Die Lawinengefahrenstufe 4, sprich große Lawinengefahr, wird aufgrund der anhaltenden und erwarteten Niederschläge auf mehrere Regionen Tirols ausgeweitet. In Osttirol sind davon alle Berggruppen oberhalb der Waldgrenze betroffen. Außerdem gilt die Stufe in den Kitzbüheler, Tuxer und Zillertaler Alpen, Ammergauer Alpen Süd, Grieskogelgruppe, Samnaungruppe, Kaunergrat, Kühtai-Geigenkamm, Sellrain-Alpeiner Berge, Glockturmgruppe, Weißkugelgruppe, Gurgler Gruppe sowie die Stubaier Alpen Mitte. Ebenfalls Stufe 4 gilt weiterhin in den Regionen Lechtaler Alpen, Mieminger Gebirge, Allgäuer Alpen Ost, Karwendelgebirge West, Verwallgruppe sowie Silvrettagebirge Ost.
In den betroffenen Regionen werden in den kommenden Stunden verbreitet 15 bis 30 Zentimeter Neuschnee erwartet, lokal auch mehr. Gleichzeitig weht starker bis stürmischer Westwind, der den Neuschnee intensiv verfrachtet und umfangreiche Triebschneeansammlungen entstehen lässt. Diese lagern auf einer schwachen Altschneedecke und sind äußerst störanfällig. Bereits am Mittwoch, 18. Februar, wurden von der Leitstelle Tirol 33 Lawinenabgänge verzeichnet. Die Expert:innen des Lawinenwarndienstes des Landes appellieren erneut zu größtmöglicher Zurückhaltung, sorgfältiger Tourenplanung und dem Aufenthalt auf gesicherten Pisten.
Alle Informationen zur aktuellen Lawinensituation unter www.lawinen.report.
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Und auch für die Straßenverwaltung in und rund um Lienz dürfte dieses vor einigen Tage vorhergesagte Wetter doch sehr überraschend gekommen sein. Ich weiß, die Vorlaufzeit war einfach zu kurz. Der Neuschnee kam sehr kurzfristig. Die Fahrzeuge befinden sich wohl im Service. Anders lässt sich das erneute Chaos wohl nicht erklären.
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