Lange war eine Teilnahme an den Paralympics ein großer Traum von Chrissi Obwexer, in wenigen Tagen wird genau das Realität: Mit ihrem Sieg bei den diesjährigen Österreichischen Parameisterschaften Alpin in Oberösterreich hatte sich die Matreierin, die seit 2004 durch einen Unfall querschnittsgelähmt ist, den Startplatz für die Paralympischen Winterspiele gesichert.

Die Bewerbe finden von 6. bis 15. März in Cortina und Mailand statt, insgesamt werden rund 665 Athlet:innen aus 50 Nationen erwartet. Aus Österreich nehmen rund 20 Sportler:innen teil, wobei Tirol mit sechs Starter:innen das größte Team stellt. Die diesjährigen Spiele in Mailand und Cortina markieren den 50. Jahrestag seit den ersten Paralympischen Winterspielen, die 1976 in der schwedischen Stadt Örnsköldsvik stattfanden.
Riesenslalom und Slalom
Bei den Winter-Paralympics gibt es Bewerbe in sechs Sportarten: Para-Ski Alpin, Para-Biathlon, Para-Langlauf, Ice Sledge Hockey, Para-Snowboard und Rollstuhlcurling.

Für Obwexer wird es am 12. und 14. März ernst, dann tritt sie nämlich im Tofane Alpine Skiing Centre in Cortina d'Ampezzo in den Diziplinen Riesenslalom bzw. Slalom an. Als sitzende Athletin nutzt sie den Monoski, eine individuelle Anfertigung, die aus einer Karbon-Sitzschale, regulierbaren Stoßdämpfern und einer herkömmlichen Skibindung inklusive Ski besteht.
Einkleidung in Salzburg
Vor wenigen Tagen erlebten die österreichischen Paralympics-Teilnehmer:innen bereits ein erstes Highlight, als sie in der Red Bull Arena in Salzburg offiziell für die Bewerbe und sonstigen Feierlichkeiten eingekleidet wurden. Der nächste Höhepunkt folgt dann am 6. März mit der feierlichen Eröffnung der Spiele in der Arena von Verona.
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