Sicherheit im Arbeitsumfeld – diesem Thema widmete die Firma Loacker in Heinfels einen ganzen Tag. Am Donnerstag, 15. Januar, wurde an neun Stationen und Simulationen erklärt und gezeigt, wo Gefahren im Arbeitsalltag liegen und wie man diesen begegnen kann. Fachleute und Partner übernahmen die Betreuung des Programms. Unter anderem zogen sich die Mitarbeiter einen Alterssimulationsanzug an, trugen eine „Rauschbrille“ oder informierten sich beim Stand des Roten Kreuzes zum Thema „Erste Hilfe“.



„Arbeitssicherheit ist nicht nur eine gesetzliche Verpflichtung, sondern ein wesentlicher Bestandteil verantwortungsvoller Unternehmensführung. Unfälle am Arbeitsplatz lassen sich in vielen Fällen verhindern – vorausgesetzt, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind entsprechend geschult und für potenzielle Gefahren sensibilisiert. Daher gilt: Arbeitssicherheit muss erlebt werden, regelmäßig und praxisnah“, betont Norbert Bergmeister, verantwortlich für die Organisation und Durchführung des Events.
Eigens für das interne Event wurde eine Broschüre mit zehn Regeln der Arbeitssicherheit erstellt. Damit aber nicht genug. Das Unternehmen plant Schulungen für die Mitarbeiter:innen, die in den Produktionsprozess involviert sind. Außerdem wird es eine Wiederholung des Tages der Arbeitssicherheit für alle Bereiche im Unternehmen geben. „Sicherheit am Arbeitsplatz ist kein einmaliges Projekt, sondern ein laufender Prozess. Jeder Tag ohne Unfall ist ein Erfolg – und jeder Tag, an dem wir dazu lernen, bringt uns diesem Ziel ein Stück näher“, heißt es aus der Unternehmensführung.
Ein Posting
super Sache, ich durfte diesen Alterssimulationsanzug (er hieß AgeExplorer) vor vielen Jahren im Rahmen eines Seminars testen. Diese Erfahrung war für mich sehr beeindruckend, da man erfahren konnte, wie die Sinne (Tastsinn, sehen hören, Gleichgewicht, usw.) im Alter nachlassen. Seitdem habe ich z.B. wesentlich mehr Geduld bzw. Verständnis, wenn unsere betagten Mitmenschen an der Supermarktkasse länger brauchen, um an das Kleingeld zu kommen. Ich finde, dass ein solcher Anzug in vielen Firmen und Bildungsstätten zum Einsatz kommen sollte. Die Rauschbrille würde ich auch gern probieren, obwohl ich keinerlei Alkohol trinke! Gratulation an die Initiatoren!!!
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