    Franz Brugger

    Die Märkte regulieren sich kaum. Vergleichen Sie mal die Angebote der Pellets- und Heizölhändler, da scheint doch eine sehr einheitliche Kalkulation durch.

     
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      steuerzahler

      Zuerst gab es Unterstützung für den geschädigten Wald, dann Unterstützung für die Einbringung des Schadholzes und jetzt wird das Holz lukrativ ins Ausland verkauft. Eine Exportbeschränkung oder -verbot wäre angesagt.

       
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      Donnerwetter

      sind eben nicht frei.........

       
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      ruhigblut

      Sehe ich ähnlich wie @ steuerzahler, gewinne Privatisieren, Kosten sozialisieren. Endlich mal Kostenwahrheit im Verkehr einführen und schon hört zumindest ein Teil, des Ausverkaufs heimischer Rohstoffe auf. Momentan siehts so aus, die großen horten schon seit geraumer Zeit riesige Mengen an Holz, lagern dieses und spekulieren wie die Verrückten am Energiemarkt. Es ist mehr als genug Biomasse in Tirol, Kärnten usw. Der Preis wird künstlich hochgetrieben, zum Schaden Vieler und Gewinn Einiger....entfesselte Gier!

       
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    senf

    @steuerzahler, vielleicht könnte das Land die Mittel aus dem Katastrophnfind daran binden, dass das Schadholz nur an die nächst gelegenen Verwerter verkauft werden darf oder kann, andererseits besteht kein Anspruch, oder die Mittel sind zurückzuzahlen! Nachdem aber der Zuständige Landesrat die Bauern vertritt und nicht die Budgetmittel und Interessen des Landes, wird daraus wohl nichts.

    Eine marktbedingte Exportsperre ist nicht vorstellbar. Nachdem

     
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