Als Reaktion auf die Vorwürfe der vier Tiroler Oppositionsparteien, die der ÖVP eine maßgebliche Rolle beim Finanzdebakel in Matrei zuweisen, hält deren Klubobmann Jakob Wolf in einer Aussendung fest: „Die Tiroler Volkspartei hat im Tiroler Landtag die Prüfung durch den Bundesrechnungshof mitbeschlossen, um für Transparenz und Aufklärung zu sorgen. Im Rahmen der Gemeindeautonomie entscheiden die gewählten Mandatarinnen und Mandatare vor Ort selbst, wohin sich die eigene Gemeinde entwickelt.“

Dem Land obliege die Aufsicht und die Unterstützung der 277 Gemeinden in Tirol. „Deshalb unterstützen wir alles, was zur Aufklärung der Vorgänge in Matrei in Osttirol beiträgt“, erklärt Wolf und informiert, dass der damals ressortzuständige Gemeindereferent LR a.D. Johannes Tratter die Einladung zum Finanzkontrollausschuss selbstverständlich annehmen und stellvertretend für die ehemalige schwarz-grüne Landesregierung bestmöglich zur Aufarbeitung der Vorgänge in Matrei in Osttirol beitragen werde. Alt-Landeshauptmann Günther Platter sei eine Teilnahme aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich, er lasse sich durch Tratter vertreten.
Der Opposition entgegnet Wolf: „Die Tiroler Landesregierung und der aktuelle Gemeinderat der Marktgemeinde Matrei in Osttirol arbeiten an der Zukunft, anstatt sich wie die Opposition in der Vergangenheit zu verlieren. Landeshauptmann Anton Mattle und Bürgermeister Raimund Steiner haben die Marktgemeinde Matrei in Osttirol wieder in finanziell ruhiges Fahrwasser geführt. Es ist Fakt, dass der eingeschlagene Konsolidierungskurs wirkt und Matrei in Osttirol heute besser dasteht als noch zum Amtsantritt der Landesregierung im Jahr 2022.“
Keine Postings
Sie müssen angemeldet sein, um ein Posting zu verfassen.
Anmelden oder Registrieren