Gernot Walders Labor in Außervillgraten meldete bereits am 1. Dezember die Ankunft der Grippe in Osttirol. „Es handelt sich um eine Infektion mit dem Stamm H3N2, allerdings nicht der Subtyp K. Dass das Virus nun tatsächlich im Bezirk zu zirkulieren beginnt ist damit aber nicht gesagt“, erklärte der Virologe.
Mittlerweile kann aber auch Sprengelarzt Peter Zanier das Auftreten mehrerer Fälle bestätigen und insofern beruhigen, als im Gegensatz zu den kostenlosen Impfstoffen gegen Pneumokokken und Gürtelrose, die restlos vergriffen sind, zumindest bei der Influenza-Impfung noch kein ernsthafter Engpass besteht.
In Österreich haben sich bereits jetzt rund 180.000 Menschen mehr gegen Influenza impfen lassen als in der gesamten vorigen Saison. Das betonte die Gesundheitskasse ÖGK heute Donnerstag, 11. Dezember.
Laut Impfdaten-Dashboard wurden bis Ende der Vorwoche 997.178 Immunisierungen gegen die „echte Grippe“ in den E-Impfpass eingetragen. Die Grippe-Welle hat zwar rund vier Wochen früher begonnen als in den vergangenen Saisonen. Es sei aber jetzt noch ein guter Zeitpunkt, sich impfen zu lassen.
Die Grippesaison dauert in der Regel bis März, wird in der ÖGK-Aussendung betont. Nach der Impfung benötigt das Immunsystem rund 14 Tage, um einen vollständigen Immunschutz aufzubauen. Besonders Risikopatientinnen und -patienten, Menschen ab 60 Jahren und Kinder sollten noch geimpft werden, so der Rat. Für Kinder ab zwei Jahren steht die Impfung vielerorts als Nasenspray zur Verfügung.
Der Großteil der für die ganze Bevölkerung gratis erhältlichen Impfungen wird von den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten durchgeführt, bei denen das Vakzin nach einer Terminvereinbarung direkt - ohne Umweg in die Apotheke - verfügbar ist.
Den diesen Herbst bisher rund eine Million im E-Impfpass eingetragenen Influenza-Impfungen stehen 349.357 Auffrischungsimpfungen gegen Covid-19 gegenüber.
25 Postings
@ BerndBahner Würden sie dem Robert Koch Institut (RKI) vertrauen? Sie haben, als pensionierter Arzt, doch sicher Zugriff auf die (inzwischen entschwärzten) Files. Lesen Sie die einmal durch. Sie würden , auch was die Bettenbelegung der Intensivstationen betrifft, aus dem Staunen nicht mehr herauskommen .
Ich weiß nicht, was Sie oder ihre Informationsquellen aus den RKi-files entnommen haben. Diese widerspiegeln lediglich,der Dynamik der Pandemie geschuldet, das anfängliche Abwägen, zT auch die Fehleinschätzungen von verschiedenen präventiven und gesundheitspolitischen Maßnahmen. Jedenfalls steht da nichts über die eigentliche medizinische, virologische und epidemiologische Problematik, bzw wie die Intesivstationen belegt waren. Coronaleugner und Verschwörungstheortiker haben erfolglos versucht, die entzauberten Dokumente als Machenschaften des tiefen Staates und der Pharmaindustrie umzudeuten. Die etwas unglückseligen Schwärzungen dienten auch dazu, um verschiedene Wissenschaftler und Gesundheitspolitiker vor den Bedrohungen der bekannten Szene zu bewahren.
Nochmals an alle Ignoranten und Verchwörungstheoretiker. Wenn Sie zu sinnerfassenden Lesen fähig sind, gehen sie auf Google zu RKIfiles. Dort sind alle von ihnen behaupteten Punkte fein säuberlich aufgelistet und im wesentlichen widerlegt.
Wenn jemand kritisch gegenüber den staatlich verordneten Corona Maßnahmen war und ist, dann ist er kein Corona Leugner, kein Ignorant und kein Verschwörungstheoretiker. Diese Begriffe sind meines Erachtens überholt und tragen nicht unbedingt zu einer friedlichen Koexistenz unter uns Menschen bei. Jeder kann objektiv sein Umfeld betrachten und feststellen, wie erfolgreich oder weniger erfolgreich diese Maßnahmen waren und dann sein eigenes Urteil bilden.
@ graukofler. Die Kritik richtet sich auch nicht an Personen, die zT mit Recht verschiedene gesundheitspolitische Maßnahmen im Viesier haben,sondern an Leute, die eigentlich unmißverständliche Texte aus Ignoranz oder bewußt manipulatorischer Absicht im Sinne ihres pseudowissenschaftlichen oder verschwörungstheoretischen Weltbildes zurechtbiegen. Ich möchte endlich Auszüge aus den RKI files zitiert sehen, die die fragwürdigen Behauptungen stützen.
Herr Doktor, sie wirken a bisserl aufgeregt. Hab ich sie am falschen Fuß erwischt? I'm so sorry !
So beeindruckend war Ihr Posting auch schon wieder nicht. Kein Grund, sich so wichtig zunehmen.
diese Reaktionen habe ich erwartet...nichts Neues.....
Meine Frau und ich, beide über 70, keine Grippeimpfung, keine Coronaimpfung. Beide topfit und kerngesund. Für ein funktionierendes Immunsystem muss man halt etwas tun. Viel Sport in freier Natur, gesunde Ernährung, auf BMI schauen und nicht immer über Krankheiten reden, sondern positiv denken.
seit Kindheit habe ich "keine Impfung", unsere Mutter hat es immer abgelehnt, kann man es halten und werten wie man will, habe bis heute keine Probleme, im Gegenteil.....einiges an Sport, Natur und Vernunft.....
seit meiner Kindheit immer wieder, jeder wie er will 🤷♂️
Da haben Sie aber Glück gehabt, dass zumindest ihre Umgebung genug Vernunft und Verantwortungsgefühl aufgebracht hat, sich Masern-,Pocken-,Keuchhusten- etc.etc Impfungen zu unterziehen und quasi einen "Cordon Sanitaire "um Sie gebildet hat. Ein gutes unspezifisches Immunsystem, wie immer angeführt ist sicher hilfreich, vor allem bei Erkältungskrankheiten .Bei der schweren Grippepandemie 1918/19 mit mehr als 100 Millionen Toten weltweit war allerdings die Mortalität unter den jüngeren Personen besonders hoch ( zB .Schiele und seine Frau ). Das "gesunde" Immunsystem führte hier zu massiven Überreaktionen mit rascher Todesfolge. Ähnliches wurde auch beim eher seltenen, gefährlichen hyperinflammatorischen Syndrom bei Covidinfektionen bei Kindern beobachtet.
mit Vernunft hat das nichts zu tun
Fast eine Million "Immunisierungen" gegen die echte Grippe stehen bereits im E-Impfpass. Der Begriff klingt nach völliger Schutzgarantie - dabei wissen wir alle: Kein Impfstoff wirkt zu 100 %. Pharmaunternehmen werben gerne mit starken Worten, doch der beste Schutz bleibt am Ende unser eigenes Immunsystem. Und dafür braucht es vor allem Vorbeugung: frische Luft, Bewegung, guter Schlaf und ein gesunder Lebensstil. Impfungen können ergänzen, aber nicht ersetzen was unser Körper selbst leistet.
Die Grippeimpfung wird vor allem von der Gesundheitbehörde , mit Recht, nachdrücklich empfohlen. Da wird auch immer klar kommuniziert, dass gerade bei der Grippeimpfung je nach Virusstamm meist kaum ein höherer Schutz als 80% zu erwarten ist. Heuer ist von einer erhöhten Infektiosität und einer etwas schwächeren Schutzwirkung auszugehen. Überflüssig ist die Impfung deshalb keineswegs. Schwere Verlaufsformen vor allem bei älteren Patienten aber auch bei Kleinkinderns lassen sich meist verhindern. Außerdem sollte der soziale Aspekt einer möglichst hohen Impfbeteiligung und damit die Zirkulation des Virus zu verringern nicht zu vernachlässigen sein.
wo wird geschrieben das wenn ich geimpft bin niemanden anderes anstecken kann?
Die wissenschaftliche Argumentation gegen mein Posting würde mich interessieren.Man lernt nie aus.
@ christoph03. Im Gegensatz zur Masernimpfung mit einer fast 100 % klinischen und sterilen Immunität ist letztere bei der Grippeimpfung ( noch weniger bei der Covidimpfung ) nur eingeschränkt zu erwarten. Der Effekt der Weiterverbreitung ist hier eher durch Verhinderung der Erkrankung und Reduzierung von Erkrankten gegeben.
Die Gesundheitsbehörden/WHO/Wissenschaft etc. lagen ja schon bei Corona so was von richtig.....🤣🤣🤣
bei corona argumentierte man auch mit der vermeidung von schweren verläufen.
@ lia. Wo liegt das Problem ?
es heisst auch nicht zwingend dass ein 100%iger schutz durch die impfung besteht - allein dadurch, dass sich durch die impfung die symptome nicht so bemerkbar machen ist schon gold wert ... statt mehrerer wochen krankenstand,kann dies meist in einigen tagen abgefedert werden. es soll sich jeder glücklich schätzen wenn er oder sie ohne impfung über die runden kommen - leider sind halt nicht alle davor gefeit ... ältere menschen, risikogruppen, chronisch kranke und auch kleinkinder
nachher ist man manchmal gescheiter. zuerst wurde suggeriert, impfen schützt überhaupt, dann ruderte man zu den schweren verläufen zurück. habe mich auch 3x impfen lassen und es ohne folgeschäden überstanden, zumindest bis jetzt.
falls du die coronaimpfung ansprichst - es wurde von anfang an propagiert, dass diese impfung vor allem schweren verläufen einhalt gebietet - und ich selber kann ein lied davon singen, diese impfung hat mich ganz sicher vor einem schweren coronaverlauf geschützt - aber es sieht eben jeder für sich anders und das passt auch so
@ lia. Noch einmal zum Thema Impfschutz vor schweren Verlauf bei Covid und zur allzu rasch verblassenden Erinnerung : am Höhepunkt der Covidpandemie waren 90 % der überquellenden Intensivstationen von ungeimpften Coronapatientan belegt. Auch wenn Belakowitsch in einem hysterischen Ausnahmezustand in die Menge geschrien hat, es seien alles Opfer der vermaledeiten Impfung gewesen. Die gefährliche Deltawelle wurde in Israel durch eine 3.Impfung rasch abgefangen. Wir waren 3 Monate später noch nicht so weit. Zusätzlich erfolgte wegen der Herbstferien der notwendige Lockdown verzögert , was die Zahlen explodieren ließ. Da hat man die Zuflucht in der etwas unglückseligen Impflicht gesucht, die dann mit Omikron obsolet war.
Sie müssen angemeldet sein, um ein Posting zu verfassen.
Anmelden oder Registrieren