Das Bezirkskrankenhaus Lienz wurde gleich zwei Mal durch den TÜV Austria zertifiziert: Zum einen wurde das Zertifikat ISO 9001:2015 vergeben. Dabei handelt es sich um einen internationalen Standard, der die Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem festlegt, das Unternehmen erfüllen müssen. Die Norm stützt sich beispielsweise auf die Grundsätze von Führung und Leadership, Engagement von Personen und Beziehungsmanagement.
Zum anderen erhielt das BKH das speziell für das Gesundheitswesen entwickelte Zertifikat EN 15224, bei dem unter anderem das klinische Risikomanagement im Mittelpunkt der Betrachtung steht. Ebenso überprüft werden unter anderem Effizienz, Angemessenheit und Kontinuität der Versorgung, Rechtzeitigkeit sowie Einbeziehung der Patienten.

Die unabhängige Prüfung bestätigt somit, dass Abläufe klar strukturiert, nachvollziehbar und auf kontinuierliche Verbesserung ausgerichtet sind. Die Zertifizierung ist auch mehr als ein formaler Nachweis, da die Normen klare Anforderungen für klinische Prozesse, Risiken und Patientensicherheit festlegen und dafür sorgen, dass Strukturen regelmäßig überprüft und verbessert werden.
Führung zeigt sich zufrieden
„Diese Zertifizierung ist ein starkes Signal an die Bevölkerung in Osttirol und Oberkärnten“, betont Verwaltungsdirektor Georg Kollnig. „Sie zeigt, dass Qualität und Sicherheit bei uns kein Zufall sind, sondern das Ergebnis klarer Strukturen, verbindlicher Standards und des täglichen Engagements unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“
„Damit übernehmen wir Verantwortung für die Region und stärken die verlässliche medizinische Versorgung vor Ort,“ ergänzt der Ärztliche Direktor Hansjörg Marsoner. Pflegedirektor Robert Hieden unterstreicht: „Die erfolgreiche Zertifizierung war nur durch die Mitwirkung aller Berufsgruppen möglich.“
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