Der 56. Dolomitenlauf in Obertilliach endete am Sonntag bei dichtem Nebel mit einem packenden „Classicrace“ über 20 und 40 Kilometer. Rund 600 Starter:innen aus 34 Nationen trotzten den schwierigen Sichtverhältnissen. Der Sieg über die Langdistanz ging erneut an Italien – und bei den Damen war eine Osttirolerin ganz nah dran am Lorbeerkranz.
Anna Schmidhofer, heuer für das Team Trentino-Internorm am Start, kämpfte sich in einem taktisch geprägten Rennen bis auf Rang zwei vor. Erst im Zielsprint musste sie sich knapp ihrer Teamkollegin Malin Boerjesjoe geschlagen geben, die damit zum zweiten Mal nach 2024 den Klassiker gewann.

Schmidhofer verbesserte sich damit gegenüber dem Vorjahr um einen Rang und bestätigte ihre starke Form eindrucksvoll. „Ich habe den zweiten Platz gewonnen, nicht den ersten verloren“, bilanzierte sie mit einem Lächeln.
Bei den Herren setzte sich erneut Lorenzo Busin durch. Der Italiener dominierte nach einem Ausscheidungsrennen in der zweiten Rennhälfte und feierte bereits seinen dritten Dolomitenlauf-Triumph. Mit Francesco Ferrari und Stefano Mich landeten zwei weitere Italiener auf dem Podium. Bester Österreicher wurde Matthias Waldauf als Elfter.

Auf der Kurzdistanz siegte der Italiener Thomas Rinner vor dem gestrigen Freistil-Gewinner Marius Bauer aus Deutschland und Toni Escher. Harald Toplitsch belegte als bester Österreicher Rang vier. Bei den Damen überzeugte Alexandra Danner mit einem klaren Erfolg vor Landsfrau Miriam Reisnecker und Anna Gordan. Eva Schmidhofer verpasste als Vierte nur knapp das Podium, freute sich aber über zwei starke Resultate an beiden Wettkampftagen.
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