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„Ich habe den Song für meine Mama geschrieben“, verriet Cosmó nach der Verkündung des Ergebnisses. Foto: APA Images/Wieser

„Ich habe den Song für meine Mama geschrieben“, verriet Cosmó nach der Verkündung des Ergebnisses. Foto: APA Images/Wieser

Cosmó holt für Österreich den ESC-Tanzschein

Der Wahlwiener setzte sich am Freitagabend in der ORF-Show „Vienna Calling“ gegen elf Konkurrent:innen durch.

Der 19-jährige Cosmó vertritt Österreich beim 70. Eurovision Song Contest von Wien. Der Wahlwiener setzte sich am Freitagabend in der ORF-Show „Vienna Calling“ gegen elf Konkurrenten durch. Mit der Elektro-Tanznummer „Tanzschein“ wird Cosmó nun die rot-weiß-rote Fahne im großen Finale des größten Musikbewerbs am 16. Mai in der Wiener Stadthalle tragen.

Nach drei Stunden stand fest, dass Cosmó die Mehrheit aus der Kombination der Stimmen von Publikum und einer Expertenjury auf sich vereinen konnte. Die Jury hatte den Sänger noch mit 10 Punkten auf Platz 2 gesetzt, das Publikum sah den künftigen ESC-Vertreter aber auf Platz 1, was am Ende für den Gesamtsieg reichte. Je 50 Prozent des Endergebnisses setzte sich aus dem Votum der Fachleute und der Fernsehzuschauer zusammen.

Auf Platz 2 war am Ende die 23-jährige Tirolerin Lena Schaur als Siegerin der Jurywertung gekommen, nachdem das Publikum ihr Platz 3 zugesprochen hatte. Bamlak Werner aus Kärnten, die von der Jury nur 4 Punkte erhalten hatte, stieg beim Publikum hingegen mit einem 2. Platz aus und kam in der Endwertung somit aufs Stockerl.

„Sehe es als zweiten Zivildienst“

Der in Budapest geborene Cosmó, der eine ungarische Mutter und einen deutschen Vater hat, nimmt die nun mit seinem Sieg verbundene Ehre, Österreich international zu vertreten, durchaus ernst, wie er nach der TV-Show vor den Medien augenzwinkernd klarstellte: „Ich sehe es als zweiten Zivildienst.“ Allerdings gelte nach dem ersten bei der Caritas nun wohl zweifelsohne, „der ist jetzt schon ein krasserer“.

Mit „Tanzschein“, thematisch angesiedelt zwischen Rian und Bilderbuch, setzte sich somit eine von sechs deutschsprachigen Nummern im Tournament durch. Damit wird Cosmó nun im Finale am 16. Mai in der Wiener Stadthalle auflaufen - hat Österreich doch nach dem Sieg von JJ in Basel 2025 mit „Wasted Love“ als Gastgeberland einen Fixplatz und muss mit 24 weiteren Nationen um den Titel kämpfen. „Ich habe den Song für meine Mama geschrieben“, verriet Cosmó nach der Verkündung des Ergebnisses. Und er habe mit der Frau Mutter auch schon dazu in der heimischen Küche getanzt. Das sollte also ein gutes Omen sein.

ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz zeigte sich jedenfalls zufrieden mit der Abstimmung: „Wenn die Mehrheit etwas entscheidet, ist das super, denn dann hat es funktioniert. […] Es muss vor dem Fernseher zucken - und in dem Fall hat einiges gezuckt.“ Aber klarerweise stünden für den erst 19-jährigen Cosmó nun einige Monate bevor, die er jetzt in der Intensität gar nicht überblicken könne: „Er wird sich manchmal anscheißen dazwischen.“

Kommentatoren fielen dem Schnee zum Opfer

Dem Trubel enthoben waren ob der unerwarteten Schneemassen einige der ursprünglich als Kommentatoren in der von Alice Tummler und César Sampson moderierten Show vorgesehenen Stars. Luca Hänni und Elton mussten ihre Teilnahme absagen. Für sie sprangen neben Kabarettistin Caroline Athanasiadis, Eric Papilaya und der amtierende ESC-König JJ ein. Letzterer nutzte das Forum auch gleich zur Präsentation seines neuen Songs „Shapeshifter“.

14 Postings

Nachdenker
vor einem Monat

Warum sind wir solche Suderer. Immer alles schlecht machen. Man erinnert sich an Conchita oder JJ. Nur schlecht geredet und böse Kommentare. Und das Ergebnis? Gewonnen hams uns den Schaaas. Wir sind so haßerfüllt und neidisch. Warum eigentlich? Wenn man mit dem Esc nichts am Hut hat, dann braucht man auch nix posten und den Künstler zu Unrecht diffamieren. Warten wir auf den Mai und dann können wir immer noch schimpfen.

 
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    Overthinker
    vor einem Monat

    Naja, die Songs von Conchita und JJ waren schon um Einiges musikalisch besser als unser Song für Wien... ist zwar Geschmackssache, das stimmt.

     
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    Village Pizza
    vor einem Monat

    Festzustellen dass man den Siegersong schlecht findet ist per se weder hasserfüllt noch neidisch. Den Interpreten persönlich angreifen weil er das ist was er ist muss man allerdings wirklich nicht.

     
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Joe B. Tolliver
vor einem Monat

Eine hervorragende Wahl! Mit diesem Liedchen wird einerseits die absolute Belanglosigkeit des ESC betont und sichergestellt, dass diese Veranstaltung 2027 nicht mehr in Österreich stattfinden wird.

 
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Overthinker
vor einem Monat

Naja, ich persönlich nehme den ESC sowieso nicht mehr ernst. Die ganze Veranstaltung ist lächerlich und um musikalische Qualität gehts ohnehin nicht. Der ESC ist mittlerweile eine Veranstaltung der Weltpolitik und Menschenrechte.

 
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    plaste
    vor einem Monat

    Ich finde es äußerst lächerlich eine Veranstaltung in einem Satz als Veranstaltung der Weltpolitik und Menschenrechte und als lächerlich zu bezeichnen. Schon immer wieder erstaunlich wie wenig Empathie und Verständnis Menschen haben können.

     
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Outlandla
vor einem Monat

Die Qualität der Gesamtauswahl der möglichen Interpreten und Titel war sehr überschaubar. Wobei der Gewinner meiner Meinung nach (obwohl mir der Beitrag nicht gefällt) noch zu den besseren aus der dürftigen Auswahl zählt. Gut finde ich, dass das Lied auf deutsch gesungen wird. Auch wenn der Interpret und der Titel an sich nicht meinem Geschmack entsprechen - alles Gute!

 
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oha
vor einem Monat

Eines ist sicher: Gewinnen werden wir den Schas nicht:)

 
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Laurel
vor einem Monat

letztes Jahr wurde JJ kritisiert und schlecht gemacht … am Ende gewonnen "den schaas" … soweit die Experten hier

 
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    LaraLektora
    vor einem Monat

    Ja, es ist immer wieder spannend wie der ESC die Leute triggert.

     
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Winkelhaue
vor 2 Monaten

Wie schlecht muss da die Konkurrenz national und international sein, wenn man den Mut hat, ein Musikland so zu vertreten?

 
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    nachdenken
    vor einem Monat

    Hauptsache anders, Hauptsache schräg, am liebsten queer. Die Musik ist beim ESC nicht soooo wichtig !

     
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      LaraLektora
      vor einem Monat

      Hauptsache wieder mal pauschal auf queere Leute runter getreten. Bravo, ganz stark /s.

       
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      Village Pizza
      vor einem Monat

      Wer den letzten ESC in Wien miterlebt hat weiß dass diese Veranstaltung hauptsächlich ein Fest der queeren Community ist. Sehr fröhlich, sehr positiv, sehr friedlich. Auch wenn ich dieser Community nicht angehöre, hat es mir gut gefallen. Und um die Musik geht es tatsächlich nur am Rande.

       
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