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Osttirol: Erwarteter Neuschnee bringt große Lawinengefahr

Für den gesamten Bezirk wird im Laufe des Donnerstags oberhalb der Waldgrenze die Lawinengefahrenstufe 4 ausgerufen.

Die Lawinengefahrenstufe 4, sprich große Lawinengefahr, wird aufgrund der anhaltenden und erwarteten Niederschläge auf mehrere Regionen Tirols ausgeweitet. In Osttirol sind davon alle Berggruppen oberhalb der Waldgrenze betroffen. Außerdem gilt die Stufe in den Kitzbüheler, Tuxer und Zillertaler Alpen, Ammergauer Alpen Süd, Grieskogelgruppe, Samnaungruppe, Kaunergrat, Kühtai-Geigenkamm, Sellrain-Alpeiner Berge, Glockturmgruppe, Weißkugelgruppe, Gurgler Gruppe sowie die Stubaier Alpen Mitte. Ebenfalls Stufe 4 gilt weiterhin in den Regionen Lechtaler Alpen, Mieminger Gebirge, Allgäuer Alpen Ost, Karwendelgebirge West, Verwallgruppe sowie Silvrettagebirge Ost.

In den betroffenen Regionen werden in den kommenden Stunden verbreitet 15 bis 30 Zentimeter Neuschnee erwartet, lokal auch mehr. Gleichzeitig weht starker bis stürmischer Westwind, der den Neuschnee intensiv verfrachtet und umfangreiche Triebschneeansammlungen entstehen lässt. Diese lagern auf einer schwachen Altschneedecke und sind äußerst störanfällig. Bereits am Mittwoch, 18. Februar, wurden von der Leitstelle Tirol 33 Lawinenabgänge verzeichnet. Die Expert:innen des Lawinenwarndienstes des Landes appellieren erneut zu größtmöglicher Zurückhaltung, sorgfältiger Tourenplanung und dem Aufenthalt auf gesicherten Pisten.

Alle Informationen zur aktuellen Lawinensituation unter www.lawinen.report

22 Postings

isnitwahr
vor 2 Monaten

Auch wenn es hier nicht zum Thema Lawinengefahr passt - mein aufrichtiger Dank an alle Schneeräumungstrupps, die gestern bei DAUERSCHNEEFALL untertags und auch während der Nacht die Straßen und Wege freigemacht haben. Ihr habt gute Arbeit geleistet!!!

 
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denker
vor 2 Monaten

und kaum ist die sonne raus wird wieder jeder hang befahren .weil jeder will der erste sein. egal was passiert.

 
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Gotwald1
vor 2 Monaten

bis 13.00 war alles gut, aber das man dann nicht aus dem Fenster sieht, den Nassschnee, der in 90 Minuten fällt mal nicht beachtet, viel zu spät rausfährt (Pflugfahrer hatten wohl alle Ihren freien Donnerstagnachmittag), und dann den Pflug nimmer aufn Asphalt bringt ist für unsere Gegend an Unfähigkeit kaum zu topen. War wieder Schneefal MIT ANSAGE (auch wenn die Wetterseiten eher mal am Raten + Addieren was man schon messen kann zu bezeichnen ist), und jeden is wurscht .... zum ärgern ³

 
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    denker
    vor 2 Monaten

    dann übernehmen doch sie den räumdienst dann ist jede Straße sofort schneefrei.

     
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      Gotwald1
      vor 2 Monaten

      Warum? Ich habe einen anderen Job! Dafür gibts welche deren Job und Aufgabenbereich es ist, die Hauptverkehrswege zu räumen, und das wird nicht gemacht. sonst passiert das mit der Restschneeschicht gar nicht.

       
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      senf
      vor 2 Monaten

      Gottwald, Gutmensch, sie haben recht, für die Straßenräumung gibt es Zuständige und soweit ich das gestern mitbekommen hab, machten sie ihren Job vor allem auf Hauptverkehrswegen recht gut. Es gab nicht einmal Verkehrwarnungen für Hindernisse, dafür aber an guten Sound aus der Box.

      Und dass nicht jedes (verparkte) Gassl oder jeder Kirchweg Priorität hat, versteht sich wohl von selbst. Zu deinem, immer zu 100% gut und vorbildlich gemachten Job meine Gratulation! Schön, ich glaubte auch an das Übermenschliche!

       
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    Iseltaler083
    vor 2 Monaten

    ...Nassschnee, der in 90 Minuten fällt...genau das ist das Problem. Glauben sie das pro Kilometer 1 Räumfahrzeug zur Verfügung steht?

     
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      Gotwald1
      vor 2 Monaten

      Nein, glaube ich nicht, aber wenn ich auf einer Fahrt von 25km nicht 1 Fahrzeug sehe, dann wird nicht geräumt, ganz einfach.

       
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gutmensch
vor 2 Monaten

Und auch für die Straßenverwaltung in und rund um Lienz dürfte dieses vor einigen Tage vorhergesagte Wetter doch sehr überraschend gekommen sein. Ich weiß, die Vorlaufzeit war einfach zu kurz. Der Neuschnee kam sehr kurzfristig. Die Fahrzeuge befinden sich wohl im Service. Anders lässt sich das erneute Chaos wohl nicht erklären.

 
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    DerWahrheitssager54
    vor 2 Monaten

    Stimme ich voll zu, offenbar überrascht uns der Winter auch heuer wieder.. Rund 15 cm Neuschnee – und im Feierabendverkehr um 17 Uhr standen viele Pendler plötzlich vor gesperrten Straßen (Kettenpflicht) ohne dass dies im Verkehrsfunk angekündigt war. Für mich persönlich war das schwer nachvollziehbar.

    Auch die Entscheidung, selbst Allradfahrzeuge aufgrund von Kettenpflicht nicht weiterfahren zu lassen, hat bei mir für Verwunderung gesorgt – vor allem, weil auf anderen, teils steileren Nebenstrecken eine Weiterfahrt problemlos möglich war.

    Beim Räumdienst entstand für mich der Eindruck, dass teilweise mehrere Zentimeter Schneerest auf der Fahrbahn blieben und anschließend stark gesalzen wurde, was zu rutschigem Schneematsch führte. Gerade zur Hauptverkehrszeit hätte ich mir hier eine andere Priorisierung gewünscht.

    15 cm Schnee sind in unserer Region nichts Außergewöhnliches. Vielleicht wäre es sinnvoll, Abläufe und Information künftig noch besser auf solche Situationen abzustimmen.

     
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    senf
    vor 2 Monaten

    Magst recht haben, der Schnee kam sehr kurzfristig. Freu dich einfach. Ich denke, das Chaos auf den Straßen und Wegen werden wohl so manch ungedulige oder ungeübte Autofahrer verursachen. Oder gar die Radfahrer oder Fussgänger?

    Auf Wetterereignisse rechtzeitig zu reagieren und danach zu handeln haben die meisten leider verlernt. Mal a paar Stunden daheim bleiben und verzichten, besser vorausplanen, vielleicht an Schneemann bauen oder Gehsteig schaufeln? Geht schon gar nicht bei so einer Krise, gell!

     
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      DerWahrheitssager54
      vor 2 Monaten

      Ich pendle von der Arbeit nach Hause – ich kann mir nicht aussuchen, „ein paar Stunden daheim zu bleiben“. Es geht nicht ums Schneemannbauen, sondern darum, dass man sich auf geräumte Straßen und verlässliche Information verlassen können sollte.

       
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      senf
      vor 2 Monaten

      Starke Schneefälle auch die heuten angekündigtten verursachen über wenigen Stunden immer ein Chaos. Das kann man in der Stadt mit noch so vielen Räumgeräten nicht wegschieben. Es geht darum, dass man in dieser Zeit - auch in Eigenverantwortung - auf das eine oder andere verzichten kann, anstatt nach Schuldigen zu suchen um sie lächerlich zu machen. Wenn man den Verkehr auf das äusserst Notwendigste reduzieren würde und die Leute ihre Fahrweise besser auf die Umstände einstellen würden, dann gings halt ein wenig leichter. Leider missachten viele Leute Warnungen. Niemand kann sich im Ausnahmefall auf "geräumte Straßen" verlassen. Aber anscheindend ist und bleibt die Straße ein Schlachtfeld so mancher Egoisten und Idioten, sonst würde man bei diesen Verhältnissen nicht bei 70km/h noch überholt werden - wie heute geschehen ;-)

      Glauben sie wirklich, dass Reifen eines Allradfahrzeuges ohne Ketten auf glatter oder schneebedeckter Fahrbahn besser haften? Ich nicht!

       
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      Gotwald1
      vor 2 Monaten

      Ich kombiniere: senf ist wohl Pensionist 😉. Ich hätte höchstens können bis Freitag Abend durchhackeln!

      Rechtzeitig reagieren könnte man an die LKW Fahrer richten die Ketten aufzulegen! Bzw. die Exekutive, dies einzufordern.

       
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      DerWahrheitssager54
      vor 2 Monaten

      @senf Dass es genug Autofahrer gibt, die bei solchen Bedingungen mit 70+ unterwegs sind, stimmt absolut. Und ja – wenn LKWs keine Ketten auflegen, gehört das kontrolliert wie @Gotwald1 meint. Da stimme ich voll zu!

      Was man aber nicht vergessen darf: Viele von uns – so wie ich – sind arbeitspflichtig. Arbeit ist Arbeit. Man kann sich nicht einfach aussuchen, zuhause zu bleiben oder „besser zu planen“, wenn man bis zum Abend durcharbeiten muss.

      Umso unverständlicher war es für mich, dass man über deutlich steilere Neben- bzw. Schleichwege wieder auf die Hauptstraße zurückfahren konnte – ohne Ketten und ohne Probleme – während die offizielle Strecke gesperrt war.

       
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      gutmensch
      vor 2 Monaten

      Deine Ausführungen klingen ja zuerst nett. Draußen spielen, Schneemann bauen, ein nettes Bild, fast kindlich. Die Realität ist eine andere, das kann nicht jeder machen. Es gibt Pendler, die wollen nach Hause, egal ob mit dem Auto oder mit dem Bus. Es gibt Menschen die Angehörige pflegen, die auf eine Räumung angewiesen sind. Und sagen wir mal so, das waren keine 1,5 Meter wie vor einigen Jahren. Das waren überschaubare Neuschneemengen mit Vorlauf. Also was bei dir zuerst herrlich naiv klingt, ist schlussendlich typisch österreichisch, nämlich egoistisch und ohne über den Tellerrand zu blicken. Es kommt keine Freude auf wenn Stunden vergehen bis Hauptverkehrsstraßen geräumt sind. Der Vorwurf geht auch nicht an die Arbeiter der Straßenverwaltung - hier kann man nur von Missmanagement sprechen.

       
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    MVP
    vor 2 Monaten

    das ist ja schon fast raunzen auf wiener niveau... wenn es innerhalb kurzer zeit recht viel schneit wird immer irgendwo a bissi chaos herrschen. und dann sollte auch jedem klar sein, dass der heimweg auch mal doppelt so lang dauern kann. isso

     
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      DerWahrheitssager54
      vor 2 Monaten

      15 cm Schnee sind bei uns kein Weltuntergang. Deswegen sollte kein Chaos entstehen. Früher ist bei deutlich mehr Schnee auch gefahren worden.

      Wenn man bei 15 cm mit Allrad und angepasster Fahrweise angeblich nicht mehr weiterkommt, dann passt eher etwas anderes nicht – als das Wetter.

       
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      gutmensch
      vor 2 Monaten

      "recht viel" war es 2019/2020 das gestern war Nichts und es ist kein Raunzen sondern ein Armutszeugnis, dass eine Aufrechterhaltung der Infrastruktur bei 30 Zentimetern Neuschschnee über 12 Stunden verteilt, schlichtweg nicht funktioniert.

       
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      senf
      vor 2 Monaten

      Wahrheitssager54: es ist die Wahreit, hast recht:

      "Früher ist bei deutlich mehr Schnee auch gefahren worden" und "Wenn man bei 15 cm mit Allrad und angepasster Fahrweise angeblich nicht mehr weiterkommt, dann passt eher etwas anderes nicht"

      Ja, da damals konnten die Leute noch Autofahren, ohne Allrad, mit Vernunft und positiver Einstellung und Verständnis zu den natürlichen Umständen. Heut setzt man voraus, das die Fahrbahnen jederzeit durchgehend schnee- und eisfrei sind.

      Genau deshalb bleibt bei anderen Verhältnissen so manches "Fahrtalent" auf der Strecke. Samt Allrad!

       
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      DerWahrheitssager54
      vor 2 Monaten

      @senf da stimme ich voll und ganz zu!

      Technik hilft, keine Frage. Aber Fahrkönnen und Hausverstand ersetzen weder Allrad noch sonstige Assistenzsysteme.

       
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      Ketschap
      vor 2 Monaten

      @Der Wahrheitssager54 Ja die Reifen

       
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