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In allen Kärntner Eisenbahntunneln werden aktuell Einsatzübungen mit Feuerwehren und Rettungskräften durchgeführt. Foto: ÖBB

In allen Kärntner Eisenbahntunneln werden aktuell Einsatzübungen mit Feuerwehren und Rettungskräften durchgeführt. Foto: ÖBB

Kärntner Koralmbahn nimmt Ende 2023 Betrieb auf

Vorerst S-Bahnen von Klagenfurt nach St. Paul. Ab Ende 2025 von Klagenfurt nach Graz in 45 Minuten.

Ende des Jahres soll der Kärntner Abschnitt der Koralmbahn zwischen Klagenfurt und St. Paul im Lavanttal den Betrieb aufnehmen. Vorerst werden nur S-Bahnen die Strecke bedienen, sie brauchen etwa 40 Minuten von Klagenfurt nach St. Paul. Wenn die gesamte Koralmbahn Ende 2025 den Betrieb aufnimmt, werden die Fernverkehrszüge 22 Minuten für diesen Abschnitt brauchen, hieß es seitens der ÖBB auf APA-Anfrage. Bis es Ende des Jahres soweit ist, haben die ÖBB noch einige Tests und Sicherheitsübungen geplant, informierten sie in einer Aussendung am Freitag. In den kommenden Wochen und Monaten werden in allen neun Kärntner Eisenbahntunneln Einsatzübungen mit Feuerwehren und Rettungskräften durchgeführt. Geprobt werden Szenarien unter realen Bedingungen, neue Gerätschaften und Fahrzeuge kommen dabei zum Einsatz. Die ÖBB haben beispielsweise neue Feuerwehrfahrzeuge samt Ausrüstung angeschafft, deren sichere Nutzung geübt werden muss. Die Koralmbahn zwischen Graz und Klagenfurt ist Teil der neuen Südbahnstrecke. 50 von 130 Kilometer der neuen Koralmbahn verlaufen in Tunneln, 33 davon im Herzstück der Strecke, dem Koralmtunnel, an dem noch gebaut wird. Die neue Strecke hat mehr als 100 Brücken und 23 Bahnhöfe bzw. Haltestellen. Die Fahrzeit zwischen Graz und Klagenfurt soll bei schnellen Verbindungen auf 45 Minuten fallen.

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