Ihr Dolo Plus Vorteil:
Diesen Artikel jetzt anhören

Kärntens Windräder: Landtag setzt Ausbau Grenzen

Neue Zonierung legt fest, wo Windräder möglich sind und wie viel Strom sie liefern.

Um die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu verringern, setzt Kärnten verstärkt auf erneuerbare Energien. Teil davon ist die neue Windkraftzonierung: Maximal 50 Windräder auf 0,077 Prozent der Landesfläche wurden am Donnerstag einstimmig im Landtag beschlossen.

„Wir setzen nun nur so viele Windräder wie nötig um und konzentrieren uns auf die Gebiete, in denen schon Infrastruktur vorhanden ist.“

Zuständiger Ausschussobmann: Abgeordneter Herbert Gaggl (ÖVP)

Bereits zuvor hatte sich abgezeichnet, dass die Energie dieser 50 Windräder nicht ausreicht, um die vom Bund geplanten Ausbauziele zu erfüllen, wie Zahlen des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus zeigen. Bis 2030 müssen in Kärnten 2,246 TWh zusätzliche Energie aus erneuerbaren Quellen erzeugt werden, darunter 0,56 TWh aus Windkraft. Derzeit liefern die bestehenden und geplanten Anlagen rund 0,4 TWh.

Landesvertreter verweisen darauf, dass durch Repowering bestehender Anlagen das Potenzial erhöht werden könnte, ohne neue Windräder zu errichten. Ob Neubau oder Nachbesserung nötig ist, hängt vom Beschluss des Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetzes (EABG) im Nationalrat ab.

Die Zonierung ist eine Folge der Windkraft-Volksbefragung vom Jänner 2025, bei der 51,5 Prozent der Teilnehmer für ein Verbot der Errichtung neuer Windräder stimmten. Der Verfassungsgerichtshof hat die Fragestellung der Befragung Ende 2025 als gesetzwidrig beurteilt, ohne direkte Auswirkungen auf das nun beschlossene Gesetz.

In Tirol befindet sich die Windkraftentwicklung noch in einer frühen Phase: An mehreren Standorten wird derzeit das Windpotenzial erfasst, etwa auf der Hochalm Compedal in der Gemeinde Assling sowie auf der Hochalm Feldringer Böden in Silz. Größere Windparks werden vorerst nicht ausgewiesen, da Schutzgebiete, Siedlungsnähe und weitere Restriktionen die Flächenwahl einschränken.

2 Postings

TW-WU
vor einer Stunde

Ober-schwurbelkopf hauser auch mal wieder aktiv....

FPÖ-Europaabgeordneter Gerald Hauser bestellt einen Gastbeitrag „mit Osttirolbezug zum Thema Windkraft“ für das rechtsextreme Magazin „Info-DIREKT“. Abgegeben wird dieser nicht beim Chefredakteur, sondern bei Hauser selbst...

https://www.profil.at/oesterreich/fpoe-info-direkt-gerald-hauser-doew-rechtsextremismusbericht/403128099?utm_source=browser&utm_medium=push-notification&utm_campaign=cleverpush-1770134510

 
0
0
Sie müssen angemeldet sein, um ihre Stimme für dieses Posting abzugeben.
wolf_C
vor 5 Stunden

Wasserstrom = gut, Windstrom = böse

 
2
3
Sie müssen angemeldet sein, um ihre Stimme für dieses Posting abzugeben.
Ein Posting verfassen

Sie müssen angemeldet sein, um ein Posting zu verfassen.
Anmelden oder Registrieren