Am Samstag, 3. Jänner 2026, kam es im Schigebiet Großglockner Resort Kals-Matrei zu einem schweren Unfall. Gegen 12.45 Uhr stürzte ein 83-jähriger deutscher Schifahrer auf der roten Piste Nr. 2 im Gemeindegebiet von Matrei in Osttirol, nachdem er mit einem Snowboarder zusammengestoßen war.
Der Mann war gemeinsam mit seinem Sohn und seiner Schwiegertochter unterwegs. Nach einer kurzen Pause bei der Bergstation fuhr die Familie talwärts, der 83-Jährige zuletzt in der Gruppe. Kurz nach dem Steilhang kam es hinter einer Kuppe zur Kollision mit dem unbekannten Snowboarder. Während der Senior schwer verletzt liegen blieb, setzte der Snowboarder seine Fahrt fort.
Nachkommende Wintersportler leisteten Erste Hilfe und alarmierten die Einsatzkräfte. Der Verletzte wurde von der Pistenrettung versorgt und anschließend mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus nach Lienz geflogen. Die Polizeiinspektion Matrei in Osttirol ersucht um Hinweise zum Unfallhergang unter der Telefonnummer 059133 / 7234.
11 Postings
jaqueline, ich bin prinzipiell auch deiner Meinung. Jedoch, die nun gehäuften Vorfälle mit Schwerverletzten und 'Fahrerflucht' zeigen, dass eben Viele nicht mit der Eigenverantwortung umgehen können. Die Skipässe sind teuer und man fährt vielfach bis zur Erschöpfung, damit es sich auszahlt. Man benützt Pisten, die nicht dem eigenen Können entsprechen. Und dann noch Alkohol, der zusätzlich die Reaktionsfähigkeit herabsetzt. Wenn es so weitergeht, werden Maßnahmen getroffen werden müssen. Welche dann verhältnismäßig und angemessen sind.........?
vieleicht sollten einige über ihre fahrweise nachdenken und mal die pistenregeln durchlesen !!!
Es vergeht gefühlt kein Tag ohne Skiunfall mit Fahrerflucht. Wird Zeit, daß sich die Skigebietsbetreiber endlich etwas überlegen, Unfallverursacher effektiv aufzuforschen. Z.b. mit Videoüberwachung von Skipisten. Ist im Straßenverkehr ja auch möglich(ASFINAG).
Da wäre ein Alkoholverbot möglich sinnvoller. Die Gastronomiebetriebe in der Nähe der Pisten dürften einfach keinen Alkohol mehr ausschenken. Zudem stichprobenartige Kontrollen auf den Pisten durch speziell geschultes Sicherheitspersonal (es gibt bereits ein Pilot in Südtirol). Und wenn das auch nicht zum erhofften Ergebnis führt, eine Bodycam für so manchen Beweis in Haftungsfragen?
Jetzt hab' ich es begriffen, ich dumme Seele: Bier und Wein, auch der Jagatee sind kein Alkohol sondern Volksnahrungsmittel!
Unfallverursachern pauschal übermäßigen Alkoholkonsum zu unterstellen ist unseriös. Bodycams für alle Skifahrer??? Hochauflösende Kameras auf Liftstützen usw. die ganze Pistenabschnitte beobachten können, wären ein vertretbarer finanzieller Aufwand für die Betreiber und technisch leicht umsetzbar.
für viele - zuuviele - trifft das leider zu
"Jo, Grundnahrungsmittel! Mia brauchmas holt, mia Oabeita, damitma a Kroft hobm!"
es gibt etwas das nennt sich Selbstverantwortung - was ich wann und in welcher Menge trinke ist einzig meine Sache. ich lass mir als Erwachsener nicht vorschreiben ob und wo ich Alkohol trinken darf-wenn ich allerdings betrunken einen Unfall verursache dgal mit was dann muss ich dafür die Konsequenzen tragen, zumal mal wieder nirgends steht dass der Unfallverursacher getrunken hat. Man kann nicht immer alles verbieten und Erwachsenenen oder jungen Menschen irgendwelche Verhaltensweisen aufzwingen. Ein Alkoholverbot in der Gastro - dann gibts keine Gastronomie mehr .
@jaqueline Sie haben vollkommen recht aber die Daumen nach unten zeigen wie es um unsere Gesellschaft bestellt ist, leider 🤦♂️
... ach geh, die Dichte auf den Pisten ist noch lang nit ausgereizt, da geht noch viel bis zu Südtiroler Zuständen ...
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