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Am Internationalen Tag wird sichtbar, wie tief Gewalt gegen Frauen in gesellschaftlichen Strukturen verankert ist. Foto: istock/lolostock

Am Internationalen Tag wird sichtbar, wie tief Gewalt gegen Frauen in gesellschaftlichen Strukturen verankert ist. Foto: istock/lolostock

Forderung nach europaweitem „Nur Ja heißt Ja“

Laut Frauenministerium gab es in Österreich 2024 mehr als 1.300 angezeigte Vergewaltigungen.

Wien (APA) - Am „Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“ ist am Dienstag der Ruf nach einem europaweiten konsensbasierten Sexualstrafrecht wieder laut geworden. Nach dem Freispruch Jugendlicher, die Sex mit einer Zwölfjährigen hatten, ist in Österreich das „Nur Ja heißt Ja“-Prinzip in Umsetzung. Das sollte als Vorbild für die ganze EU gelten. Anlässlich der 16-tägigen UNO-Kampagne „Orange the World“ gibt es auch Forderungen für besseren Schutz vor digitaler Gewalt.

In einigen Ländern Europas steht Sex ohne ausdrückliche Zustimmung unter Strafe. „Das reicht nicht aus. Wir brauchen diesen Schutz für alle Frauen und Mädchen in Europa. Deshalb setzen wir uns auch auf EU-Ebene für eine europaweit verbindliche Regelung ein, die ein konsensbasiertes Sexualstrafrecht verankert“, sagte Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) in einer Aussendung. „Frauen, die eine Vergewaltigung überlebt haben, dürfen nicht ein weiteres Mal traumatisiert werden, durch ein Justizsystem, das sie eigentlich schützen sollte.“

Laut Frauenministerium gab es in Österreich 2024 mehr als 1.300 angezeigte Vergewaltigungen. Doch die Dunkelziffer dürfte höher sein. „Diese Zahlen erzählen jedoch nur einen Teil der Wahrheit. Sie erzählen nicht von der Angst, zur Polizei zu gehen. Nicht von der Furcht, nicht ernst genommen zu werden. Nichts von der Realität, vor Gericht die eigene Ohnmacht rechtfertigen zu müssen. Genau deshalb brauchen wir ein modernes Sexualstrafrecht nach dem klaren Prinzip: ‚Nur Ja heißt Ja‘“, forderte die SPÖ-EU-Abgeordnete und Frauensprecherin Elisabeth Grossmann.

Besserer Schutz vor digitaler Gewalt gefordert

Eine weitere Forderung ist der Schutz vor digitaler Gewalt. „Der Kampf gegen Gewalt an Frauen muss sich auch stärker auf den digitalen Raum richten, denn dort nimmt die Gewalt dramatisch zu“, sagte die SPÖ-Politikerin. „Plattformen dürfen sich nicht länger ihrer Verantwortung entziehen. Wir müssen Tech-Unternehmen endlich dazu bringen, schnell und konsequent gegen Hass und Gewalt vorzugehen“, so Grossmann.

„Der Dick-Pic-Paragraph, der seit September dieses Jahres das unaufgeforderte Verschicken von Genitalbildern verbietet, ist ein wichtiges Zeichen, dass das Recht auch im digitalen Raum auf der Seite der Frauen steht“, betonte auch Sara Costa von den Wiener SPÖ-Frauen.

„Es gibt keinen Platz für Gewalt an Frauen und Mädchen - weder offline noch online, weder in Österreich noch irgendwo anders auf der Welt“, betonte auch Außenministerin Meinl-Reisinger (NEOS). Denn Gewalt finde zunehmend auch online statt, wo Frauen Hass-Kommentaren oder Online-Belästigung ausgesetzt seien.

„Online-Missbrauch ist längst keine Seltenheit mehr. Verschiedene Studien zeigen, dass etwa die Hälfte aller Frauen bereits irgendeine Form digitaler Gewalt erlebt hat - von Stalking und Belästigung bis hin zur Weitergabe intimer Bilder ohne Einwilligung“, sagte die ÖVP-Europaabgeordnete Sophia Kircher.

Eine 2024 in Kraft getretene EU-Richtlinie mache das nicht-einvernehmliche Teilen intimer oder manipulierter Bilder, Cyberstalking, Online-Belästigung und Anstiftung zu Hass in allen Mitgliedstaaten strafbar. „Gerade in Zeiten von Künstlicher Intelligenz und Deep Fakes ist das unerlässlich. Sie garantiert, dass Opfer unabhängig von ihrem Wohnort Zugang zu Schutz, Gerechtigkeit und Unterstützung haben“, sagte Kircher.

Mädchen Wut nicht abtrainieren

Am Internationalen Tag werde sichtbar, wie tief Gewalt gegen Frauen in gesellschaftlichen Strukturen verankert sei, so der Österreichische Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP). Deshalb sei es wichtig, Prävention dort anzusetzen, wo Mädchen und Frauen lernen, ihren Gefühlen zu vertrauen, besonders jener Emotion, die ihnen am häufigsten abtrainiert wird: Wut. Von Mädchen werde vielfach erwartet, angepasst zu sein, Rücksicht zu nehmen und Konflikte zu vermeiden, betonte der ÖBVP in einer Aussendung.

Weibliche Wut gelte oft als unangemessen oder übertrieben. Dabei sei Wut eine grundlegende menschliche Emotion und ein wichtiges inneres Warnsignal. Sie zeige, wenn etwas nicht stimme, Grenzen überschritten werden oder Gefahr bestehe. „Wird dieses Gefühl dauerhaft unterdrückt, kann das die Fähigkeit beeinträchtigen, Unstimmigkeiten wahrzunehmen, Grenzen zu setzen und Übergriffe frühzeitig zu erkennen“, so der Verband.

Laut Innenministerium gab es von 1. Jänner bis 15. November 2025 15 Morde an Frauen mit Bezug zu Gewalt in der Privatsphäre. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 22 Fälle. Frauen sind zu rund 66 Prozent Opfer von Tötungsdelikten im Haushalt oder im Kontext von Partnerschaft, wie eine vom Ministerium unterstützte Studie der Universität Graz unter Einbeziehung von Daten der Statistik Austria sowie internationaler Quellen zeigt.

15 Postings

interessierteuserin
vor einem Monat

Im Artikel geht es um sexualisierte und geschlechtsspezifische Gewalt, um das „Nur Ja heißt Ja“-Prinzip, um digitale Gewalt und um konkrete rechtliche und politische Schutzmaßnahmen. Gewalt gegen Frauen ist ein massives strukturelles Problem das alle gesellschaftlichen Gruppen betrifft und weit über einzelne religiöse oder kulturelle Symbole hinausgeht. Wer wirklich über Schutz von Frauen und Mädchen sprechen will, sollte deshalb beim eigentlichen Thema des Artikels bleiben: beim Recht auf sexuelle und körperliche Selbstbestimmung, beim Ausbau von Gewaltschutz, bei der Entlastung Betroffener im Justizsystem und beim Kampf gegen alle Formen von Gewalt. Traurig aber dass genau darauf die bisherigen Kommentare fast gar nicht eingehen. Statt die im Text beschriebenen Probleme (Vergewaltigungen, Dunkelziffer, digitale Übergriffe, strukturelle Gewalt) zu diskutieren, werden vor allem Kopftuch, „zugewanderte Ideologie“ und Kulturkampf-Narrative in den Mittelpunkt gestellt. Außerdem, werden die Kommentare von Personen (Männern?) in einem sehr selbstsicheren Ton darüber verfasst, was „Mädels“ angeblich „natürlich“ wollen, wie sie sich kleiden, darstellen und verhalten möchten. Damit wird wieder ÜBER Frauen und Mädchen gesprochen, nicht mit ihnen. Frauen kommen (wie so oft) nicht selbst zu Wort, sondern werden als homogene, passive Gruppe beschrieben, über die in den Kommentaren geurteilt wird. Weibliche Selbstbestimmung wird dabei eng an ein bestimmtes Bild „westlicher“ Frauen geknüpft, anstatt anzuerkennen, dass Frauen sehr unterschiedliche Wege finden, frei und selbstbestimmt zu leben (mit oder ohne Kopftuch).

An den:die User:in doktor. med: Zum Kommentar „Dass die Mädels mit Ihren Kopftüchern kaum eine Arbeit finden und sich so schon in jungen Jahren in jeder nur erdenklichen Beziehung vom Mann abhängig machen und sich in Folge dem Mann gehorsam unterordnen müssen, stört auch niemanden.“: Ich sehe da vor allem ein großes Problem innerhalb unserer Gesellschaft. Denn, wie kommt es überhaupt so weit, dass eine Person aufgrund ihrer Kultur, Religion o.Ä. kaum Arbeit findet?? Zur Info, das Kopftuch ist dabei nicht das Problem! Zum Kommentar „Niemand von den Leuten, Menschen und Personen, die immer peinlichst darauf achten, dass ja alle die richtigen Pronomen verwenden, …“: Wenn jeder:jede von uns mehr auf das Gegenüber achten würde und mehr darauf eingehen würde, wie sich die Person selbst wahrnimmt und wohl fühlt bräuchten wir solche Diskussionen wohl kaum führen.

 
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    doktor. med
    vor einem Monat

    Liebe @ interessierteuserin, auch in Ihrem Kommentar fehlt nicht, dass es alleine die Männer sind (immer diese Männer) die mit ihrem von der westlichen Kultur geprägten Frauenbild es unmöglich machen, Frauen so wahrzunehmen wie sie wahrgenommen werden wollen. Und solange das so ist und so bleibt, kann es keine Selbstbestimmung geben wo Frauen unterschiedliche Wege finden, frei und selbstbestimmt zu leben (mit oder ohne Kopftuch). Die westliche Kultur, die traditionelle Familie und alles andere was Frauen (angeblich) diskriminiert und deshalb überwunden werden muss. Kurzum, der Mann muss weg und mit ihm das westliche geprägte Gesellschaftssystem. Oder muss zumindest umkonstruiert und feministischer werden.

    Was aber in Ihrem Kommentar fehlt ist das Frauenbild das uns die zugewanderten orientalischen Kultur bringt. Auf dieses Frauenbild gehen (auch) Sie mit keinem einzigen Wort ein. Ich vermute, sie sehen in diesem Frauenbild viel Positives.

     
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      interessierteuserin
      vor einem Monat

      Es sind auf keinen Fall alleine oder immer diese Männer aber leider meistens Männer die über Frauen und deren Bedürfnisse urteilen. Ich will auf keinen Fall Personen pauschal Verurteilen, es geht mir aber darum, dass Muster die in vielen Kontexten (westlich oder nicht) Frauen einschränken. Jegliche Kommentare (auch solche die hier von dir geschrieben wurden) in denen Männer über Frauen bestimmen oder/und deren Bedürfnisse ausdrücken, fördern dieses Männerbild nicht wirklich, sondern verstärken toxische Normen (welche nicht nur Frauen sondern auch Männer einschränkt).

      Und ja es stimmt, dass ich auf "dieses Frauenbild" mit keinem einzigen Wort eingegangen bin, weil es unter diesem Beitrag keine Relevanz haben sollte! Der Beitrag (wie schon erwähnt) befasst sich konkret mit sexualisierter und digitaler Gewalt, rechtlichen Rahmenbedingungen und dem Recht auf Selbstbestimmung und Schutz für alle Frauen und Mädchen, unabhängig von Herkunft, Religion oder bestimmter kultureller Prägung. Die Fokussierung auf bestimmte kulturelle Stereotype lenkt davon ab und riskiert, strukturelle Probleme zu individualisieren oder zu ethnisieren, statt die gesamtgesellschaftlichen und rechtlichen Herausforderungen zu adressieren, die im Text genannt werden. Die Erfahrung von Gewalt und Diskriminierung betrifft Frauen verschiedener Hintergründe und darf nicht gegeneinander ausgespielt werden oder durch Zuschreibungen an einzelne Gruppen relativiert werden. Ich finde genau deshalb sollte das Thema nicht durch eine Kulturdebatte abgelenkt werden, sondern beim ursprünglich adressierten Problem bleiben: wie unser Rechtssystem und unsere Gesellschaft besseren Schutz und mehr Selbstbestimmung für alle Frauen ermöglichen können, egal wie diese sich kleiden oder woher sie oder ihre Familien stammen.

       
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      Photon 07
      vor einem Monat

      dok? sei ehrlich; du verstehst die Thematik (Aufgabe) nicht.

       
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    Bahner Bernd
    vor einem Monat

    Das Thema sexualisierter Gewalt an Frauen kann natürlich nicht von einem gesellschaftlichen Umfeld getrennt werden, das zT noch immer bzw. schon wieder von einer konservativen bis reaktionären Männerwelt geprägt wird, gleich welcher Religion oder Volksgruppe zugehörig. Doch die Menschenwürde und das Menschenrecht sind unteilbar und mühsam genug errungene Vorausetzungen dafür in einer aufgeklärten Zivilgesellschaft nicht diskutierbar. Ein fragwürdiges von religiösen Traditionen bestimmtes Frauenbild kann auch nicht als Ausdruck einer halt islamistischen Idenditätskultur toleriert werden. Dies mit dem Schlagwort " Kulturkampf" abzutun ist eine fragwürdige Sichtweise, um nicht den Ausdruck woke zu verwenden. Neure Umfragen zeigen allerdings, dass sich im Umgang mit diesen Problemen die Mehrheit der Moslems bei uns von der autochtonen Durchschnittsbevölkerung nicht wesentlich unterscheidet. Eine übertriebene Gefahr für unsere Gesellschaft sehe von dieser Seite nicht. Wie bereits unten angeführt , droht mehr Gefahr psychischer und körperlicher, sexualisierte Gewalt auf dem Nährboden eines reaktionären, meist rechtskonservativen Antifeminismus.

     
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      nachdenken
      vor einem Monat

      Wieder sind es die bösen Rechten , wer denn sonst ?

       
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      Bahner Bernd
      vor einem Monat

      @ nachdenken. Wenn Sie ihr Nachdenken vertiefen, kommen Sie vielleicht zur Erkenntnis, was auf diversen Foren der AFD und anderen autokratisch ausgerichteten Parteien und verwandten Gruppen abgeht. Vor dzt Tendenz zum Rechtskonservatismus in den USA ganz zu schweigen. Die ermordete Heilsfigur der Republikaner Charlie Kirk hat ein zutiefst reaktionäres Frauenbild propagiert, nebenbei auch noch etwas Theokratie. In der linken Szene vor allem an den Unis wird eher ein prononcierter Feminismus forciert. Natürlich wäre es absurd zu behaupten, dass der Anteil von rechten Wählern bei den Femiciden höher ist der der Durchschnittsbevölkerung.

       
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Bahner Bernd
vor 2 Monaten

Obwohl ich die Bedenken über das Kopftuchgebot auch bei minderjährigen Mädchen und ihre künftige Stellung in einer patriachalischen Gesellschaftsschicht durchaus teile, glaube ich, dass die größere Gefahr und die größere Breitenwirkung für unsere Zivilgesellschaft durch einen zunehmenden Antifeminismus vornehmlich von rechtskonservativen bis rechtextremen Kreisen ausgeht. Von einem Frauenbild, das die Frau in einer eher untergeordneten Rolle als Hausmütterchen sieht bis hin zum blanken Frauenhass sind alle Facetten vorhanden. Die Konsequenzen reichen dann vom verächtlichen Umgang und Unterwerfungsphantasien bis hin zur sexistischen Gewalt. Antifeministische Influencer auf social media gewinnen zunehmend an Reichweite und Einfluß (Extrembeispiel Andrew Tate). Das toxische Männerbild von richtigen Kerlen, die sich nehmen was ihnen, vermeintlich, zusteht und für die Gleichberechtigung von Frauen nur etwas für Weicheier ist, sind fast schon Kult in gewissen rechtsextremen Parteisegmenten und gewinnen zunehmend auch an politischer Bedeutung. Um dem entgegen zu wirken kann gar nicht genug an Aufklärungsarbeit geschehen. Eingeforderte, entsprechende Regulierungen der Internetmedien werden leider laufend konterkariert.

 
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    nachdenken
    vor einem Monat

    Alles gut, alles richtig Herr Bahner - links ist gut und rechts ist schlecht. Es ist ja so einfach! 😉

     
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      wolf_C
      vor einem Monat

      ... endlich haben Sie einmal nachgedacht?

       
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      wolf_C
      vor einem Monat

      ... man könnte in weiterer Folge ja auch bemerken: das -nach- beim -nach- - denken ist da - -nach-, sozusagen 'nach' dem 'denken' ... abschließend: was denkbar ist, ist meistens falsch ...

       
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      Bahner Bernd
      vor einem Monat

      Nach-, be-, über-denken muß sich an Fakten orientieren, ein oft mühsames Unterfangen. Sonst ist es bloß Meinungen nach-denken mit der Gefahr oft be-denklicher Abwege. Das möchte ich aber dem Nachdenker jetzt nicht unterstellen.

       
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doktor. med
vor 2 Monaten

In Österreich gilt ab dem Schuljahr 2026/27 an allen Schulen ein Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren

Ab dem 14. Lebensjahr dürfen die Väter dann ihre Mädels wieder mittels Kopftuch aus der westlich orientierten Gesellschaft ausgrenzen und in ihre von Männern dominierten Parallelgesellschaft einsperren. Alles ganz legal, und niemand von den Guten & Anständigen empört sich darüber.

Dass die Mädels mit Ihren Kopftüchern kaum eine Arbeit finden und sich so schon in jungen Jahren in jeder nur erdenklichen Beziehung vom Mann abhängig machen und sich in Folge dem Mann gehorsam unterordnen müssen, stört auch niemanden.

Gerade junge Mädels haben das natürliche Bedürfnis der Welt zu zeigen, wie schön und begehrenswert sie sind und alle wollen am fröhlichen geselligen Leben mit Musik und Tanz teilnehmen. Das Kopftuch und die zu dieser Ideologie passende typische und nahezu einheitliche Kleidung verhindert all das. Niemand von den Leuten, Menschen und Personen,die immer peinlichst darauf achten, dass ja alle die richtigen Pronomen verwenden, stört diese traurige Tatsache.

 
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    Nachdenker
    vor einem Monat

    Im Islam wird das Kopftuch so geregelt, das Mädchen bis 14 Jahre kein Kopftuch tragen müssen. Dies ist bis dahin ihre freie Entscheidung. Erst ab 15 soll das Mädchen ein Kopftuch tragen und es wäre auch keine Pflicht, doch die patriarchischen Väter sind diejenigen, welche den Mädchen dann das Kopftuch aufzwingen. Leider.

     
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doktor. med
vor 2 Monaten

Wie jedes Jahr auch heuer wieder unzählige TV-Sendungen und große Reden über Gewalt, Misshandlungen und sonstige Diskriminierungen an Frauen, wo diese Verbrechen stattfinden und wie man sie verhindern könnte; aber in nicht einer wird jene zugewanderte patriarchische Ideologie genannt, die Frauen und Mädchen unter Kopftücher verschwinden lässt, wegsperrt und ausgrenzt, und auch sonst wie Menschen zweiter Klasse behandelt. Liebe Grüße und eine schöne restliche Arbeitswoche noch!

 
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