Am 15. Dezember wollten zwei deutsche Alpinisten den Großglockner über die alpine Hochtour „Stüdlgrat“ besteigen. Bereits am Vortag stiegen der 20-Jährige und der 19-Jährige zur Stüdlhütte auf. Nach einer Nächtigung im Biwakraum der Hütte setzten sie ihre Tour am 15. Dezember in den frühen Morgenstunden fort und erreichten gegen 08:00 Uhr den Einstieg in den Stüdlgrat.
Im oberen Drittel des Grates, auf ca. 3.700 Metern Seehöhe, kamen sie bei der Schlüsselstelle zeitlich in Verzug und es setzte bereits die Abenddämmerung ein. Da sich die beiden Alpinisten einen sicheren Abstieg bei Dunkelheit nicht zumuteten, setzten sie gegen 16:25 Uhr den Notruf ab. Sie wurden unverletzt vom Notarzthubschrauber mittels Taus geborgen und ins Tal geflogen.
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Sehr gute Entscheidung der Beiden, zu Akzeptieren und sich selber einzugestehen, dass es nicht mehr ohne Notruf funktioniert. Viele Bergsteiger können das nämlich nicht und dort kommt es miestens zu schlimmeren Situationen. Zu den anderen Kommentaren: Ohne dabei gewesen zu sein, weiß niemand, was sich abspielte. Natürlich ist diese Zeitspanne eindeutig zu lange und vielleicht lag auch etwas Fehleinschätzung vor. Trotzdem RESPEKT vor dieser Entscheidung, andere sind zu Stolz und begeben sich dadurch in Lebensgefahr!
Was da alles am Berg herumrennt, besorgniserregend! Aber zumindest ließen sie sich helfen, wohl an ähnlicher Stelle, wo vor ca. 1 Jahr eine Bergsteigerin auch an Selbstüberschätzung gestorben ist. Ich frage mich echt, wer zu dieser Jahreszeit da rauf muss??? Gibt zumindest eine saftige Rechnung.
verdammt lange unterwegs....kann man sich Gedanken machen ....
von 8 uhr bis zur schlüsselstelle um 16.25 .... na bravo ....sowas kann man nicht alpinist nennen
Sie lernen's leider nie.
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