Am 7. August gegen 22.30 Uhr fuhr ein 46-jähriger Deutscher auf der B100 Drautalstraße im Gemeindegebiet von Lienz in Richtung Nußdorf-Debant. Auf der sogenannten „Liebherr“-Kreuzung kollidierte er mit dem Motorrad eines 18-Jährigen, der aus Nußdorf kommend – vermutlich bei Rot – in die Kreuzung einfuhr. Das nicht zugelassene Motorrad wurde ca. 40 Meter in eine nahe gelegene Grünfläche geschleudert. Nachkommende Pkw-Lenker leisteten Erste Hilfe bei dem jungen Lenker, der mit schweren Verletzungen in das Bezirkskrankenhaus Lienz eingeliefert wurde. Er war leicht alkoholisiert. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Nach Abschluss der Ermittlungen wird Anzeige erstattet.
Motorradfahrer in Lienz schwer verletzt
Der junge Mann fuhr bei Rot in die Liebherr-Kreuzung ein und kollidierte mit einem Pkw.
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Es ist nachvollziehbar, dass viele Motorradfahrer bei schönem Wetter die schönen Straßen und Pässe unserer Region nutzen möchten. Dennoch sollte auch für sie gelten, was für alle Verkehrsteilnehmer selbstverständlich sein sollte: die Einhaltung der Verkehrsregeln.
Am vergangenen Wochenende wurde ich selbst Zeuge eines gefährlichen Vorfalls: Zwei Motorradfahrer überholten mich auf Höhe der neuen Verkehrsinsel bei der 80er-Zone vom Iselsberg kommend Richtung Debant – obwohl dort ein eindeutiges Überholverbot besteht. Beide Fahrer unterschätzten offenbar die Situation und mussten die Verkehrsinsel auf der Gegenfahrbahn umfahren, was ein erhebliches Risiko darstellt – nicht nur für sie selbst, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer.
Ich möchte daher betonen: Verkehrsregeln gelten für alle – unabhängig vom Fahrzeugtyp. Ein wenig mehr Rücksicht und Verantwortungsbewusstsein würde im Straßenverkehr oft schon viel bewirken.
Es ist nachvollziehbar, dass viele Motorradfahrer bei schönem Wetter die schönen Straßen und Pässe unserer Region nutzen möchten. Wenn sie das mit einem nicht zugelassenen Motorrad und betrunken tun ist das überhaupt nicht nachvollziehbar.
schwarze schafe gibts überall ... unter den autofahrern, mopedfahrer, motorradfahrern, radfahrern, scooterfahrern, ja sogar fußgängern und viele von denen nehmens auch mit dem alkohol nicht so genau. also warum verteufelt man jetzt alle motorradfahrer?
Man "verteufelt" keineswegs alle Motorradfahrer, sondern stellt fest dass es gar nicht so wenige Motorradfahrer gibt die sich aufführen als ob es keine Physik gäbe. Ich weiß ja nicht wie es Ihnen geht, aber bei mir ist noch nie ein Fußgänger oder Radfahrer mit mehr als 150 km/h vorbeigeklescht, um sich dann wenige Zentimeter vor dem Gegenverkehr gerade noch wieder in seinen Fahrstreifen einzuordnen. Motorradfahrer mit LZ-Kennzeichen sehr wohl, und das gar nicht so selten. Die kann man mit guten Gründen "verteufeln".
Typisches Ereignis unserer Zeit.... halb angetrunken mit diesen sinnlos lauten und bescheuerten Kraxen herum räubern...Hauptsache jung, laut und wild...brumm, brumm, brumm....dass man diese bescheuerten Lärminstrumente nicht überhaupt verbietet...
jojo, Schuld hat sicher wieder einmal der ortsunkundige und tollpatscherte Autofahrer.
Heute auf der B 100: drei LZ Crosser, nur auf den Hinterräder fahrend, schlängeln sich abwechselnd und rücksichtslos durch den Reiseverkehr, ein LKW muss stark abbremsen, alle drei geben Vollgas und vertschüssen sich aus dem Sichtfeld. Bärig, gel.
Das waren halt drei Dummköpfe. Findet man in jedem Lebensbereich. Wahrscheinlich waren Hunderte völlig regelkonform Fahrende zur selben Zeit unterwegs. Die fallen nicht auf, sind aber eindeutig die Mehrheit.
Man regt sich eh nur über die drei Dummköpfe und ihresgleichen auf. Die Hunderten völlig regelkonform Fahrenden, die gemürlich vor sich hintuckern, sich an die Straßenverkehrsordnung halten und insbesondere die momentanen Verkehrsverhältnisse in ihrer Fahrweise berücksichtigen, kritisiert man nicht. Außer natürlich der böse Wolf, aber das entzieht sich einer rationalen Beurteilung.
@Joe B. Tolliver, hast recht, es war eine Momentaufnahme auf der Straße. Solche Aktionen sind eher regionaltypisch für nicht wenig Oschttiroler, man muss sich ja laut zeigen. Die Biker insgesamt fahren ja überwiegend manierlich und haben Spass an ihrem Gerät. Die Suzukizeit war in den Achziger- und Neunigerjahre. Diese Modeerscheinung ist vorbei!
"Beim Autofahren ärgert riskantes Überholen am meisten (56 Prozent), gefolgt vom Befahren der Rettungsgasse (55 Prozent), Drängeln und dichtes Auffahren (49 Prozent), nicht angepasster Fahrweise bei Schlechtwetter (45 Prozent) und Vorrangverletzungen (41 Prozent)" so der ÖAMTC (1924/09).
Wer also noch so "zahm" und den Verkehrsregeln entsprechend unterwegs ist, muß mit diesen Gegebenheiten und Risiken auf der Straße rechnen. Leider!
Auch der böse Wolf, wenn er geduckt mit seiner Kraxn oder dem Autilein durch die Gegend heult!
ach... die helden hat´s auch schon zu meiner zeit gegeben
Fast täglich ist ein Unfall mit Betrunkenen! Schau ma mal was jetzt beim Sommerfest noch so passiert auf den Straßen! Mein Apell an alle: Lasst das Auto stehen sobald Alkohol getrunken wurde! Die Konsequenzen bei Unfall mit Alkohol aber auch nur bei Routinekontrolle und positivem Alktest sind es nicht wert!
An die
Geber auf mein Kommentar, bei Alkoholkonsum NICHT mit dem Auto zu fahren: aus eurem dislike schließe ich, ihr fährt gern alkoholisiert! Das ist ein fataler Fehler! Viele haben da einen Denkfehler und meinen, ihnen passiert nie was oder sie werden nie erwischt! Es gibt aktuell eine Kampagne zum Thema Alkohol am Steuer: da berichtet eine 25 jährige, die betrunken mit ihren besten Freunden einen Unfall baute. Ihr Leben ist seitdem im A....! Also denkt bitte bisschen über den Tellerrand hinaus, auf eure Zukunft und die der Mitmenschen, die ihr gefährdet!
Ja, gegnerische Sachschäden können die Leistungsfähigkeit eines durchschnittlichen Einkommenbeziehers schnell übersteigen, wenn sich die Haftpflichtversicherung regressiert, und Heilungskosten erst recht. Da weiß man dann wenigstens wofür man arbeiten geht.
statistik austria: ... Rückgang bei Unfällen aufgrund von nicht angepasster Geschwindigkeit Auffällig war ein erneuter Rückgang der Unfälle aufgrund von nicht angepasster Geschwindigkeit auf den niedrigsten Wert seit der Erfassung der Unfallursachen 2012. Im 1. Quartal 2025 war dies hauptursächlich für jeden achten Unfall, im Vor-Corona-Jahr 2019 noch für jeden sechsten. Die gegenläufige Entwicklung ist bei der Unfallursache Unachtsamkeit/Ablenkung zu beobachten, die für jeden dritten Verkehrsunfall im 1. Quartal 2025 ursächlich war und erneut die häufigste Unfallursache darstellte ...
Ich würde allen Autofahrern mal vorschlagen mit dem Rad in die Stadt zu fahren damit sie erfahren wie gefährlich das ist 🥵
Mach ich fast jeden Tag, kein Problem. Aber ich bin auch Motorrad- und Autofahrer und daran gewöhnt, auf alle Teilnehmer im Strassenverkehr besonders aufzupassen und Rücksicht zu nehmen.
@steuerzahler: Eine klare Ansage, ohne egoistischem denken, bravo!
@ steuerzahler...jop seh ich auch sooo....:-)
... der ist gut; jedoch: Die 30%harcoreDrüberfahrer würden dies jedoch nicht einmal unter Androhung einer Führerscheinabnahme wagen ...
Ich habe kein Problem mit dem Rad in der Stadt zu fahren. Wo ist das gefährlich?
hast recht, eh nur dort, wo ich riskant fahre und mi nix sch ... und mein ego auslebe!
Mich wundert nichts mehr: vorgestern haben mich 2 Motorräder rechts, tw. in der Wiese überholt...
fahr tgl ins mölltal und retour! mich wundert, dass da nicht mehr in leitschiene, graben oder auto landen. unglaublich, was man da so sieht. und meist sind es größere gruppen von alten männern, wo die, die hinten fahren angst haben, den anschluss an ihre gruppe zu verlieren und dann tlw so riskant überholen.
mich wundert aber auch, dass es nicht mehr fahrradtote gibt. wie die von manchen autofahrer überholt werden... das grenzt an vorsätzlichen mord!
@ MVP...selten so einen unqualifizierten Kommentar gelesen...:-)
@ruhigblut: was macht meinen kommentar so unqualifiziert? ist nur meine persönliche beobachtung und ich bin auch für konstruktive bzw begründete kritik offen!
also bitte, erklär es mir
@ MVP ...."das grenzt an vorsätzlichen Mord"....kennst du das Strafrecht nicht?...klingt wie eine Schlagzeile von einem Boulevardblatt....sowas gleich zu setzen ist in meinen Augen einfach ein unnötig reiserisch, übertriebener Kommentar...
wer sagt dass es alte männer sind? kannst du hellsehen unter die helme? du solltest dich beim zirkus bewerben
... naja, das Auto wurde in den letzten Jahrzehnten sogar vorsätzlich des öfteren als tödliche Waffe gebraucht, im Lungau sogar von Polizisten ...
@chiller:
letztens hat einer in Döllach an der absolut engsten Stelle bei einer Verkehrsinsel sein Motorrad abgestellt und stand im Straßengraben. Ich bin dann stehen geblieben, Weil man eh kaum vorbei kam, und hab ihn gefragt ob ich ihm helfen können. er meinte nur, dass er was verloren hätte und das jetzt sucht. Alter geschätzt kurz nach Pensionsantritt. Nichts gegen alte Menschen... bin selbst nicht mehr jung... aber wenn man sich in der Pension den Traum der Freiheit auf 2 Rädern erfüllen will, sollte man halt auch den Hausverstand haben nicht dort sein Moped abzustellen wo kein LKW mehr vorbei kommt. Ansonsten kann es sein, dass die wohlverdiente Pension kürzer ausfällt als man s ich erhofft.
"und meist sind es größere gruppen von alten männern, wo die, die hinten fahren angst haben, den anschluss an ihre gruppe zu verlieren und dann tlw so riskant überholen." deine worte mvp. es war nie die rede von einem pensionisten der sein motorrad an einer verkehrsinsel abgestellt hat um etwas zu suchen . also wie jetzt
Einen nicht vorsätzlichen Mord gibt es nicht.
@ruhigblut ...."das grenzt an vorsätzlichen Mord" ... Sie kennen offenbar beide das Strafrecht nicht. Erstens ist ein Mord immer vorsätzlich, und zweitens ist, je nach den Umständen, eine Mordanklage keineswegs weit hergeholt, wenn jemand einen Radfahrer so von der Fahrbahn drängt dass er zu Tode kommt. Es will zwar (vermutlich) niemand, dass der Radfahrer stirbt, wenn er in den Graben oder in die Wiese gedrängt oder gar "abgeschossen" wird, man wird es aber wohl ernstlich für möglich halten. Wenn man trotzdem das gefährliche Verhalten setzt, ist schwer zu argumentieren dass man sich mit dem Ergebnis nicht abgefunden hätte. Damit wäre der bedingte Vorsatz, der für Mord reicht, vorhanden. Insofern ist der Kommentar von MVP weder unnötig reiserisch (sic!) noch übertrieben.
jetzt wirds kurios ... es gibt eine eindeutige bewertung für mord: Mordmerkmale: Mord setzt zusätzlich zur vorsätzlichen Tötung das Vorhandensein eines oder mehrerer Mordmerkmale voraus, wie z.B. Heimtücke, Habgier, niedrige Beweggründe oder Mordlust. und jetzt erklär mir mal einer, was motorradfahren bzw ein unfall mit demselben mit vorsätzlichem totschlag/mord zu tun hat ... hm?
@chiller: Jössas. Jetzt wirds kurios ... da hat jemand zu viele schlechte deutsche Sendungen (vermutlich Barbara Salesch odgl.) gesehen und hat von der österreichischen Rechtslage nicht die mindeste Ahnung. § 75 StGB (Mord): "Wer einen anderen tötet, ist mit Freiheitsstrafe von zehn bis zu zwanzig Jahren oder mit lebenslanger Freiheitsstrafe zu bestrafen.". Nix Heimtücke, nix Habgier, nix niedrige Beweggründe und nix Mordlust. Diese "Mordmerkmale" gibt´s nur in Deutschland, und Totschlag ist dort auch ganz etwas anderes als bei uns (der deutsche Totschlag entspricht in etwa unserer fahrlässigen Tötung). Sie haben offenbar noch immer nicht kapiert dass deutsches Recht in Österreich seit 1945 nicht mehr gilt.
viele überholen auch in kurven und gegeverkehr.
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