Willkommen bei Dolomitenstadt Plus. Hintergrund-Berichterstattung, Bildstrecken, Videos, Analysen und Meinungsbeiträge für Leserinnen und Leser, die besonders gut informiert sein möchten.
gerade in Krisenzeiten ist faktenorientierte und schnelle Information wichtig.
Wir arbeiten trotz Rückgang bei den Werbeeinnahmen mit großem Einsatz, um Sie bestmöglich – und kostenlos! – zu informieren.
Wenn Sie unsere journalistische Arbeit mit einem einmaligen Beitrag unterstützen möchten, haben Sie jetzt Gelegenheit dazu. Wir würden uns freuen!
Wie soll ein Landtagsabgeordneter bzw. eine Kontrollpartei wie die Liste Fritz in diesem Land Tirol ordentliche Kontrolle ausüben, wenn die Interpretation eines Sonderprüfberichtes des Rechnungshofes als "Will die Liste Fritz wieder mal in die Schlagzeilen kommen", als "politisches Kleingeld" oder gar als "schäbig" gegenüber Bürgermeister Köll bezeichnet wird? Der ÖVP-Bürgermeister hat mit seiner Gemeinderatsmehrheit und unter Duldung und Zulasung der ÖVP-dominierten Landesregierung einen Schuldenberg angehäuft und die Marktgemeinde Matrei in Osttirol an den Rand des Konkurses geführt. Mit Steuergeld musste dieser Konkurs schließlich abgewendet werden.
Natürlich hat es mehrfach auch Gemeinderatsbeschlüsse (und Gegenstimmen) gegeben und natürlich wurde die Kontrolle durch die Gemeindeaufsicht von der ÖVP-Politik "overruled".
Letztlich haben aber solche Alleingänge enormen finanziellen Schaden verursacht - ZITAT Rechnungshof:
"Durch den Abschluss des zweiten Nachtrags durch den ehemaligen Bürgermeister kam es nicht zu der im ersten Nachtrag vom 25. Februar 2009 vorgesehenen Vertragserfüllung durch Zahlung des Ausgleichsbetrags an den Grundstückseigentümer mit 31. Dezember 2010 für die von diesem an die Marktgemeinde übergebene Tauschfläche von 14.131 m2. Bis Ende 2024 hatte die Marktgemeinde dadurch für die vertraglichen Entschädigungsbeträge (Wirtschaftserschwernis, Ertragsausfälle) Zahlungen in Höhe von rd. 297.500 EUR an den Grundstückseigentümer geleistet. Der Ausgleichsbetrag (alternativ für die Übergabe von Tauschgrundstücken) betrug mit April 2024 entsprechend der vertraglichen Indexierung 525.500 EUR (ursprünglich 308.100 EUR)."
Es geht mir nicht um Schlagzeilen, sondern um Verantwortung und Glaubwürdigkeit. Wenn in Tirol nie irgendjemand politische Verantwortung für sein Tun übernimmt und übernehmen muss, wird der letzte Rest von Vertrauen in die Politik dahinschmelzen.
0
15
Sie müssen angemeldet sein, um ihre Stimme für dieses Posting abzugeben.
juchehh
vor 2 Monaten
Herrn Sint gebührt Dank für die unermüdliche Arbeit. Leider wird diese oft ,verächtlich gemacht.
Ich finde diese verächtlich machung ist kein gutes Zeugnis für Demokratie Verständnis.
0
9
Sie müssen angemeldet sein, um ihre Stimme für dieses Posting abzugeben.
Haberg21
vor 2 Monaten
Will die Liste Fritz wieder mal in die Schlagzeilen kommen?
Diese Problematik von Matrei ist ja schon Jahre alt.......
20
1
Sie müssen angemeldet sein, um ihre Stimme für dieses Posting abzugeben.
senf
vor 2 Monaten
@haberg, sie haben recht, "schon Jahre alt ... " und es ist gut, dass alles noch aufgearbeitet wird bevor im Lande endgültig Schnittlauch und Gras drübergewachsen wär.
Der politische Mobilisierungsruf „Manda, s'isch Zeit“ ist hier wohl angebracht - vielen Matreiern zulieb!
0
14
Sie müssen angemeldet sein, um ihre Stimme für dieses Posting abzugeben.
Laurel
vor 2 Monaten
um die Finanzlage einer Gemeine zu durchleuchten braucht ein guter Steuerberater ca. 2-3 … wo bleiben die Maßnahmen von Gemeindeaufsicht … als privater bin ich schon lange in Konkurs … absulut kein gutes Semesterzeugnis
2
8
Sie müssen angemeldet sein, um ihre Stimme für dieses Posting abzugeben.
beobachter52
vor 2 Monaten
Dass die Oppositionsparteien politisches Kleingeld waschen wollen, dass die Köll-Gegner ihn am liebsten im Gefängnis oder mit Fußfessel sehen würden, ist verständlich - aber trotzdem einfach schäbig! Ich lese immer von "Verfehlungen des Bürgermeisters"! Soweit ich mich aber in der Gemendepolitik auskenne, braucht es jeweils mehrheitliche Beschlüsse des Gemeinderates, dann interne Kontrolle durch den Überprüfungsausschauss, Entlastung des Bürgermeisters nach der Jahresrechnung usw. Soweit ich weiß, hat diese Bgm. Köll immer erhalten .... Ich höre schon "die Mehrheit der Liste Köll...", aber waren es in Matrei nicht immer demokratische Wahlen?
25
2
Sie müssen angemeldet sein, um ihre Stimme für dieses Posting abzugeben.
senf
vor 2 Monaten
@beobachter52, schäbig? Soweit man weiß, hatte BM Köll mit seiner Liste über all die Jahre hinweg immer Stimmenmehrheit und konnte damit schalten und walten wie er wollte. Es ist auch bekannt, dass keiner Jahresrechnung von den anderen Listen zugestimmt wurde, Enthaltungen gab es vereinzelt. Das ist das was du oben eh anmerkst. Und sich auf demokratische Wahlen hinauszureden ist zu einfach. Klar, wer Macht bekommt, nutzt sie auch.
Klar, der Anda hat mit seinen Aktivitäten über die eigentlichen Gemeindeaufgaben hinweg sehr viele sichtbare Zeichen gesetzt, was ja bei den Bürgern gut angekommen ist. Das Tauernstadion, die Tauernhalle, das Schwimmbad, Beiträge für die Bergbahnen, für Vereine, die endlose Pflasterung der Gehwege, u. s. w. Ob das in diesen Größenordnungen alles sinnvoll, wirtschaftliche oder nachhaltig ist, war dem Wähler egal, "es passiert ja was, war der Tenor". Doch genau diese Resonanz schaffte Mut - und zugleich Kontrollverlust.
Man kann so einiges für gut befinden, aber leider ist Köll samt seinen Getreuen das Gspür für die Realität abhanden gekommen, was ja letztlich zur Überschuldung geführt hat. Der Glaube an Großprojekte mit Vorwegnahme möglicher Entschädigungen, Abgeltungen und ständige erhoffte Ausgleichszahlungen des "großen Bruders Land" war wohl der größte Fehler, ebenso die "Klaue" einiger Banken. Damit wurde fahrlässig spekuliert und letztlich ruiniert.
Der Glanz der Marktgemeinde Matrei ging damit verloren. BM Köll war trotz einigen seiner Leistungen mit seinem Machtgehabe auch ein Getriebener.
Aber was hat er heute davon?
0
14
Sie müssen angemeldet sein, um ihre Stimme für dieses Posting abzugeben.
juchehh
vor 2 Monaten
Was dieser Herr Köll über Jahre betrieben hat ,nähmlich Realitatsverweigerung dafür wäre jeder andere Mitbürger längst besachwaltet worden.
Diese Präpotenz ist schwer auszuhalten.
0
9
Sie müssen angemeldet sein, um ihre Stimme für dieses Posting abzugeben.
Village Pizza
vor 2 Monaten
Dass die Oppositionsparteien politisches Kleingeld waschen wollen, ist verständlich. Dass man ihnen so viele Angriffspunkte bietet ist bedauerlich, aber natürlich muss alles aufgearbeitet werden, und für die Verantwortlichen sollte es entsprechende Konsequenzen geben. Und der Bürgermeister war bei all dem offenbar nicht allein.
Nur weil die Oppositionsparteien sich dankbar auf Verfehlungen stürzen und versuchen, diese möglichst publikumswirksam auszuschlachten, sind die erhobenen Vorwürfe noch lang nicht falsch.
0
5
Sie müssen angemeldet sein, um ihre Stimme für dieses Posting abzugeben.
lucky 04
vor 2 Monaten
Ich hoffe es werden jetzt einige schlecht schlafen:
Vielleicht gehört nicht nur der Altbürgermeister dazu, eventuell auch der gesammte Gemeinderat, die Bank die immer wieder weggeschaut hat,und den Altlandeshaupmann nicht zu vergessen!
ich vertraue darauf, dass die Gerechtigkeit im richtigen Moment da sein wird!!!
1
26
Sie müssen angemeldet sein, um ihre Stimme für dieses Posting abzugeben.
wolfgangwien
vor 2 Monaten
Die Herrschaften brauchen nur eine Anzeige machen, dann wird man sehen.
0
34
Sie müssen angemeldet sein, um ihre Stimme für dieses Posting abzugeben.
Sie müssen angemeldet sein, um ein Posting zu verfassen. Anmelden oder Registrieren
Wir verwenden Cookies um den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Durch die weitere Nutzung der Website, stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu.
11 Postings
Wie soll ein Landtagsabgeordneter bzw. eine Kontrollpartei wie die Liste Fritz in diesem Land Tirol ordentliche Kontrolle ausüben, wenn die Interpretation eines Sonderprüfberichtes des Rechnungshofes als "Will die Liste Fritz wieder mal in die Schlagzeilen kommen", als "politisches Kleingeld" oder gar als "schäbig" gegenüber Bürgermeister Köll bezeichnet wird? Der ÖVP-Bürgermeister hat mit seiner Gemeinderatsmehrheit und unter Duldung und Zulasung der ÖVP-dominierten Landesregierung einen Schuldenberg angehäuft und die Marktgemeinde Matrei in Osttirol an den Rand des Konkurses geführt. Mit Steuergeld musste dieser Konkurs schließlich abgewendet werden. Natürlich hat es mehrfach auch Gemeinderatsbeschlüsse (und Gegenstimmen) gegeben und natürlich wurde die Kontrolle durch die Gemeindeaufsicht von der ÖVP-Politik "overruled". Letztlich haben aber solche Alleingänge enormen finanziellen Schaden verursacht - ZITAT Rechnungshof: "Durch den Abschluss des zweiten Nachtrags durch den ehemaligen Bürgermeister kam es nicht zu der im ersten Nachtrag vom 25. Februar 2009 vorgesehenen Vertragserfüllung durch Zahlung des Ausgleichsbetrags an den Grundstückseigentümer mit 31. Dezember 2010 für die von diesem an die Marktgemeinde übergebene Tauschfläche von 14.131 m2. Bis Ende 2024 hatte die Marktgemeinde dadurch für die vertraglichen Entschädigungsbeträge (Wirtschaftserschwernis, Ertragsausfälle) Zahlungen in Höhe von rd. 297.500 EUR an den Grundstückseigentümer geleistet. Der Ausgleichsbetrag (alternativ für die Übergabe von Tauschgrundstücken) betrug mit April 2024 entsprechend der vertraglichen Indexierung 525.500 EUR (ursprünglich 308.100 EUR)." Es geht mir nicht um Schlagzeilen, sondern um Verantwortung und Glaubwürdigkeit. Wenn in Tirol nie irgendjemand politische Verantwortung für sein Tun übernimmt und übernehmen muss, wird der letzte Rest von Vertrauen in die Politik dahinschmelzen.
Herrn Sint gebührt Dank für die unermüdliche Arbeit. Leider wird diese oft ,verächtlich gemacht. Ich finde diese verächtlich machung ist kein gutes Zeugnis für Demokratie Verständnis.
Will die Liste Fritz wieder mal in die Schlagzeilen kommen? Diese Problematik von Matrei ist ja schon Jahre alt.......
@haberg, sie haben recht, "schon Jahre alt ... " und es ist gut, dass alles noch aufgearbeitet wird bevor im Lande endgültig Schnittlauch und Gras drübergewachsen wär.
Der politische Mobilisierungsruf „Manda, s'isch Zeit“ ist hier wohl angebracht - vielen Matreiern zulieb!
um die Finanzlage einer Gemeine zu durchleuchten braucht ein guter Steuerberater ca. 2-3 … wo bleiben die Maßnahmen von Gemeindeaufsicht … als privater bin ich schon lange in Konkurs … absulut kein gutes Semesterzeugnis
Dass die Oppositionsparteien politisches Kleingeld waschen wollen, dass die Köll-Gegner ihn am liebsten im Gefängnis oder mit Fußfessel sehen würden, ist verständlich - aber trotzdem einfach schäbig! Ich lese immer von "Verfehlungen des Bürgermeisters"! Soweit ich mich aber in der Gemendepolitik auskenne, braucht es jeweils mehrheitliche Beschlüsse des Gemeinderates, dann interne Kontrolle durch den Überprüfungsausschauss, Entlastung des Bürgermeisters nach der Jahresrechnung usw. Soweit ich weiß, hat diese Bgm. Köll immer erhalten .... Ich höre schon "die Mehrheit der Liste Köll...", aber waren es in Matrei nicht immer demokratische Wahlen?
@beobachter52, schäbig? Soweit man weiß, hatte BM Köll mit seiner Liste über all die Jahre hinweg immer Stimmenmehrheit und konnte damit schalten und walten wie er wollte. Es ist auch bekannt, dass keiner Jahresrechnung von den anderen Listen zugestimmt wurde, Enthaltungen gab es vereinzelt. Das ist das was du oben eh anmerkst. Und sich auf demokratische Wahlen hinauszureden ist zu einfach. Klar, wer Macht bekommt, nutzt sie auch.
Klar, der Anda hat mit seinen Aktivitäten über die eigentlichen Gemeindeaufgaben hinweg sehr viele sichtbare Zeichen gesetzt, was ja bei den Bürgern gut angekommen ist. Das Tauernstadion, die Tauernhalle, das Schwimmbad, Beiträge für die Bergbahnen, für Vereine, die endlose Pflasterung der Gehwege, u. s. w. Ob das in diesen Größenordnungen alles sinnvoll, wirtschaftliche oder nachhaltig ist, war dem Wähler egal, "es passiert ja was, war der Tenor". Doch genau diese Resonanz schaffte Mut - und zugleich Kontrollverlust.
Man kann so einiges für gut befinden, aber leider ist Köll samt seinen Getreuen das Gspür für die Realität abhanden gekommen, was ja letztlich zur Überschuldung geführt hat. Der Glaube an Großprojekte mit Vorwegnahme möglicher Entschädigungen, Abgeltungen und ständige erhoffte Ausgleichszahlungen des "großen Bruders Land" war wohl der größte Fehler, ebenso die "Klaue" einiger Banken. Damit wurde fahrlässig spekuliert und letztlich ruiniert.
Der Glanz der Marktgemeinde Matrei ging damit verloren. BM Köll war trotz einigen seiner Leistungen mit seinem Machtgehabe auch ein Getriebener.
Aber was hat er heute davon?
Was dieser Herr Köll über Jahre betrieben hat ,nähmlich Realitatsverweigerung dafür wäre jeder andere Mitbürger längst besachwaltet worden. Diese Präpotenz ist schwer auszuhalten.
Dass die Oppositionsparteien politisches Kleingeld waschen wollen, ist verständlich. Dass man ihnen so viele Angriffspunkte bietet ist bedauerlich, aber natürlich muss alles aufgearbeitet werden, und für die Verantwortlichen sollte es entsprechende Konsequenzen geben. Und der Bürgermeister war bei all dem offenbar nicht allein.
Nur weil die Oppositionsparteien sich dankbar auf Verfehlungen stürzen und versuchen, diese möglichst publikumswirksam auszuschlachten, sind die erhobenen Vorwürfe noch lang nicht falsch.
Ich hoffe es werden jetzt einige schlecht schlafen: Vielleicht gehört nicht nur der Altbürgermeister dazu, eventuell auch der gesammte Gemeinderat, die Bank die immer wieder weggeschaut hat,und den Altlandeshaupmann nicht zu vergessen!
ich vertraue darauf, dass die Gerechtigkeit im richtigen Moment da sein wird!!!
Die Herrschaften brauchen nur eine Anzeige machen, dann wird man sehen.
Sie müssen angemeldet sein, um ein Posting zu verfassen.
Anmelden oder Registrieren