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Impfschutz rechtzeitig vor dem Winter auffrischen

Vorsorge gegen Atemwegserkrankungen. Empfehlung zum Schutz vor Influenza, Corona, RSV und Pneumokokken.

Alljährlich steigen im Herbst die Zahl an Personen mit Atemwegserkrankungen (respiratorische Infekte) – so auch heuer. Neben typischen saisonal verbreiteten Rhino- und Adenoviren werden gleichzeitig europaweit wieder mehr Corona-Infektionen registriert. Der Beginn der jährlichen Grippewelle wird üblicherweise Ende Dezember oder im Jänner erwartet.

Um bestmöglich durch die bevorstehende Herbst- und Wintersaison zu kommen, empfiehlt das Amt der Tiroler Landesregierung, den Impfschutz gegen Influenza, Corona, RSV und Pneumokokken frühzeitig aufzufrischen.

„Idealerweise sollte die Impfung bereits im Oktober oder November erfolgen, da es einige Wochen dauert, bis der vollständige Schutz aufgebaut ist. Besonders die Corona-Impfung mit dem neuen Variantenimpfstoff ist jetzt empfehlenswert. Gegen Influenza kann gut im Laufe des Novembers geimpft werden“, erklärt Amtsärztin Barbara Schmid.

Aktuelle Impfempfehlungen des Landes

Corona: Die Impfung findet primär im niedergelassenen Bereich statt und ist laut Impfempfehlung des Nationalen Impfgremiums (NIG) ab sechs Monaten möglich, aber vor allem für vulnerable Gruppen wie ältere, chronisch kranke Personen oder Schwangere empfohlen. Die Auffrischung ist kostenlos, frühestens vier bis sechs Monate nach einer vorangegangenen Impfung oder Infektion möglich. Der Variantenimpfstoff gegen die aktuelle Corona-Variante steht in Tirol flächendeckend zur Verfügung. Es genügt eine einmalige Impfung mit dem neuen Variantenimpfstoff.

Influenza: Neben älteren und chronisch kranken Personen sollten vor allem Schwangere, Säuglinge ab dem vollendeten sechsten Lebensmonat und Kleinkinder geimpft werden. Im Rahmen des Österreichweiten Influenzaimpfprogramms (ÖIP) der Sozialversicherungsträger, des Bundes und der Länder können sich in Österreich lebende Menschen bei niedergelassenen ÄrztInnen aktuell – solange der Vorrat reicht – kostenlos gegen Influenza impfen lassen. Hier eine Übersicht über alle Impfstandorte.

RSV: Personen über 60 Jahren sowie Schwangere sollten sich zudem frühzeitig über eine RSV-Impfung informieren. Diese ist über die niedergelassenen ÄrztInnen kostenpflichtig erhältlich. Auch alle Neugeborenen sollten vor ihrer ersten RSV-Saison eine Impfung erhalten. Diese erfolgt kostenlos unmittelbar nach der Geburt im Krankenhaus oder bei niedergelassenen Kinder- oder FamilienärztInnen. Für ältere Kinder gibt es spezielle Impfempfehlungen – weitere Informationen bieten Kinderärztinnen bzw. Kinderärzte.

Pneumokokken: Eine Pneumokokken-Impfung wird allen Personen ab 60 Jahren empfohlen, bei erhöhtem Nikotin- bzw. Alkoholkonsum bereits ab dem vollendeten 50. Lebensjahr.


Alle Informationen zu den aktuellen Impfempfehlungen sind unter www.tirol.gv.at/impfen abrufbar.

7 Postings

Gertrude
vor 5 Monaten

Warum immer dieses Bashing gegen das Impfen- es muss sich niemand impfen lassen. Noch leben wir in einem freien Land mit freien Entscheidungen.

 
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    steuerzahler
    vor 5 Monaten

    Zur Erinnerung, zur Coronazeit gab es einen Quasi-Impfzwang. Ich hatte 3 Impfungen, bei der dritten einen Impfschaden und danach trotzdem mindestens noch zweimal Corona. Mindestens deswegen, weil ich nicht mehr teste.

     
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      Bahner Bernd
      vor 5 Monaten

      Nach 3 maliger Coronaimpfung hat man einen weitgehend sicheren Schutz vor schweren Verlaufsformen durch eine langanhaltende zelluläre Immunantwort. Die Ausstattung der Schleimhäute des Respirationstraktes mit Antikörpern bietet dagegen nur für einige Wochen ausreichend Schutz gegen neue meist harmlosere Infektionen. Außerdem sind RNAviren ziemlich mutationsfreudig,so dass regelmäßige Aufrischungsimpfungen notwendig sind , gilt auch für Influenza. Das zelluläre Immunsystem kann sich bis zu einem gewissen Grade auch an neue Virus- varianten adaptieren. Es ist nicht übertrieben festzuhalten , dass die Coronaimpfung laut WHO weltweit Millionen Menschenleben gerettet hat. Schon vergessen , dass die Intensivstationen in der Hochzeit der Pandemie mit 90% ungeimpften Coronapatienten belegt waren ? Waren Ihre Probleme postvac tatsächlich ein gesicherter Impfschaden oder nur eine Impfnebenwirkung, bzw. eine zufällige zeitliche Koinzidenz ? Anerkannte Impfschäden bewegen sich im Promillebereich und betreffen ua anderen jüngere Männer durch das Auftreten einer meist milde verlaufenden Myocarditis. Omikron hat die epidemiologische Situation grundlegend verändert, Long Covid ist aber weiterhin ein, etwas geringeres, Problem, die Impfung scheint die Häufigkeit etwa zu halbieren.

       
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oha
vor 5 Monaten

Am besten alle Impfungen zugleich, dann kann der Winter kommen:)

 
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    pizzi1014
    vor 5 Monaten

    ... und am besten gleich - lt. Empfehlung - auch alle Babys und Kleinkinder impfen.

     
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    11
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      oha
      vor 5 Monaten

      ... und die Schwangeren natürlich auch.

       
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      isnitwahr
      vor 5 Monaten

      jetzt geht der Sch... wieder los. Habts keine anderen Themen? So armselig.....

       
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