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Kurz vor 12 zeigt die Kirchturmuhr in Matrei. Doch aus der Sicht des Rechnungshofes lag spätestens seit Ende 2022 die materielle Insolvenz der Marktgemeinde vor. Foto: Dolomitenstadt/Pirkner

Kurz vor 12 zeigt die Kirchturmuhr in Matrei. Doch aus der Sicht des Rechnungshofes lag spätestens seit Ende 2022 die materielle Insolvenz der Marktgemeinde vor. Foto: Dolomitenstadt/Pirkner

Matreier Finanzlage nach wie vor desaströs

Der Rechnungshof legt einen brisanten Prüfbericht vor und kritisiert auch die Vorgangsweise des Landes.

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Gerhard Pirkner ist Herausgeber und Chefredakteur von „Dolomitenstadt“. Der promovierte Politologe arbeitete als Kommunikationsberater in Salzburg, Wien und München, bevor er nach Lienz zurückkehrte und 2010 „Dolomitenstadt“ ins Leben rief. 2025 erhielt Pirkner für seine journalistische Arbeit den Walther-Rode-Preis.

14 Postings

Eye de Net
vor einem Monat

Ich halte das für ein Ablenkungsmanöver. Der wahre Schaden entstand und entsteht gerade im Krankenhaus. Dort sollte man jetzt dringend prüfen, sonst sind in ein paar Jahren alle Osttiroler Gemeinden pleite. Die von Köll installierte Führungsriege ist ja noch im Amt (Hiden, Keta, Kollnig, Mayr,....) und reißt gerade mit einem heillos überdimensionierten Bauprojekt den ganzen Bezirk in den Abgrund.

 
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    Annalies
    vor einem Monat

    Bei Sanierungen im BKH war es früher üblich, dass die Bauaufsicht z.T. von KH-internen Personen ausgeführt wurde, die dafür Zulagen bekamen. Das hat in manchen Fällen zu 'verpfuschten' Resultaten und damit Mehrkosten geführt. Dass dies nun noch so gehandhabt wird, vor allem bei einem umfangreichen Bauprojekt, bezweifle ich. Der zuständige Gemeindeverbandsobmann Zanon ist, meiner Meinung nach, ein Pragmatiker und kein Selbstüberschätzer wie Köll. Mayr und Hieden stehen kurz vor der Pensionierung. Da einige BMs der Gemeinden im Gemeindeverbandsausschuss für das BKH vertreten sind, wissen sie, welche Kosten auf sie zukommen.

     
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      Green Miles
      vor einem Monat

      Be surprised! Das Projekt gehört öffentlich gemacht, über das Vorhaben sollten die Wähler informiert werden. Wenn alles so ist, wie Du sagst sollte das ja kein Problem sein.

       
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      Annalies
      vor einem Monat

      Dass das Haus renoviert gehört, ist unumstritten. Warum dabei der Denkmalschutz involviert sein muss, verstehe ich nicht. Das macht alles kompliziert und teuer. Beruhigend finde ich, dass endlich eine Übergangspflege implementiert wird. Die brauchen wir in Osttirol dringend. Ich nehme an, dass das Land Tirol einen Teil der Kosten übernehmen wird. Auch gehe ich davon aus, dass die Gemeinden über die Planung und zu erwartenden Kosten voll umfänglich informiert und miteingebunden wurden. Da Erfahrungswerte zeigen, dass die Kosten öffentlicher Bauaufträge meist teurer ausfallen als veranschlagt (z.B. MCI), hoffe ich, dass das Land Tirol alles kommissionell überprüfen wird.

       
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      senf
      vor einem Monat

      Annalies, da haben sie recht. Bevor man überhaupt in die Planungsphase übergeht sollte man auch wissen, was man langfristig braucht und notwendig ist - mit Augenmaß, auch an Visionen. Dazu braucht es unabhängige Fachleute, Erfahrungsaustausch und auch Menschen, die wissen, wovon sie reden. Den hier Genannte samt Gemeindevertretern - mit einer Ausnahme - trau ich das bei Weitem nicht zu, es riecht von weitem nach gewohnten Praktiken, politisch und ähnlich ihrer Anmerkung über frühere Zeiten.

       
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    Annalies
    vor einem Monat

    Und wenn schon saniert wird, vergesse man nicht den Hubschrauberlandeplatz, der laut Arbeitsinspektorat, zu nahe am Haus liegt. Sicherheitstechnisch überprüfenswürdig und bei Niederdruckwetter sollten die Kerosinwerte, vor allem im EG und UG gemessen werden.

     
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steuerzahler
vor einem Monat

Die gesetzlichen Vorgaben gibt es sehr wohl. Da sie angeblich nicht eingehalten wurden, sollte die Staatsanwaltschaft umgehend tätig werden. Aber nicht mit jahrzehntelanger Verzögerung. Um solche Vorgänge zu verhindern müßte die Amtszeit auf zwei Perioden mit einer Periode Abstand begrenzt werden und Abstimmungen anonym durchgeführt werden. Parteigängerschaft oder Clubzwang muß unterbunden werden.

 
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manchmalgottseidankexilosttiroler
vor 2 Monaten

Die Matreier Wähler sollten heute Abend beim Zähneputzen doch mal etwas länger in die Spiegel schauen als üblich.

 
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Nichtwisser
vor 2 Monaten

hat er dann das KHL auch an die Wand gefahren? Weil da muss man jetzt auch "verkaufen". Oder sind da seine Nachfolger schuld? Vielleicht sind die auch nicht besser!

 
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ruhigblut
vor 2 Monaten

...tja Transparenz sieht anders aus...im Endeffekt dürfens dann eh wieder die Bürger über Erhöhung diverser Gebühren richten. (Wasser, Kanal, Müll und Parken!)

 
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Ofentschtsche
vor 2 Monaten

Amtsmissbrauch in Reinkultur.Staatsanwaltschaft gute nacht oder wie ?

 
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Osttirolurlauber
vor 2 Monaten

Ein Wahnsinn was hier abläuft. Die Aufsichtsbehörde, das Land Tirol ... alle (!) haben wir versagt, da gibt es nichts schön zu reden. Die Unterstützung und Förderung des Landes Tirol für die Gemeinde Matrei ist ein Schlag ins Gesicht für alle Bürgermeister und Gemeinderäte, die sparsam sind und sich um ein ausgeglichenes Budget bemühen!! so nicht!!!

 
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Franz Brugger
vor 2 Monaten

könnte es sein, dass es die Aufsichtsfunktion des Landes durch eine Art "Verhaberung" , zumindest zwischen einzelnen Personen des Landes und der Gemeinden, oder durch Parteizugehörigkeit geschmälert worden ist?

 
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    Joe B. Tolliver
    vor 2 Monaten

    Grundsätzlich ja, aber in den letzten Jahren immer weniger. Der Gefahr strafrechtlicher Verfolgung wollen sich viele nicht mehr aussetzen bzw finden rechtliche Aufarbeitungen immer öfter statt, was durchaus zu einem Bewusstseinswandel führt. Die Verantwortung des Bürgermeisters Wexelberger aus der Piefke-Saga "Ich habe es für Euch getan!!" zieht heute nicht mehr so recht.

     
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