Am 5. Oktober 2024, dem „Tag der Garnison“, übernahm ein außergewöhnlich hochkarätiger Offizier das Kommando über das Jägerbataillon 24: Matthias Wasinger, Jahrgang 1980, war zuvor vier Jahre in Brüssel im Nato Hauptquartier, er hat als Jurist an der Uni Wien promoviert, war in den USA am US Army Command and General Staff College in Fort Leavenworth/Kansas und neben weiteren Auslandseinsätzen auch Chief of Staff der multinationalen KFOR-Truppen im Kosovo.
In einem Podcastgespräch mit Dolomitenstadt-Chefredakteur Gerhard Pirkner erklärte der Oberst des Generalstabsdienstes bei seinem Amtsantritt in Lienz die Motivation für diesen Schritt seiner Karriere. Es gehe darum, „die Bodenhaftung nicht zu verlieren.“
Und ganz offensichtlich gelang die Übung. Denn bei seiner feierlichen Verabschiedung am 28. November in der Lienzer Haspinger-Kaserne war dem gebürtigen Wiener die Wehmut anzumerken.
„Ich nehme mit, dass diese Truppe hoch motiviert ist, unglaublich viel weiß und kann“, erklärt er zum Abschied und gab auch „seinen“ Gebirgsjägern noch einen Ratschlag mit auf den Weg: „Vergessen Sie nicht zu lachen. Bleiben Sie stolz und wachsen Sie an den täglichen Herausforderungen. Machen Sie allesamt unverändert die kleinen Dinge gut und somit die großen Dinge möglich.“ Wasingers Nachfolger beim Jägerbataillon 24 wird sein bisheriger Stellvertreter, Oberstleutnant Reinhard Ratzberger.
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