Beim Snowboard-Weltcup in Bansko (Bulgarien) setzte sich Benjamin Karl im Parallel-Riesentorlauf im großen Finale gegen den Kanadier Arnaud Gaudet durch, Dritter wurde bei leichtem Schneefall der Schweizer Gian Casanova. Für Karl war es der erste Saisonsieg nach zwei zweiten Plätzen, der Titelverteidiger ist damit auch einer der Topfavoriten bei den Olympischen Spielen.

„Ich wollte vor den Olympischen Spielen noch unbedingt ein Rennen gewinnen, um eine Bestätigung zu haben, dass ich schnell bin. Daher gibt mir dieser Sieg extrem viel. Mir hat es auch nichts ausgemacht, dass ich bei meinen Läufen hin- und hergeschickt wurde und ich den Kurs nie aussuchen konnte“, sagte Karl. Die Verhältnisse seien ihm sehr entgegengekommen. „Es war superschwer zu fahren, der Kurs schnell gesetzt und die Piste hart - alles so, wie es mir taugt.“
Begonnen hatte der Tag für den Lienzer alles andere als gut. Als 15. der Qualifikation hatte er sich gerade noch in das 16er-Finale gerettet. Am Brett war ein Keil gebrochen. „Wir haben zwischen der Qualifikation und dem Finale das Set-up wieder in Ordnung gebracht, danach haben auch die Schwünge auf der Backside wieder funktioniert“, berichtete Karl, der die Führung im PGS-Weltcup übernahm. Christoph Karner (6.), Alexander Payer (7.) und Fabian Obmann (8./gegen Karl) schieden im Viertelfinale aus, Martina Ankele (16.) und Arvid Auner (12./gegen Payer) im Achtelfinale.
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