Mit strahlender Wintersonne, schnellen Loipen und einem starken internationalen Starterfeld ist am Samstag in Obertilliach der 56. Dolomitenlauf eröffnet worden. Rund 600 Langläufer:innen aus 34 Nationen standen bei den Skating-Bewerben über 20 und 40 Kilometer am Start – und wurden mit Traumverhältnissen im Lesachtal belohnt.
Die sportlichen Schlagzeilen bestimmten am Eröffnungstag die deutschen Athlet:innen, die gleich drei Siege sowie zahlreiche Podestplätze einfuhren. Für den österreichischen Lichtblick sorgten Max Hauke aus der Steiermark und die Innervillgraterin Eva Schmidhofer, die sich jeweils Bronze über die 40-Kilometer-Distanz sicherten. „Ich bin absolut zufrieden. Die Strecken waren perfekt präpariert, und der Lauf hat richtig Spaß gemacht“, freute sich Schmidhofer, die bereits im Vorjahr zweimal auf dem Podium stand.

Das Tempo in Obertilliach war heuer besonders hoch. Über die 40 Kilometer bildete sich früh eine vierköpfige Spitzengruppe, in der neben Hauke auch der Kärntner Philip Wieser sowie die Deutschen Jakob Milz und Max Olex dominierten. Im Zielsprint hatte schließlich Milz die Nase vorn, vor Olex und Hauke. Clemens Blassnig wurde als bester Osttiroler Sechster. Auch bei den Damen jubelte das deutsche Team: Miriam Reisnecker gewann vor Alexandra Danner.
Auf der 20-Kilometer-Strecke sicherte sich der Deutsche Marius Bauer nach hartem Zielsprint den Sieg, während bei den Damen die Italienerin Julia Kuen triumphierte – sie konnte ihren Erfolg aus dem Vorjahr damit wiederholen.
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