185 Querbauwerke sichern den Oberlauf des Grafenbaches oberhalb von Gaimberg. Drei davon wurden durch lokale Hangbewegungen 2021 beschädigt, der hohe Schneedruck hatte beim Grafenbach zu einer Absenkung geführt. Im Zuge dieser Hangverschiebung wurden auch bei zwei Stützen der Umlaufbahn auf das Lienzer Zettersfeld leichte Bewegungen registriert. Konkret waren die Stützen 14 und 16 betroffen.
Mittlerweile hat die Wildbach- und Lawinenverbauung den Grafenbach gesichert. Seither habe man auch bei den Stützen keinerlei Bewegung mehr gemessen, betont Mario Tölderer, Vorstand der Lienzer Bergbahnen. Generell sei der Betrieb der 1985 in Betrieb genommenen Umlaufbahn „vollkommen sicher“, die betroffenen Masten werden mit Niveliergeräten überwacht.
„Wir erneuern das Fundament und verankern die Stütze elf Meter tief im Felsen. Die bewegt sich dann keinen Millimeter mehr.“
Franz Theurl, Aufsichtsratsvorsitzender Lienzer Bergbahnen AG
Laut Auskunft des Osttiroler Tourismusverbandes, der Mehrheitseigentümer der LBB ist, habe man sich dazu entschieden, das Fundament der Stütze 16 zu erneuern. „Wir erneuern das Fundament und verankern die Stütze elf Meter tief im Felsen. Die bewegt sich dann keinen Millimeter mehr“, erklärt TVBO-Obmann Franz Theurl. Geprüft werde derzeit noch, ob ein ähnlicher Eingriff auch bei der 14er-Stütze erfolgen soll. All das geschieht im Rahmen eines Maßnahmenpakets, mit dem die Lienzer Bergbahnen vorzeitig die Konzession für die in die Jahre gekommene Umlaufbahn verlängern wollen.
Diese läuft eigentlich erst 2025 aus, dann gäbe es noch zwei Jahre Schonfrist. „Wir wollen 2024 Nägel mit Köpfen machen“, betonen Theurl und Tölderer unisono. Für die Konzessionsverlängerung wurde bereits eine technische Prüfung durch einen Spezialisten der Seilbahnfirma „Doppelmayr“ vorgenommen. „Er hat in seinem Bericht geschrieben, dass er selten so eine gut gewartete Seilbahn gesehen habe“, so Theurl.
Ein Aspekt, der bei der Verlängerung der Betriebserlaubnis eine Rolle spielt, ist neben dem technischen Zustand die Linienführung. Aus diesem Grund erneuere man laut Theurl das Fundament der betroffenen Stütze. Im Zuge der Arbeiten, die im kommenden Frühjahr durchgeführt werden sollen, muss der betroffene Mast umgelegt und das Seil ausgehängt werden.
Für eine Konzessionsverlängerung muss laut Vorschrift die Steuerungstechnik der Umlaufbahn erneuert werden. „Das ist bitter, weil unsere noch gut in Schuss ist“, so Theurl. Für das Upgrade fallen Kosten von rund 600.000 Euro an, mit den Arbeiten an den Stützen rechnen TVBO und LBB mit Gesamtkosten von bis zu eineinhalb Millionen Euro.
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I h finde bevor man eine Stütze tauscht sollte man die ganze Bahn neu bauen finde ich qeil früher und Später muss das gemacht werden finde ich
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