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Gym-Schülerinnen holen Direktor Zach vor die Kamera

Die 4e Klasse des Lienzer Gymnasiums erfuhr in Theorie und Praxis einiges über den Journalistenberuf.

Warum brauchen wir Qualitätsmedien und was macht denn die Qualität eines Mediums aus? Wo kann man den Beruf des Journalisten erlernen und welche Voraussetzungen braucht man dazu? Wie finanzieren sich Medien und welche Rolle wird die KI in Zukunft für Journalist:innen spielen?

Am Montag, 2. Februar, drehte sich eine Schulstunde lang in der 4e Klasse des Lienzer Gymnasiums alles um das Thema Medien und Journalismus. Dolomitenstadt-Chefredakteur Gerhard Pirkner war eingeladen, mehr als 20 Fragen der top vorbereiteten Schüler und Schülerinnen zu beantworten.

Zwei Tage später griffen die Jugendlichen dann – gecoacht von Dolomitenstadt-Redakteurin Alexandra Hassler – selbst zu Mikrophon und Handykamera. Aufgabenstellung: Die Schule und den neuen Direktor des Gymnasiums einem breiten Publikum vorzustellen.

Direktor Christian Zach erwies sich als idealer Gesprächspartner, der nicht nur bei schulischen Themen gute Antworten parat hatte, sondern auch einiges über seine persönlichen Motive für die Übersiedlung nach Lienz verriet. Klassenlehrerin Gabi Fessler resümiert: „Die Jugendlichen haben einen richtig guten Einblick in den Berufsalltag von Medienschaffenden bekommen und mit Freude mitgemacht.“ Hier das Ergebnis:

6 Postings

Naturbursch
vor 2 Stunden

Sehr sympathischer, junger naturwissenschaftlich gebildeter Schulleiter! Tut dem "Gym" in Lienz bestimmt gut, aber auch insgesamt ist ein auch mit digitaler Bildung betrauter Direktor sicher eine gute Richtungsentscheidung und die richtige Wahl für diese Bildungseinrichtung. Das BG/BRG in Lienz ist eine wichtige und grossartige Schule die junge Menschen holistisch auf die Zukunft vorbereitet, viel zu oft geschah das, in den letzten Jahren, "trotz", diesmal hoffentlich auch wegen der Leitung.

Und ein zugegeben etwas triviales Anliegen an Herrn Pirkner: ich habe nun mehrmals Videos auf eurer Seite gesehen, die mit KI Moderation eingeleitet wurden, ich würde mir wünschen, dass ihr wieder echte (regionale) Stimmen verwendet!

 
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exilot
vor 6 Stunden

Hat nichts mit dem Journalismus-Projekt zu tun: Man könnte die verantwortlichen Personen des BG/BRG ja mal fragen, wie die Oberstufe denn so läuft, wenn man sich anschaut, dass quasi jedes Jahr ein neuer Zweig eröffnet wird, den es in anderen Osttiroler Schulen bereits als offizielle Schulform gibt und nicht nur wie im BG/BRG als schulautonome Stundenplanänderung.

 
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    interessant
    vor 4 Stunden

    Ich nehme mal an, dass sich das Gym einfach weiterentwickelt, die Planung für neue Zweige erstens eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt und das dann ja auch noch vom Ministerium oder den zuständigen Behörden genehmigt werden muss. Und jedee, der schon mal etwas von den österr. Behörden genehmigen lassen musst weiß, das das meistens viiiiiieeel Geduld und Zeit erfordert

     
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      exilot
      vor 2 Stunden

      Dass man eine Schule weiterentwickeln möchte und auch muss ist völlig klar, insbesondere wenn man bedenkt, dass die Schülerzahlen (auch in anderen Oberstufen) eher wenig zufriedenstellend sind. Ich stelle mir hierbei jedoch die Frage, welchen Mehrwert man als Schule meint bieten zu können wenn man z. B. einen IT-Zweig anbietet, wenn es bereits in der HAK (ist eine BHS, deshalb nicht 100 % vergleichbar) einen ähnlichen Schwerpunkt gibt. Wenn man sich umhört und sich die geringe Anzahl der Schüler ansieht, die diesen Zweig besuchen, sieht man wie erfolgreich diese "Neuerung" wohl war. Dasselbe gilt beim Sportzweig, den es wie auf der Internetseite der Bildungsdirektion Tirol zu lesen ist, als "Form der AHS" mit den dazugehörigen gesetzlich-vorgeschriebenen Voraussetzungen (Aufnahmetest etc.) im BORG gibt. Ich bin nicht im Bildungsbereich tätig, frage mich jedoch schon ob so eine nachhaltige Schulentwicklung aussehen kann.

       
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    Mag. Otto Atzwanger
    vor 4 Stunden

    Die verschiedenen Schultypen verfolgen unterschiedliche Zielrichtungen. Während einige auf frühe Spezialisierung setzen, liegt die Stärke des Gymnasiums traditionell in der breiten Fundamentbildung. Hier geht es darum, in der kreativen und idealistischen Phase der Jugendlichen geistige Beweglichkeit, kulturelle Breite und Urteilskraft zu entwickeln – Fähigkeiten, die später in Medien, Technik, Wirtschaft oder Kunst als Basis für eine schnelle und flexible Einordnung dienen.

    Dass junge Menschen gemeinsam mit ihren Eltern frei wählen können, welcher Bildungsweg zu ihnen passt, ist eine zentrale Errungenschaft unseres Bildungssystems.

     
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      Moses
      vor 3 Stunden

      "Hier geht es darum, in der kreativen und idealistischen Phase der Jugendlichen geistige Beweglichkeit, kulturelle Breite und Urteilskraft zu entwickeln – Fähigkeiten, die später in Medien, Technik, Wirtschaft oder Kunst als Basis für eine schnelle und flexible Einordnung dienen."

      Warum sagen dann so viele nach der Unterstufe adieu ...??

       
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