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Ernährung: Empfehlung und Praxis liegen weit auseinander

Der 7. März ist Tag der gesunden Ernährung. Mit dieser nimmt man es in Österreich jedoch nicht sehr genau.

Hierzulande werden etwa doppelt so viele fett-, zucker- und salzreiche Speisen gegessen, wie empfohlen wird. Laut einer Umfrage der Statistik Austria nahm zudem der tägliche Obst- und Gemüsekonsum im Zeitraum von 2014 bis 2019 um rund 50 Prozent ab. Mehr als die Hälfte der Österreicher:innen und rund ein Viertel der Kinder und Jugendlichen ist übergewichtig oder sogar adipös, also fettleibig.

Für Maria Fanninger, Gründerin des Vereins „Land schafft Leben“, liegt das unter anderem an mangelndem Bewusstsein über die Auswirkungen von Lebensmitteln auf den eigenen Körper. „Was wir essen, hat einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Daran denken wir beim Essen aber meistens gar nicht und oft landet Junkfood als schneller Sattmacher auf unserem Teller, mit viel Zucker und Fett und wenig wichtigen Nährstoffen. Kurzfristig wirkt sich das negativ auf unser Wohlbefinden aus, langfristig schadet es unserer Gesundheit.“

Um diesem wichtigen Thema mehr Aufmerksamkeit zu schenken, veranstaltet der Verband für Ernährung und Diätik (VFED) jährlich den „Tag der gesunden Ernährung.“ Dieser findet heute, 7. März, bereits zum 27. Mal in Deutschland, Belgien, der Schweiz und Österreich statt. 

„ ‘All you can eat‘ ist nur bei einem Lebensmittel möglich: Gemüse. Genau davon essen wir aber viel zu wenig.“

Maria Fanninger, „Land schafft Leben“

Doch wie sieht ein gesunder Ernährungsplan aus? Laut „Land schafft Leben“ sollte man pro Tag fünf Portionen – in etwa fünf Handvoll – Gemüse (3 Portionen) und Obst (2) essen, der Durchschnitts-Österreicher schafft jedoch nur zwei. Andererseits wird zu viel Fleisch konsumiert. Vor allem Männer überschreiten in Österreich häufig die empfohlene Menge von maximal drei Portionen pro Woche.

Das liegt auch am häufigen Verzehr von verarbeitetem Fleisch wie Wurst und Schinken. Auch sehr fett-, zucker- und salzhaltige Speisen würden viel zu oft auf den Tellern landen. Wer jetzt nach neuen Rezepten sucht, wird in der Dolomitenstadt-Rubrik „Jetzt werd’s guat“ fündig. Zahlreiche Gerichte mit regionalen und saisonalen Lebensmitteln warten darauf, nachgekocht zu werden.

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2 Postings

isnitwahr
vor 3 Monaten

Jährlich werden über 83 MILLIARDEN!!! Tiere für die menschliche Ernährung geschlachtet, die Amerikaner erreichen die empfohlene jährliche Maximalmenge an Fleisch bereits im April, wir dürften wohl nicht weit dahinter liegen. ganz abgesehen davon, dass 1000e Tonnen davon höchstwahrscheinlich noch in Müll kanden. Solange wir nicht wieder Respekt unseren Nutztiere und generell unseren LEBENSmitteln gegenüber erlangen, wird sich wohl die Menschheit in den Industrieländern zu Tode fressen. Mahlzeit

 
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    isnitwahr
    vor 3 Monaten

    an die Rotstrichler: in AUT sind knapp 4 Millionen Menschen über 15 Jahren übergewichtig bzw. adipös, kostet im Jahr unvorstellbar viel Geld für die dadurch auftretenden Gesundheitsprobleme, was auch ihr mit mit eurem Steuergeld mitfinanziert! Aber so lange für Ungesundes Werbung gemacht werden darf, wird sich nix ändern - Hauptsache viiiiel und schnell und andauernd!

     
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