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Nur frühmorgens über den Glocknerpass radeln?

So lautet die Empfehlung der GROHAG an Radfahrende, um auf der Passstraße für mehr Sicherheit zu sorgen.

48 Kilometer lang, 36 Kehren und eine atemberaubende Aussicht – Radausflüge auf den höchsten Berg Österreichs boomen. Die Großglockner Hochalpenstraßen AG (GROHAG) verzeichnet in den vergangenen Jahren eine stetig steigende Anzahl an Radfahrer:innen. Die Verantwortlichen führen dies auf den Trend zu E-Bikes zurück. Die Kehrseite dieser Entwicklung: ein spürbarer Anstieg von gefährlichen Verkehrssituationen und Unfällen. 

Um nun für mehr Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu sorgen, ruft die GROHAG Radfahrende dazu auf, ihre Fahrten außerhalb der Hauptverkehrszeiten zu planen. „Die Auffahrt sollte idealerweise frühmorgens zwischen 6.00 und 7.00 Uhr – spätestens jedoch bis 8.00 Uhr – oder alternativ ab 15.00 Uhr am Nachmittag erfolgen“, so Johannes Hörl, Vorstand der GROHAG. Zu diesen Zeiten ist das Verkehrsaufkommen deutlich geringer. Die GROHAG bittet in diesem Zusammenhang auch alle Beherbergungsbetriebe in der Region, ihre radfahrenden Gäste über die empfohlenen Auffahrtszeiten zu informieren.

21 Postings

DerWahrheitssager54
vor 2 Monaten

Es ist eine unglaublich schöne Strecke, ganz gleich ob man mit dem Rad oder dem Auto unterwegs ist. Wie ich bereits in einem früheren Kommentar erwähnt habe, fehlt es dort leider oft an Rücksicht gegenüber Radfahrern. Motorradfahrer scheinen sich außerdem nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzungen gebunden zu fühlen – 150 km/h auf dem Weg zur Hochalpenstraße ist keine Seltenheit!

Auch das Kurvenschneiden ist offenbar kein Problem – selbst wenn ein Radfahrer bergab mit 80 km/h entgegenkommt, wird schon erwartet, dass der irgendwie ausweicht. (Selber leider auch öfters dort schon erlebt)!!

Früher war ich sehr oft auf dieser Straße unterwegs, mittlerweile meide ich sie größtenteils, weil ich sie aus Radfahrersicht als extrem gefährlich empfinde.

Deshalb meine Bitte: Nehmt einfach ein bisschen mehr Rücksicht aufeinander – für ein faires und sicheres Miteinander auf unseren Straßen.

 
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    isnitwahr
    vor 2 Monaten

    jetzt ohne zu bewerten, sind 80 km/h für einen Radfahrer abwärts auf der Strecke erlaubt? Ich habe echt keine Ahnung, daher bitte um Info, danke. Wir meiden diese Strecke in der Ferienzeit eigentlich, außer wir gehen einmal auf die Oberwalderhütte. Denn auf der Franz Josephs-Höhe ist in der Urlaubszeit wesentlich mehr los bei Veranstaltungen am Hauptplatz, furchtbar!

     
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      Christof
      vor 2 Monaten

      @isnitwahr: ... ein Radfahrer ist genauso Verkehrsteilnehmer wie Autofahrer, Motorradfahrer und Co. - wenn nicht mittels Verkehrszeichen anders ausgewiesen, gelten für ALLE die gleichen Geschwindigkeitslimits!

       
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      DerWahrheitssager54
      vor 2 Monaten

      Sehr gute Frage! Ich bin auch der Meinung, dass die Tempolimits grundsätzlich für alle Verkehrsteilnehmer gelten – also auch für Radfahrer. Meine erwähnten 80 km/h waren nur ein Beispiel.

      Aber selbst wenn ein Radfahrer mit 70 km/h (also im Rahmen des Tempolimits auf der Hochalpenstraße) bergab unterwegs ist, kann es richtig gefährlich werden, wenn ein Motorradfahrer die Kurve schneidet. In solchen Situationen reicht schon eine kleine Unachtsamkeit – und es kann böse enden.

      Deshalb noch einmal der Appell: Rücksicht und Aufmerksamkeit im Straßenverkehr sind für alle wichtig, unabhängig vom Fahrzeug.

       
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      senf
      vor 2 Monaten

      e-bikes (Pedelec) etwas genauer betrachtet: bis 25 km/h gelten sie als Fahhrad: keine Helmpflicht, keine Versicherungspflicht, kein Führerschein! Empfehlung: Helm

      e-bikes (S-Pedelekc): bis 45 km/h gelten als Kleinkrafträder, Helmpflicht, Versicherungspflicht, Führerschein (Kl AM oder höher).

      Viel Spass auf der Hochalpenstraße, man muss als Pedelecfahrer keine besonderen Kenntnisse der Verkehrsregeln haben, hat aber, wie andiskutiert (saguan, Christop) dieselben Rechte auf der Straßearena. Also Abstand halten muss der Kraftfahrer, dem Radlfahrer tangiert das nicht. Ihm steht ja die ganze Fahrbahn zur Verfügung (village pizza). Irgendwie interessant! Gut gemeinte Ratschläge wird der Sachverständige und der Richter im Schadensfall wohl hoffentlich mitbewerten. Je nach Laune?

       
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      isnitwahr
      vor einem Monat

      vielen Dank an alle, die meine Frage beantwortet haben. Mit den dünnen Reifen 70 oder 80 km/h abwärts "schießen", Wahnsinn - Respekt!!! Da reicht wahrscheinlich auch schon ein Steinchen auf der Strecke und man wird zum Flieger... und ja, ein bisschen gegenseitige Rücksichtnahme, mehr brauchts eigentlich nicht!

       
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      Village Pizza
      vor einem Monat

      Eine gute Frage, und die Antwort ist die gleiche wie bei den meisten juristischen Fragen: Es kommt drauf an. Grundsätzlich gelten für Radfahrer die gleichen Geschwindigkeitsbeschränkungen wie für andere Verkehrsteilnehmer (zB Auto- und Motorradfahrer) auch. Allerdings sieht § 20 Abs. 1 StVO vor, dass der Lenker eines Fahrzeuges "die Fahrgeschwindigkeit den gegebenen ... Umständen, insbesondere den Straßen-, Verkehrs- und Sichtverhältnissen, sowie den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen" hat. Das heißt er muss nicht nur so fahren, dass er vor einem Hindernis rechtzeitig stehen bleiben kann, sondern er muss sein Fahrzeug auch sicher betreiben. Wenn man einmal erlebt hat, wie Rahmen und Gabel bei hohen Geschwindigkeiten zu arbeiten beginnen, können durchaus Zweifel an der Zulässigkeit von 80 km/h mit dem Fahrrad auf einer abschüssigen, kurvenreichen Strecke mit Gegenverkehr aufkommen. Gegebenenfalls werden sich dann im Einzelfall die Versicherungen mit dieser Frage auseinandersetzen.

       
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      senf
      vor einem Monat

      wie recht sie haben, die stv gibt ja nur den rahmen vor, was der lenker - egal welchen kalibers - daraus macht, bleibt ihm überlassen. doch das risiko abzuschätzen ist nicht so jedermanns sache!

       
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brummi123
vor 2 Monaten

Solang die Radfahrer nicht "auf der Mittn Straße" fahren, störn sie ja niemanden! 🤷🏼‍♂️

 
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    saguen
    vor 2 Monaten

    Radfahrer sind Verkehrsteilnehmer, Steuerzahler usw. oder gehört die Strasse nur den Autofahrern.... die glauben sie haben die Strasse gepachtet....Abstandsregel kennen sie sowieso nicht !!! Trainingsfahrten in 2er Reihe ein Fremdwort....obwohl gesetzlich Verankert

     
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    Village Pizza
    vor 2 Monaten

    Dem Radfahrer steht die gesamte Fahbahnbreite zur Verfügung, auch wenn manche Autofahrer das nicht wahrhaben wollen.

     
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      brummi123
      vor 2 Monaten

      Hey cool, das wusste ich echt nicht! Freu mich schon aufs Wochende, dann mach ich mal ne tolle Tour auf "'MEINER Spur"!

       
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      Village Pizza
      vor 2 Monaten

      @brummi123 Viel Vergnügen auf Ihrer Spur - nehmen Sie sich nur ein wenig vor dem Faustrecht in Acht von dem manche Autofahrer sich einbilden dass es ihnen zusteht.

       
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      Godmensch
      vor 2 Monaten

      Sie sind wirklich der "BESCHTE" 🤣🤣🤣

       
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dolo
vor 2 Monaten

Mit etwas Rücksicht von allen die sich auf der Straße bewegen, sollte es möglich sein, dass diese zeitliche Einschränkung nicht notwendig ist. Und "schwarze Schafe" gibt es leider überall.

 
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MVP
vor 2 Monaten

ich bin mir sehr sicher, dass nicht die radfahrer für den vielen verkehr und die gefährlichen situation verantwortlich sind, sondern eher die autofahrer, die es nicht mal schaffen die gesetzlichen 1,5 meter abstand seitlich zu den radfahrern zu halten!

und weniger werden´s auch nicht, die autos -> https://www.dolomitenstadt.at/2018/12/28/grohag-meldet-rekord-auf-der-glocknerstrasse/

 
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    Kapatieme
    vor 2 Monaten

    Wenn man den Artikel in der Kleinen Zeitung liest : Anzeigenflut nach Polizeikontrollen am Großglockner! dann weiß man wo die Verursacher für die heiklen Situationen sind. Ganz sicher bei den motorisierten Benutzern.

     
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wolf_C
vor 2 Monaten

... kein Herz für Radler ... typisch im DrüberfahrerAutoland ...

 
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    senf
    vor 2 Monaten

    ohne maut ka musi! ist bei allem so.

     
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      wolf_C
      vor 2 Monaten

      ... für die E-Motorräder wäre eine Maut (selbst)verständlich, auch sonst würden vielleicht €5 nur wenige belasten für die tolle Strecke; die StVO einfach aushebeln zum Nachteil der Schwächeren ist eine schwache Ansage aus problematischem Bewutsein heraus ...

       
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beobachter52
vor 2 Monaten

Gute Idee, aber nur wenn in diesen Zeiten vermehrt Radarkontrollen stattfinden und/oder generell für Motorräder gesperrt wird! Bin nämlich unlängst um 6.00 Uhr los geradelt und bald kamen die Motorräder aller jener, die die verkehrsarme Zeit nutzen, um die Power ihrer Maschinen auszunützen! Höllenlärm und lebensgefährlich .....

 
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