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Von links: Die beiden Micado Geschäftsführer Edwin Meindl und Jens Hopfgartner mit den Teamleitern Marcel Brugger (Automatisierungstechnik), Markus Rath (Werkzeug- & Vorrichtungsbau), Simon Mair (Produktentwicklung) und Dominik Theurl (Montage). Foto: Micado

Von links: Die beiden Micado Geschäftsführer Edwin Meindl und Jens Hopfgartner mit den Teamleitern Marcel Brugger (Automatisierungstechnik), Markus Rath (Werkzeug- & Vorrichtungsbau), Simon Mair (Produktentwicklung) und Dominik Theurl (Montage). Foto: Micado

Micado mit Umsatzrekord und großen Plänen

Das innovative Oberlienzer Unternehmen erwirtschaftete im Vorjahr 11,5 Millionen Euro und baut weiter aus. 

Micado-CEO Edwin Meindl hat allen Grund zur Freude. 2022 übersprang das von ihm 1998 gegründete Unternehmen erstmals die 10 Millionen Umsatzmarke und das gleich mit einer kräftigen Steigerung auf 11,5 Mio Euro Jahresumsatz.

Micado setzt in den Segmenten Produktentwicklung, Werkzeug- und Vorrichtungsbau und Automatisierungstechnik immer wieder starke Innovationssignale. „Kompetenz, Verlässlichkeit und Partnerschaft auf Augenhöhe“ nennt Meindl als typische Micado-Tugenden, „die mir schon bei der Firmengründung wichtig waren und nach wie vor die Grundpfeiler für einen erfolgreichen Weg sind.“ 

Satte 30 Prozent Umsatzsteigerung wurden mit allen Mitarbeitern schon zu Weihnachten im Matreier Hotel Outside gefeiert. 2023 setzt Micado den nächsten Meilenstein. Drei Millionen Euro werden in eine Tiefgarage mit darüber liegender Montagehalle investiert. So wird Platz geschaffen, um vor allem die Bereiche Automatisierungstechnik, Werkzeug- und Vorrichtungsbau weiter auszubauen. In einem zweiten Bauabschnitt soll dann über dieser Halle ein Büro für 40 zusätzliche Mitarbeiter:innen realisiert werden. 

Kompetenz, Verlässlichkeit und Partnerschaft auf Augenhöhe sind typische Micado-Tugenden, die mir schon bei der Firmengründung wichtig waren.

Edwin Meindl, Micado Geschäftsführer

Der Spatenstich für den Ausbau ist für Mitte März geplant. Tiefgarage und Halle sollen rechtzeitig zum 25-Jahre-Jubiläum von Micado im Herbst bezugsfertig sein. Trotz generell abgeschwächter Wirtschaftsprognosen sind die Auftragsbücher des Technologiebetriebes in allen Geschäftsbereichen voll. 

Micado platzt bald aus allen Nähten – wie ein Blick in die Montagehalle zeigt. Foto: Micado

„Die Nachfrage nach teuren Luxusautos ist größer denn je und die Luftfahrtindustrie steht derzeit besser da, als vor der Krise. Diese Situation verschafft uns im Bereich Werkzeug-Vorrichtungsbau eine Flut an Anfragen von Formwerkzeugen, Spann-, Prüf- und Montagevorrichtungen für die Herstellung von Faserverbundbauteilen“, erklärt Edwin Meindl. Der akute Facharbeitermangel sowie die Deglobalisierung tragen aus seiner Sicht dazu bei, dass im Bereich Automatisierungstechnik vor allem lokale Firmen Sondermaschinen bei Micado anfragen. 

Im Bereich Produktentwicklung kooperieren die Oberlienzer mit langjährigen Kunden wie Salewa, Liebherr, Gloryfy, Teufelberger uvm. Eine Kooperation mit der Osttiroler Designschmiede Aberjung trägt ebenfalls Früchte. „Für Erfinder sind wir aufgrund unserer Projekterfahrung immer ein beliebter Ansprechpartner,“ unterstreicht Edwin Meindl.

„Das schnelle unkomplizierte Umsetzen von klaren Konzepten, das Denken in einfachen, praktikablen und wirtschaftlichen Lösungen, sowie die professionelle Projektabwicklung mit dazugehörigem Service hebt uns von den Mitbewerbern ab.“ Aktuell beschäftigt die Firma Micado 50 Mitarbeiter:innen und ist gerade dabei, den Bereich Steuerungstechnik weiter auszubauen. Wer in Oberlienz bei einem motivierten Team anheuern möchte, meldet sich hier.


MICADO SMART ENGINEERING GmbH
Automatisierungstechnik, Werkzeug- & Vorrichtungsbau, Produktentwicklung
9903 Oberlienz | Oberlienz 66 | Austria
Tel.: +43 4852 72850 | www.micado.at

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