Ihr Dolo Plus Vorteil:
Diesen Artikel jetzt anhören

Ein Bär riss zwei Schafe in Obertilliach

Meister Petz lief in Kartitsch vor die Kamera. Laut Behörde besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.

Im Gemeindegebiet von Obertilliach (Bezirk Lienz) wurden Anfang August zwei tote Schafe aufgefunden. Die Ergebnisse der genetischen Untersuchungen von Tupferproben, die im Zuge der Begutachtung entnommen wurden, haben inzwischen einen Bären als Verursacher bestätigt.

Am 24. August wurde zudem ein Bär im Gemeindegebiet von Kartitsch gefilmt. Die betroffene Gemeinde sowie die umliegenden Gemeinden wurden informiert, bestätigt das Land per Aussendung. Abseits dieser Meldung liegen der Behörde derzeit keine Meldungen über Sichtungen oder allfällige durch Bären verursachte Schäden vor. 

„Grundsätzlich gibt es in Tirol weiterhin keinen Anlass, von einer erhöhten Gefahr durch Bären für die Bevölkerung auszugehen. Alle einlangenden Meldungen und Nachweise wurden und werden analysiert und haben bislang keine Hinweise darauf ergeben, dass sich ein Bär Menschen oder dem Siedlungsraum gezielt nähert oder beginnt, die Scheu vor dem Menschen zu verlieren.“, schreibt die Pressestelle des Landes.

Alle Bären, die in Tirol in den letzten Jahren beobachtet wurden, zeigten scheues Verhalten. Die Wahrscheinlichkeit in Tirol einem Bären zu begegnen, sei zudem äußerst gering. Das Land Tirol appelliert jedoch an die Bevölkerung, Sichtungen von Großraubtieren möglichst rasch über das Sichtungsformular auf der Website des Landes Tirol oder direkt an die zuständige Bezirkshauptmannschaft zu melden. Besonders wichtig für die fachliche Beurteilung ist Bildmaterial.

Um welchen Bären es sich handelt, könne aktuell nicht festgestellt werden. Im Zuge der Begutachtung entnommene Proben werden derzeit am Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie in Wien untersucht. Verhaltenstipps im Falle einer Begegnung mit einem Bären finden sich unter www.tirol.gv.at/bärenbegegnung und unter www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs

Das könnte Sie auch interessieren

Schießen oder schützen? Ein Faktencheck zum Wolf

Aktuell hat der Einwanderer wenig Überlebenschancen. Abschussargumente stehen aber auf wackeligen Beinen.

15

3 Postings

ru-be
vor 18 Stunden

Na dann ist ja alles gut, wenn die Behörde sagt, dass keine Gefahr droht. Haftet dann die Behörde auch, wenn doch etwas passiert?

 
8
15
Sie müssen angemeldet sein, um ihre Stimme für dieses Posting abzugeben.
    Biker
    vor 3 Stunden

    Haftung? Für was? In welcher Form? Aus welchem Grund?

     
    1
    6
    Sie müssen angemeldet sein, um ihre Stimme für dieses Posting abzugeben.
      ru-be
      vor 22 Minuten

      im Trentino wurde nach der Bärenattacke auf den Jogger seitens der italienischen Behörden eine Warnung ausgegeben. Bei uns wissen die Behörden, dass vom Bären keine Gefahr ausgeht, also kann nichts passieren. Sollte doch was passieren, ist dafür die Verharmlosung der Gefahr eines Bärenangriffs auf einen Menschen durch die Behörden schon etwas fahrlässig.

       
      0
      1
      Sie müssen angemeldet sein, um ihre Stimme für dieses Posting abzugeben.
Ein Posting verfassen

Sie müssen angemeldet sein, um ein Posting zu verfassen.
Anmelden oder Registrieren