Vor mehr als 20 Jahren hat die Gemeinde Virgen den Hilfs- und Solidaritätsfonds ins Leben gerufen. Unterstützt werden seither Gemeindebürger:innen, die unverschuldet in eine Notlage geraten sind, etwa durch Krankheit, Unfall oder einen plötzlichen Todesfall in der Familie.
Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben der Gemeinde insgesamt 19.000 Euro an betroffene Familien ausbezahlt, „rasch und ohne bürokratische Hürden“, wird betont. Über die Vergabe der Mittel entscheidet ein eigenes Gremium, wobei die Empfänger anonym bleiben. Bürgermeister Dietmar Ruggenthaler verweist auf einen sozialen Aspekt dieser Gemeinschaftshilfe: „Neben der finanziellen Unterstützung ist es auch das Gefühl des Zusammenhalts und der Solidarität, das Betroffene besonders schätzen.“
Getragen wird der Fonds durch Spenden, unter anderem durch örtliche Vereine, Firmen aber auch Private oder Kranzablösen. Ruggenthaler: „Die Hauptspende kommt treu und verlässlich jedes Jahr von der Niedermaurer Klaubaufgruppe, die mit ihrem in der Klaubaufwoche 'erlotterten' Geld einen wesentlichen Beitrag zum Fortbestand des Fonds leistet.“

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