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Klein, aber oho: Osttirol als Dialektlandschaft

Vortrag von Yvonne Kathrein am 30. November um 10.30 Uhr bei der „Universität im Dorf“ in Außervillgraten.

„Die Vielfalt der Sprache – entdecken und verstehen“, mit diesem Motto geht am 29. und 30. November die diesjährige Universität im Dorf im Haus Valgrata in Außervillgraten über die Bühne. Das Programm, zusammengestellt von der Universität Innsbruck, ist vielfältig, spannend und hochkarätig.

Wie immer bei diesem Veranstaltungsformat, wechseln sich Themen mit überregionaler Bedeutung mit Osttiroler Aspekten ab. So gibt beispielsweise Yvonne Kathrein vom Institut für Germanistik der Universität Innsbruck am Sonntag, 30. November, um 10.30 Uhr spannende Einblicke in die Vielfalt der Osttiroler Dialekte. Titel ihres Vortrags: „Klein, aber oho: Osttirol als Dialektlandschaft.“

In Nordtirol geben Wörter wie Naunitze, Grede oder Pfnause Rätsel auf – in Osttirol hingegen sind sie vertraut, und das hat seine Gründe: Als einziger Tiroler Bezirk wurde Osttirol nicht nur von Germanen und Romanen, sondern auch von Slawen geprägt.

Das führte zu einem teils eigenständigen Wortschatz und zu großer innerer Vielfalt: Vom Wialischa, Wuilischa und Wiilischa über den Wilschga, Wialschga und Wualschga zum Wianschga und Wiischgna. Da begegnet dem interessierten Zuhörer auf kleinem Raum schon eine überaus ausdifferenzierte, vielfältige Dialektlandschaft, die Yvonne Kathrein im Vortrag genauer unter die Lupe nimmt.


Klein, aber oho: Osttirol als Dialektlandschaft
Yvonne Kathrein vom Institut für Germanistik – Universität Innsbruck
Sonntag, 30. November 2025, 10.30 Uhr
Universität im Dorf, Haus Valgrata, Außervillgraten

Komplettes Programm der Universität im Dorf Außervillgraten 2025

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Ein Posting

Bahner Bernd
vor 2 Monaten

Ich möchte daran erinnern, dass bereits vor Jahren in Kals jährlich ein hochkarätig besetztes, linguistisisches Symposion mit Wissenschaftlern aus dem ganzen deutschen Sprachraum, und darüber hinaus, stattfand. Gegründet und geleitet wurde es vom, leider zu früh verstorbenen, Wahllienzer Uniprof. Dr. Odwarka. Kals wurde gewählt, da sich hier romanische, germanische und slawische Sprachelemente besonders vielfältig auch in den Flurnahmen zeigen, die mehr und mehr in Vergessenheit geraten.

 
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