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Föhnsturm sorgt für Probleme in Westösterreich

Wegen des starken Windes sind auch am Felbertauern Bäume umgestürzt. Die Straße wurde jedoch nicht gesperrt.

Der angekündigte stürmische Südföhn hat heute, Freitag, am Tiroler Patscherkofel für Windspitzen von bis zu 170 km/h gesorgt, für Teile Tirols hat Geosphere Austria (früher ZAMG) die dritthöchste Warnstufe „Orange“ ausgegeben. 138 km/h wurden in den Hohen Tauern bei der Rudolfshütte in Salzburg gemessen.

Der kräftige Föhn hält vielerorts die Einsatzkräfte seit den Morgenstunden auf Trab. Die Feuerwehren entfernten in Vorarlberg, Tirol und Salzburg umgeknickte Bäume von Straßen und Stromleitungen, auch Dächer wurden abgedeckt. Betroffen war auch die Felbertauernstraße. Auf der Nordseite im Bereich der Wolframkurve sind Bäume auf die Fahrbahn gestürzt. Der ÖAMTC meldete daraufhin in seinem Verkehrsservice eine Totalsperre der B108, die auch von Medien weitergegeben wurde.

Dies dementiert jedoch die Straßenhotline der Felbertauernstraße AG: „Das ist eine Falschinformation. Die Straße ist während der Aufräumarbeiten im betroffenen Bereich einspurig befahrbar. Es kann zu kurzzeitigen Anhaltungen kommen.“ Derzeit werden die umgestürzten Bäume entfernt. Die Brennerbahnstrecke wurde am Vormittag wegen Bäumen, die auf die Oberleitung gestürzt waren, gesperrt. Für den Regionalverkehr bis zum Brenner wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Laut ÖBB-Streckeninfo sind im Fernverkehr zwischen Steinach am Brenner und Bozen bis voraussichtlich 18.00 Uhr keine Fahrten möglich.

Laut der Leitstelle Tirol wurden bis zum frühen Nachmittag rund 100 wetterbedingte Einsätze verzeichnet, nach Angaben der Tinetz waren am frühen Nachmittag rund 2.700 Netzkunden ohne Strom. Geosphere berichtete im Laufe des Tages, dass es auf vielen Bergen orkanartige Böen über 120 km/h, teils auch deutlich über 150 km/h gab.

In den Tälern sind im Laufe des Nachmittages verbreitet 60 bis 80 km/h zu erwarten, stellenweise auch mehr. Speziell in den klassischen Föhnschneisen sind über 100 km/h möglich – vom Wipptal bis zu den Tälern der östlichen Tauern, wie dem Gasteinertal in Salzburg. Der Föhn erreicht am Nachmittag seinen Höhepunkt und wird am Abend allmählich schwächer. Laut Geosphere handelt es sich um „eines der stärksten Föhnereignisse der vergangenen Jahre.“

Dolomitenstadt-Redakteur Roman Wagner studierte an der FH Joanneum in Graz und ist ein Reporter mit Leib und Seele. 2022 wurde Roman vom Fachmagazin Österreichs Journalist:in unter die Besten „30 unter 30“ gewählt.

2 Postings

ekloa

Warum wird nichts über die Verkehrslage zwischen St.Johann und Ainet berichtet. Megastau

 
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    stattegg

    ....weil es diesmal nicht die " Klima-Kleber" waren ...

     
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