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Kärntner ÖVP will sich mit Standort-Thema profilieren

Start der Koralmbahn als "Zeitenwende" die genutzt werden soll. Neue Energiestrategie mit Zielwerten.

Die Kärntner ÖVP hat bei einer Klubklausur am Montag im Klagenfurter Seeparkhotel das Thema Standortentwicklung zum Fokus ihrer politischen Arbeit der kommenden Monate erkoren. Parteichef und Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber sagte bei einer Pressekonferenz, 2025 bringe mit dem Start der Koralmbahn eine "Zeitenwende", man müsse sich darauf vorbereiten, damit auch das ganze Bundesland davon profitiert.
Martin Gruber sieht die ÖVP-Kärnten bei den Sachthemen Energie und Mobilität gut aufgestellt. Foto: LPD Kärnten
Etwas konkreter wurde die Parteiführung zu den Themen Energie und Mobilität, beides Zuständigkeiten von Landesrat Sebastian Schuschnig (ÖVP). Gruber erklärte, es werde Erleichterungen für Betriebe bei der Eigenstromversorgung geben - wie bereits angekündigt soll der Bau von PV-Anlagen auf Freiflächen erleichtert werden. Die gesamte Energiestrategie soll mit Zielwerten neu aufgestellt werden. Dafür seien Gesetzesharmonisierungen nötig. Mehr Geld vom Bund - Stichwort Finanzausgleich - werde nicht nötig sein, sagte Gruber auf Nachfrage. "Für die konkreten Bereiche sind wir gut aufgestellt", so der Landeshauptmann-Stellvertreter. Schuschnig kündigte eine Aufstockung der Mittel für den Mikro-ÖV (Öffentlicher Verkehr) und einen Ausbau der S-Bahnen an. Das Ziel sei, alle Regionen bestmöglich an die Koralmbahn anzubinden. Außerdem sprach er sich dafür aus, in den Bahnhof Völkermarkt-Kühnsdorf zu investieren, dieser soll, hofft Schuschnig, auf der neuen Koralmbahn einen Stopp im überregionalen Verkehr bekommen. Die politischen Vorarbeiten für die Koralmbahn sind auch am Mittwoch bei einer Konferenz der Kärntner und steirischen Landesregierung in Wolfsberg Thema. Und am 24. und 25. September gibt es eine Arbeitsklausur der Kärntner "Nachhaltigkeitskoalition" in St. Paul im Lavanttal, dem ersten Stopp der Koralmbahn in Kärnten. Auch hier geht es darum, wie die Chancen durch die neue Bahnachse am besten genutzt werden sollen.

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