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Pfeilschnell saust Flock kopfüber Richtung Sieg. Foto: ÖOC/Gepa

Pfeilschnell saust Flock kopfüber Richtung Sieg. Foto: ÖOC/Gepa

„Flock ‘n‘ Roll“ im Eiskanal von Cortina

Janine Flock raste im Skeleton mit einem Start-Ziel-Sieg zur vierten Olympia-Goldmedaille für Österreich.

Janine Flock durfte am Valentinstag in Cortina bei ihren vierten Olympischen Winterspielen endlich über Edelmetall jubeln. Im Ländermatch war das deutsche Verfolgerinnen-Trio an der Souveränität der 36-jährigen Tirolerin zerbrochen.

Flock-Mania im „Eugenia Monti“-Eiskanal, der am Samstagabend ganz in rot-weiß-rot getaucht war: Familie, mit Mama Angela, Fans, Supporter und die halbe Nachbarschaft aus dem 168 Kilometer entfernten Rum bei Innsbruck waren nach Cortina gepilgert um der „Tiroler Eiseiligen“ zu huldigen.

Die Halbzeitführende Flock war mit dem hauchdünnen Vorsprung von 0,04 Sekunden auf Susanne Kreher ins Grande Finale gestartet. Das deutsche Verfolgerinnen-Trio wurde durch Jacqueline Pfeifer (+ 0,13), die am Vortag in Lauf 2 mit einer Zeit von 57,18 Sekunden noch Bahnrekord aufgestellt hatte, und Hannah Neise (+ 0,37) komplettiert.

Im vierten Anlauf zu Olympia-Gold! Janine Flock krönt ihre Karriere in Cortina. Foto: ÖOC/Gepa

Ein Blick auf die Ergebnisliste zeigt, dass Konstanz der Schlüssel zum Flock'schen Erfolg war: 57,22 (1) - 57,26 (2) - 57,26 (1) - 57,28 (1) waren ihre Laufzeiten. Nur einmal war die Deutsche Jacqueline Pfeifer, die Bronze gewann, im zweiten Lauf um 8 Hundertstelsekunden schneller. Silber ging an Susanne Kreher, ebenfalls aus Deutschland.

Die Medaille ist historisch: es ist die zweite für die rot-weiß-rote Skeleton-Familie nach Martin Rettl in Salt Lake City 2002. Für das ÖOC-Team war es die vierte Goldmedaille bei diesen Olympischen Winterspielen nach den Snowboardern Benjamin Karl (Parallel-Riesentorlauf) und Alessandro Hämmerle (Cross) sowie den Skirennläuferinnen Ariane Rädler/Katharina Huber in der alpinen Team-Kombi. Insgesamt war es das 13. Edelmetall 2026 (4 Gold/6 Silber/3 Bronze) für das Olympic Team Austria.

Flocks erst Reaktion: „Ich bin die ganze Zeit über bei mir geblieben, habe mich von Anfang an unglaublich wohl gefühlt und nie daran gezweifelt, dass ich hier gewinnen kann. Es ist ein unglaubliches Gefühl, über die Ziellinie zu fahren, den Jubel zu hören, die rot-weiß-roten Fahnen zu sehen und alle Teammitglieder und meine Familie in den Arm nehmen zu können.“

4 Postings

Joe B. Tolliver
vor 2 Monaten

Auch interessant dass diejenigen Sportler die von ihrem Sport komfortabel leben können eher nichts zusammenbringen.

 
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Vlad Tepes
vor 2 Monaten

Ist zwar nirgendwo zu finden in der Berichterstattung des ORF, aber Lara Wolf hat sich gestern ins Big Air Finale katapultiert! Gratulation!

 
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    Nori
    vor 2 Monaten

    okay..ist öfter beim ORF das etwas nicht so Interessant ist wie Rapid oder Austria Wien...aber hat mit dem Artikel hier nichts zu tun.

     
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Koal
vor 2 Monaten

Gratulation Janine ! Voll verdientes Gold .... viel Glück & Gesundheit für die Zukunft !

 
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