Watten ist eine Wissenschaft – zumindest von außen betrachtet. Wer eingefleischte „Watter“ beim Spiel beobachtet, spürt schnell, hier geht es nicht nur um Eicheln oder Schellen, Ober oder Unter, Stich, Trumpf und „Kritische“. Es geht um gute Taktik, Glück, den einen oder anderen Bluff, vor allem aber um einen guten Draht zwischen den Protagonisten der Zweierteams, die beim klassischen „Viererwatter“ im Alpenraum gegeneinander antreten.
Was am Wirtshaustisch meist nur zum Spaß und um kleine Einsätze gespielt wird, wuchs sich am Samstag, 10. Jänner in Anras zu sportlicher Dimension mit veritablen Gewinnchancen aus. In den Räumen des Pfleghauses ging die Bezirksausscheidung für die „Tiroler Watterkrone“ über die Bühne, veranstaltet von der Tiroler Versicherung und mit attraktiven Preisen im Gesamtwert von mehr als 27.000 Euro gut dotiert.
In allen anderen Tiroler Bezirken – mit Ausnahme von Innsbruck Land, wo die Startplätze für 15. Jänner bereits vergeben sind – fanden die Vorrunden bereits zu früheren Terminen statt. Das Turnier in Osttirol war also die letzte Chance, ein Ticket für das Finale in Innsbruck zu ergattern, weshalb sich unter die einheimischen Zweierteams auch das eine oder andere Watter-Duo aus Nord- und Südtirol mischte. „Mich freut, dass auch junge Menschen dieses alte Spiel noch gerne spielen“, erklärt Organisator Michael Trojer.
Dolomitenstadt-Videoreporter Nils Klinger schaute den um die Wette Wattenden in die Karten und fing einige Stimmen ein. Wer nach einem langen Nachmittag und Abend zuletzt am Tisch saß? Hier ist der Link zu allen Vorrundenergebnissen aus den Bezirken, mit den Finalisten aus Osttirol.
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Wer waren die Sieger? Schade, dass man darüber nichts erfährt.
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