Brücke mit Charme: Die Spitalsbrücke wird saniert und für acht Wochen gesperrt. Foto: Dolomitenstadt/Wagner

Brücke mit Charme: Die Spitalsbrücke wird saniert und für acht Wochen gesperrt. Foto: Dolomitenstadt/Wagner

Spitalsbrücke: Verschnauf­pause für die „alte Dame“

Die historische Brücke wird ab Ende Mai wegen Sanierungsarbeiten für acht Wochen gesperrt.

Die Sanierungsarbeiten am innerstädtischen Verkehrsknotenpunkt werden fortgesetzt. Im Frühjahr wird der 1897 errichteten Spitalsbrücke mit einer Spannweite von 42 Metern eine neue Asphaltschicht verpasst. Wegen Lieferproblemen bei den Abschlussprofilen müssen die Arbeiten an der Fahrbahn und den Zufahrtsrampen jedoch verschoben werden. Der Startschuss fällt nicht wie geplant Mitte April, sondern frühestens Ende Mai.

Während der Fahrbahnerneuerung wird die „alte Dame“, wie Bürgermeisterin Blanik die Spitalsbrücke nennt, acht Wochen lang für den gesamten Verkehr gesperrt. Weil auch Lager getauscht werden, muss die Brücke angehoben werden. Durch die Stadt wird der Verkehr für die Dauer der Sperre durch die Beda-Weber-Gasse oder über den Südtiroler Platz und den rechten Iselweg geführt. Für Fußgänger bleibt eine Seite der Brücke offen.

Die Spitalsbrücke gilt als eines der Wahrzeichen der Stadt. Bereits 2021 wurden im Zuge der aktuellen Sanierungsoffensive Stahlbauteile ausgetauscht. Das aktuelle Paket mit neuem Belag sowie Brückenlagern und Rampen kostet die Stadtgemeinde mehr Geld als angenommen, in der Gemeinderatssitzung am Dienstag wurde der Rahmen von 210.000 auf 490.000 Euro erhöht. Der Kostendeckel für das gesamte Maßnahmenbündel in Höhe von 985.000 Euro soll laut Blanik jedoch halten. Die historische Brücke wurde zuletzt 2012 mit einer neuen Asphaltdecke ausgestattet.

Dolomitenstadt-Redakteur Roman Wagner studierte an der FH Joanneum in Graz und ist ein Reporter mit Leib und Seele. 2022 wurde Roman vom Fachmagazin Österreichs Journalist:in unter die Besten „30 unter 30“ gewählt.

17 Postings

schnuffi

Ich bin fachlich viel zu wenig kundig, aber könnte man die Brücke nicht mit Kopfsteinpflaster (Granitwürfel) belegen? Das wäre für mich auch zeitlich zur Brücke passend. So etwas übersteht Jahrhunderte und die Fahrzeuge würden wegen der "Schüttelmassage" sicher viel viel langsamer hinüberfahren. Das erhöhte Gewicht kann es auch nicht sein, weil der Asphalt benötigt sicher auch einen geeigneten "Unterbau". Vielleicht kann mir/uns ein Fachmann dazu ein Statement abgeben.

 
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1234

Eine neue Brücke in Edelstahl - in gleicher Optik - wäre auf Dauer vermutlich günstiger...

Aber der Steuerzahler ist ja flüssig genug, dann kann man so ein Teil schon unter Denkmalschutz stellen.

 
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    steuerzahler

    Ein Denkmal sollte man doch ein wenig pfleglicher behandeln. Salzstreuung und Schwerverkehr zählen nicht dazu.

     
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Village Pizza

Interessant dass die Brücke nicht "Fischwirtbrücke" heißt. So lernt man dazu.

 
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    Spanidiga

    Fast jeder sagt dazu Fischwirtsbrücke,auch ich,obwohl ich weiß das sie eigentlich Spitalsbrücke heißt. Weil eben das heutige Gymnasium früher das Spital war.

     
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so ist es vielleicht

Dass es nach zehn Jahren wieder einen neuen Asphalt benötigt? Hält der nicht länger auf Brücken?

 
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    steuerzahler

    Die Busse vernichten die Straßen in kürzester Zeit. Dazu kommt noch die Salzstreuung. Diese historische Brücke wird überstrapaziert, kein Wunder, daß dann erhöhter Renovierungsbedarf entsteht.

     
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      Enrico Andreas Menozzi

      Der Hauptgrund ist das Wetter , zwei sogenannte Jahrhundert Schneefälle in den letzten 10 Jahren . Immer öfters Frost und Tauphasen . Die Busse ( Öffentlicher Verkehr) sind daran nicht schuld . Würde man ein Auto beruhigtes Innenstadt Konzept machen , Fahrrad und Fußgänger bevorzugen , dann hält der Asphalt auf der Brücke hundert Jahre . Mit Umwelt und Klima Banausen wie Steuerzahler , leider nicht möglich .

      Tiroler Platz lebenswert machen , vor dem Kino und den lächerlichen eingequetschten Bürgersteig vor die Shops gegenüber zur Promenade ausbauen . Vor der großen Stadt steht sich dann der Steuerzahler die Füße platt , muss an Shuttle Bus besteigen , darf trotz seinen Verhalten , die blühende Stadt durchschreiten . Oder einen der neuen städtischen Radwege benützen , die ich mir wünsche .

      Mit die e-Bike hat man inzwischen viele Schüler und Erwachsene die auch im Winter Fahrrad fahren .

      Eine Stadt der Zukunft , zum leben , spielende Kinder auf den Straßen und begrünten Plätzen ,Kaufleute die viel Kundschaft erwartet .

       
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      Hannes Schwarzer

      @enrico: 'Vor der grossen Stadt, steht sich dann der @steuerzahler die Füsse platt!' - Skandal im Sperrbezirk !!!! (Beschwerden an: 32168 - (dort) herrscht Konjunktur die ganze Nacht))

       
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      isnitwahr

      @Enrico, da wär ich ja voll dabei, super Idee...

       
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      steuerzahler

      @ menozzi: wenn man nichts weiß, sollte man schweigen. Die Busse zerstören die Straßen, das ist nichts Neues. Nur mal im Netz schlau machen. Die heftigsten Umwelteinflüsse richten nicht soviel Schaden an, wie die Salzstreuung. Und weil es so einfach ist, wird immer heftiger Salz gestreut. Die Beleidigungen tangieren mich nicht, deine Meinung ist mir egal.

       
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      Enrico Andreas Menozzi

      Wenn man keine Ahnung hat soll man wirklich ruhig bleiben . Das Wetter ist der Hauptverursacher und Wetter extreme werden immer mehr durch den Klimawandel . Frost und Tauwetter im starken Wechsel beschädigen den Asphalt . Alleine diesen Winter , gefühlt mal richtiger Frühling im kältesten Monat Januar und einen Tag später Kälte , alles im Wechsel mit weniger dafür aber regen .

      Natürlich auch der zu starke Verkehr , der aber nicht mehr nötig währe da die Brücke in der Option Menozzi zur offenen Brücke für Fußgänger und Radfahrer wird , die benötigt auch kein Streusalz . Autoverkehr stark reduzieren , Busse mit Aktionen beleben. Es wird auch nicht nötig sein die ganze Stadt so zu räumen ( Schnee ) aus den Parkplätzen wurden Grünflächen . Die Lieferungen für Innenstadt Händler kommen in Zeitfenster . Diese Paketdienste werden eingeschränkt , die parken wie sie wollen und beschleunigen unter Zeitdruck . Meine Partei wird es nicht mehr zulassen , von der Partei von der ich träume .

      Für Radfahrer gibt es Gutscheine zum Einkauf von Schwalbe Reifen mit kleine Spikes , eisige Stellen kommt Split und unsichere Menschen bekommen auch an Gutschein für rutschfeste Schuhe oder an Ballet Kurs . Da wir in der Zukunft viel weniger Kosten für Straßen haben , können wir alles super finanzieren . Straßenkünstler können im Rathaus Vorspielen , bei für gut befunden dürfen sie reglementiert spielen .

      Die besten Künstler der Straßen Europas werden kommen. Haben ja neue Räume und Plätze für sowas . Touristen bekommen Gutscheine bei Anreise mit der Bahn , persönlich übergeben vom neuen Tourismus Obmann .

      Familien möchten wieder in die Stadt ziehen , da es lebenswert ist . Steuer Einnahmen steigen.

      Ich verspreche auch ein grosses Trainingsgelände für die Fußballer und ein richtiges Eisstadion für die vielen Kinder . In dem Eisstadion finden im Sommer Konzerte statt.

      Banause ?! Das ist nett für Mitmenschen dehnen Klima und Umweltschutz egal ist .

       
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      chiller336

      alter verwalter menozzi - das ist schwachsinn zur x-ten potenz. du wärst bei alice im wunderland am besten aufgehoben

       
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      Enrico Andreas Menozzi

      Das ist kein Schwachsinn , Städte wie Barcelona und Ljubljana machen es vor , die Innenstädte sind autofrei und belebt . In Spanien gibt es weitere mega Beispiele die so ihre Innenstadt für die Bürger , Touristen und Umkreis zur freien Zone gemacht haben . Natürlich für an Osttiroler Chiller nicht Denkbar , FPÖ Kleingeister sind nämlich wirklich leicht schwachsinnig und nicht meine Super Phantasie. Sind eigentlich die militanten neonazi Aufkleber aus ihren Umfeld , die man zur Zeit in Lienz sieht . unwiderstehlich nennt sich der widerliche Haufen .

       
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    isnitwahr

    facelifting ist bei "alten Damen" offensichtlich öfter notwendig....

     
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      multi 1

      Und wieder ist das Wetter der schultige, 😁😁

       
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wolf_C

der im Artikel entstandene kleine Widerspruch zwischen -gesamt.Verkehr gesperrt - und dann doch wieder geöffnet für -Fußgänger- beweist einen leider immer noch vorhandenen Bedarf an Bewußtseinsentwicklung; unter diesem Aspekt gesehen: weiter wie immer, nur schlimmer

 
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